Naturkatastrophen-Meldungen stoßen auf Widerstand

Aurelia e.V. für den Schutz der Erde
Ökologische Bildung zum Schutz der Erde

Wer die Katastrophe finden will, suche in Zeitungen und im Internet. Vor ein paar Tagen auf der 1&1 Wissen [https://home.1und1.de/themen/wissen/klima/8090bg4-tsunami-nordsee] zu lesen: „Forscher findet Hinweise auf Tsunami 1858 in der Nordsee„. Der Forscher Newig hält heute für sehr wahrscheinlich, dass in der Nordsee bereits 1858 einen Tsunami gab.

Das sei zum einen überliefert, zum anderen anhand eines sichbaren Hangrutsches unter Wasser im südlichen Atlantik zu erkennen. Eine interessante Entdeckung!

Leser, die ein Feedback gaben, wollten dieser Nachricht zum Großteil aber nichts Positives abgewinnen. Die „Naturkatastrophenermüdung“ ist nach Fukushima noch größer denn je. Vielleicht kommt das von der „reißerischen“ Aufmachung von Artikel zun besonderen Naturereignissen.

Wenn die Begriffe Tsunami und Nordsee in der Überschrift gemeinsam auftauchen, kommen unwillkürlich Ängste bei mindestens all jenen auf, die auf Sylt oder Borkum schon einmal Urlaub gemacht haben.

Trotz aller Kritik ist es wichtig und richtig über Naturereignisse zu berichten, über die kleinen wie über die großen, um weitere Sensibilisierungin der Bevölkerung zu erreichen, denn das ist die Voraussetzung für aktiven Natur-, Umwelt- und Artenschutz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Eine Antwort auf „Naturkatastrophen-Meldungen stoßen auf Widerstand“

Kommentare sind geschlossen.