Klassenfahrten Italien Sizilien – Programm Naturwissenschaften

Das Mittelmeer Italien - Sizilien

Blaues Studienfachprogramm Italien-Sizilien – Westküste zu Meeresbiologie, Ökologie und Naturwissenschaft

Für Ihre Studien-Klassenfahrt Italien-Sizilien bieten wir folgende Lernmodule, einschließlich der Stadtrallye Trapani an. Zur Wissensvertiefung schlagen wir Ihnen jeweils passend zum Aurelia Lernmodul weitere Fachprogramme vor, die Partner unseres Netzwerkes anbieten.

Diese Aurelia Lern-Module stehen Ihnen für Ihre Studienfahrt zur Verfügung:

BLUECITY – Stadtrallye Trapani – das Planspiel

Eränzend zur Stadtrallye Trapani empfehlen wir den Besuch des Fischmarktes Trapani.

BLUEFIELD – KüstenWerkstatt

Die BLUEFIELD KüstenWerkstatt ist ein idealer Einstieg in das Thema „Naturforschung“.

Die Insel/Küste der Ägadischen Insel hat über 400 Grotten und ist umgeben vom grössten Meeresschutzgebiet  Europas AREA MARINA PROTETTA ISOLE EGADI. Hier können die Kursteilnehmer ihr Wissen vertiefen. Wir empfehlen, ergänzend zu den Inhalten der BLUEFIELD – KüstenWerkstatt eine meeresbiologische Exkursion mit lecture zur Biodiversität des Schutzgebietes und hier im speziellen zu den Seepferdchen oder zu Mönchsrobben.

und/oder

eine Tour zum sogenannten „Tempelberg“ in Trapani Monte Erice. Dort gibt es einen FachVisit CITTA della SCIENZA mit lecture zur Forschung im Bereich „Subnukleare Physik“, „Angewandte Geophysik“, „Seismographie“, „Ozeanographie“, „Meteorologie“ , „Meeresbiologie/Intelligenzforschung Oktopus“ in Kooperation mit der Uni Palermo.

BLUEFLOWER –  Vegetationsaufnahme

Das Lernmodul BLUEFLOWER –  Vegetationsaufnahme empfehlen wir im Anschluß an ein FachVisit Riserva naturale Orientale Salina di Trapani – WWF Schutzgebiet. Die Lecture zur Enstehung der Salinen, zur Flora und speziell Fauna des Schutzgebietes, monitoring Flamingos, lecture „Anpassung an extreme Habitate“ gibt weiterführende Auskunft zu den örtlichen Gegebenheiten, schützenswerter Fauna und Flora.

Passend zu Ihrem Klassenfahrten-Fachprogramm Sizilien empfehlen wir an dieser Stelle auch einen Abstecher ins MUSEO del SALE.

salz
Salzberg / Salzgewinnung

BLUESHELL – Bestimmung mariner Fauna und Symbiosen

Wir empfehlen einen geführten Schnorchelgang im Mittelmeer in Verbindung mit dem Aurelia Modul  BLUESHELL – Bestimmung mariner Fauna und Symbiosen.

Bunte Fische

Aurelia e.V. für Nachhaltigkeit

Für Aurelia e.V. steht Nachhaltigkeit an erster Stelle. Damit die Italien Klassenfahrt für die Kurs-TeilnehmerInnen nachhaltig als positiv und lehrreich bewertet wird, empfehlen wir aureichend freie Zeit einzuplanen.

Wenn Sie an Betriebsbesichtigungen zu nachhaltiger Lebensmittelgewinnung /-verarbeitung interessiert sind, raten wir zu einem Besuch eines Öko-Agrarbetriebes/Produktion nachhaltiger Lebensmittel wie Wein, Kapern, Oliven oder Käse.  Zur Abrundung dieses Programmpunktes kann z.B. ein workshop zur Käseherstellung für die TeilnehmerInnen spannend sein.

Anfrage

Fragen Sie hier kostenfrei und unverbindlich Ihr individuell ausgearbeitetes „Blaues Studienfachprogramm Italien-Sizilien -Meeresbiologie, Ökologie und Naturwissenschaft“ an:  ANFRAGE

Für Ihre Klassenfaht Chemie / Klassenfahrt Mathematik sprechen Sie uns bitte auf unsere Modulvaroiationen an!  ANFRAGE

Logi Aurelia e.V. mit italienischer Flagge und Palme
Palmen, Orangen, Meer und Strand und dazu wissenschaftliche Programme für die Studienklassenfahrten nach Italien. – So läßt es sich in bester Laune mit Spaß lernen! © Aurelia e.V.

Italien-Sardinien Klassenfahrten-Programm angewandte Naturwissenschaften

Strand Sardinien

Klassenfahrten-Fachprogramm

Auf der italienischen Mittelmeer-Insel Sardinen

Während die Umrisse Italiens an einen Stiefel erinnern, denkt man bei Sardinien eher an einen Fußabdruck. Die Mittelmeerinsel hat 2 Universitäten, eine in ihrer Hauptstadt Cagliari im Süden Sardiniens, die andere, Università di Sassari befindet sich im Nordwesten der Insel.
Für die rd. 1,6 Mio Sarden und Sardinien-Reisende gibt es ein die Eisenbahn auf der Insel; sie heißt Ferrovie dello Stato.  Die Schmalspur Regionalstrecken befährt Ferrovie della Sardegna.

Blaues Studienfachprogramm Meeresbiologie, Profilfahrt angewandte Naturwissenschaften Sardinien

YOUNG MARINE SCIENTISTS – Die Schüler (innen) gehen in ein Meeresbiologisches Labor wo für sie workshops organisiert und durchgeführt werden. Die Themen sind angewandte Naturwissenschaften in den Bereichen Chemie, Physik, Biologie und Mathematik.  SARDINIEN für gymnasiale Oberstufenkurse / Sek II

Tipps für die Anreise nach Italien-Sardinien

Per Fähre über LIvorno, Rom oder Genua – per Flug ab Hamburg/Köln/Berlin/Dortmund/Düsseldorf/Stuttgart nach OLBIA, ALGHERO, CAGLIARI (easyjet und Ryanair)

Tipp für die Unterkunft auf Sardinien

Sprechen Sie uns gerne an. Wir kennen eine Reihe  geeigneter Unterkünfte für Profilfahrten nach Italien, auch auf Sardinien.

Castelsardo auf Sardinien

Forschungs-Aktivitäten auf Sardinien – La Maddalena, San Toedoro, Region Oristano / Asinara,  Cagliari

1. Area Marina Protetta, guided visit und lecture im Umweltbildungszentrum  zur Biodiversität der Insel und der Meeresschutzgebiete

2. Exkursion Avifauna Region Oristano – eine der grössten Flamingo-Populationen ist dort zu sehen!

3. Meeresschutzgebiet Archipel , mit geführtem Schnorchelgang in Verbindung mit Aurelia Lern-Modul BLUESHELL – Bestimmung mariner Symbiosen

4.  CRAMA-workshop zu Meeresschildkröten, FachVisit Schutzstation für Meeresschildkröten

Schöne Küste der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien

5. Educational Mesocosm Laboratory: Ökotoxikologie/Umwelttoxikologie. Anschauliche Darstellung „Fliessgewässer-Lagune-Meer“ des maritim-terrestrischen Schutzgebietes Oristano
– Einführung in Methoden zur Erforschung komplexer Ökosysteme Meer / Küste
– Biologisches Labor/Seeigel-Befruchtung
– Beobachtung von Larvenstadien
– Anwendung histo-morphologischer Untersuchungstechniken
– Lecture Mikroalgenkultivierung/Aquakultur (commercial interest)
– Lecture Posidonia Oceanis und PINNA NOBILIS mit Exkurs zur berühmten „Muschelseide Sardiniens“

6. DELFINE und MEERESSCHILDKRÖTEN vor Sardiniens Küsten – Bedrohung/Populationsentwicklung/Schutzprojekte (Parco Nazionale di Asinara/Laguna di Nora, La Maddalena). Anschauliche Einführung in die Forschungs- und Schutzprojekte, Besichtigung einer Rettungsstation

7. MATHEMATIK: Università di Cagliari – lecture FIBONACCI und die Meersterne

8. CHEMIE: Università di Cagliari – lecture Pflanzenkommunikation und Botenstoffe sowie Lebensmittelchemie

9. PHYSIK und CHEMIE: Luminiszenz / Fluoreszenz mariner Organismen

10. ÖKOLOGIE:  Biodiversität – Ökologie – nachhaltige Lebensmittelproduktion am Beispiel nachhaltiger Fischerei oder Imkerei auf Sardinien

 

https://klassenfahrten-fachprogramme.de/fachprogramme/anfrage/ (0228-92983733)
Kostenfreie Anfrage Klassenfahrten Fachprogramm Italien-Sardinien

LUPUS – WÖLFE in EUROPA – das Wildnis-Fachprogramm für Schulklassenfahrten, Projekttage und Studienklassenfahrten

Wölfe. Klassenfahrten Programm Module LUPUS Nachhaltigkeit.

BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM ALPINA – Lupus für Klassenfahrten zu Nachhaltigkeit

Es gibt wieder frei lebende Wölfe in Deutschland

Die ersten zwei (!) freien Wölfe wurden 1998 auf einem Truppenübungsplatz in der Lausitz gesichtet Im Jahr 2000 waren es sechs. Heute finden sich erste Rudel auch in Brandenburg, Niedersachsen bis hin zum Teutoburger Wald, im Bayrischen Wald und den bayrischen Alpen. Auch in unseren Nachbarländern Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien und vereinzelt in Schweden und im spanischen Baskenland ist er wieder anzutreffen.

Unser Klassenfahrten Programm LUPUS führt auf die Fährte der Wölfe

Die Teilnehmer haben oft Gelegenheit, Wölfe oder ihre Spuren in freier Natur zu  beobachten, erfahren spannende Details über das Sozialverhalten im Wolfsrudel, über Ausbreitung, Jagdverhalten, über das berühmte Wolfsgeheul.
Wir betrachten die viele Jahrtausende alte Beziehung zwischen Mensch und Wolf, seine Bedeutung und Unersetzbarkeit zum Erhalt oder zur Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichtes und stellen Projekte und Schutzorganisationen und ihren Einsatz zum Schutz der  Wölfe vor.

Wölfe im Schnee
Wolfsrudel im Schnee. Wilde, beeindruckence Tiere, wie Wölfe, emotionalisieren die Schüler und machen sie neugierig.

KLASSENFAHRTEN PROGRAMM-MODULE

Programm-Module LUPUS für Klassenfahrten der 6.-10. Klasse:

Wildbeobachtungs-Exkursionen und lectures zum Thema „Biodiversität und ökologisches Gleichgewicht
Biotop-Pflegeeinsätze BLUEWORK-volunteering in Waldregionen
– workshop (soziopädagogisch) „Spiel & Regel – Soziales Verhalten im Rudel
– Von Wölfen lernen – Wölfe verstehen, ein- oder mehrtägige workshops. Themen: Verhaltensbiologie, Wie erstellt man einen Verhaltenskatalog? Exkurs zum Unterschied frei lebender Wölfe und Wölfen in Gehegen

Programm-Module LUPUS Gymnasiale Oberstufenkurse für Klassenfahrten / Kursfahrten Biologie, Naturwissenschaften (allg.), Sozialwissenschaften, Ethik / Politik:

– Wildbeobachtungs-Exkursionen und lectures zum Thema „Biodiversität und ökologisches Gleichgewicht
– Von Wölfen lernen – Wölfe verstehen, ein- oder mehrtägige workshops. Themen: Verhaltensbiologie, Wie erstellt man einen Verhaltenskatalog?, Exkurs
zum Unterschied frei lebender Wölfe und Wölfen in Gehegen
– workshop „Moderne Methoden der Verhaltensforschung“ (Ethologie)
– lecture „Wolfsmanagement“ in Europa (Schutzprojekte, ihre Arbeit, aktuelle Forschung, Umweltpolitik)
– lecture „Genetische Differenzierung / Hybriden / Faunenverfälschung
– Herdenschutz von Nutztieren – z.B. durch aversive Konditionierung

WO FÜHREN DIE KLASSENFAHRTEN PROGRAMM-MODULE LUPUS HIN?

Für Klassenfahrten der 6.-10. Klasse nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (Teutoburger Wald) Sachsen/Lausitz, Bayern sowie Österreich (Niederösterreich, nördl. Wien) werden die Module angeboten.

Die Programm Module LUPUS können auf Kursfahrten / Studienklassenfahrten der gymnasialen Oberstufe zusätzlich gemacht werden in der Schweiz in Graubünden und im Engadin, und außerdem in Italien in Parco Naturale delle Alpi Maritime (Region Piemont).

 

Anfrage bei Aurelia e.V.
Anfrage Aurelia e.V. Klassenfahrten Programm für Nachhaltigkeit.

 

 

Artenschutz – ganzheitlich und nachhaltig

Moderne und innovative Wissenschaft dem Schutz bedrohter Arten

Das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) beschreibt in seinem Internetbeitrag vom 14.05.2013, „Das Sabah-Nashorn retten: Innovative Forschung für den Artenschutz„,wie „ganzheitliche Forschung für den Artenschutz“ aussehen kann. [https://www.bmbf.de/de/sabahnashorn.php]. Am Beispiel des extrem bedrohten Sabah-Nashorns wird es illustriert. Erfahren Sie im unten anzuklickenden Film mehr über das spannende Sabah Rhino Project, dass sich mit moderner und innovativer Wissenschaft dem Schutz bedrohter Arten – hier dem Sabah-Nashorn – widmet.

 

[Quelle: https://www.bmbf.de/de/sabahnashorn.php – Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung]]

Nachhaltige Sensibilisierung Jugendlicher für das Ökosystem

Ein Gefühl für das empfindliche, schützenswerte Ökosystem unserer Erde sollen Jugendliche bei den BLAUEN STUDIENFACHPROGRAMMEN MEERESBIOLOGIE ÖKOLOGIE OZEANOGRAPHIE bekommen. Aurelia e.V. hat sich bei all seinen Programmentwicklungen für Klassenfahrten der Prämisse der Nachhaltigkeit verpflichtet und möchte so einen Beitrag zum Natur- Tier- und Artenschutz leisten. Das geschieht durch die Sensibilisierung Jugendlicher, die über die Begeisterung an der Schöpfung, z.B. bei wissenschaftlich begleiteten Walewatching-/ Dolphinwatching-Touren, erreicht wird. Beim Besuch wissenschaftlicher Institute während der Studienklassenfahrt lernen die Schüler mit viel Spaß moderne und innovative wissenschaftliche Methoden zum dem Schutz bedrohter Arten kennen. Nicht selten geht daraus der Wunsch hervor, den späteren Berufsweg auf Nachhaltigkeit auszurichten.

Bitte leisten auch Sie Ihren Beitrag in dem Sie eine nachhaltige Klassenfahrt planen und Ihre Schüler damit begeistern sich am Erhalt unserer Artenvielfalt aktiv zu beteiligen. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Aurelia e.V. für ökologische Bildung - der Blaue Planet
Der Blaue Planet braucht unseren Schutz. Tel.: 0049 (0)228-929 837 33

Die Nordsee

Ferienland mit faszinierendem Ökosystem!

„Wie Träume liegen die Inseln auf dem Meer“…. so dichtete einst Theodor Storm, der Dichter aus Husum. Und es ist wirklich ein Traum, auf einer der nordfriesischen Inseln über die Dünen zu wandern mit Blick über Wellen, Wind und Weite.

Leutturm im Ökosystem Nordsee Wattenmeer auf der Insel Sylt
Leuchtturm auf der Nordseeinsel Sylt

UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer

Man ist in Deutschlands grösstem Naturschutzgebiet, dem grössten Wattenmeer der Erde, das sich von Dänemark über Deutschland bis zu den Niederlanden erstreckt. Seit 2009 zählt es zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Das Wattenmeer ist Rastplatz für Millionen von Zugvögeln, hier fressen sie sich Vorratspolster an, um ihre weltweiten Brutgebiete zu erreichen. „Das Wattenmeer ist Drehscheibe für den globalen Vogelflug“, sagt Christian Buschbaum, Leiter des Nordseebüros des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung.
Informationen über das Weltnaturerbe Wattenmeer bietet das Multimar Wattforum in Tönning mit einer Erlebnisausstellung und zahlreichen Aquarien.

Seevögel und Kegelrobben an der Nordsee

Besonders schön und interessant ist eine Tour mit dem Fahrgastschiff nach Helgoland. Tausende von Seevögeln brüten auf kleinen Felsvorsprüngen an der ca. 40 Meter hohen Klippe – und kaum geschlüpft geht’s für die Küken im Sturtzflug ins Wasser, um sich Nahrung zu suchen.

 

Drei Kegelrobben unterschiedlichen Alters an der Nordsee
BLUEWORK-volunteering: Freiwillige Mitarbeit im Naturschutzzentrum. In der Robbenstation können Schüler /innen helfen beim Robbenzählen (Populationsermittung).
www.bluework-volunteering.de Tel.: 0228-929 837 33
© Dieter Rill / PIXELIO

 

Da haben es die auf der kleinen Nachbarinsel lebenden Kegelrobben schon besser. Zu Hunderten liegen sie mit ihren Jungen – die in ihrem gepunkteten Babyfell so niedlich aussehen – auf großen Sanddünen und lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Nirgendwo in Europa ist die Kinderstube der Robben mit bis zu 1.500 Robben im Juli bis August größer als im in dem faszinierendem Ökosystem Wattenmeer.

Machen wir es den Robben nach und sonnen uns in den Dünen von Amrum oder spazieren am 12 Kilometer langen und 1 Kilometer breiten, einmalig schönen weichen, weißen Kniepsand zwischen Brandungswellen und Dünen, zählt er zu den schönsten Stränden des Naturschutzgebiets Wattenmeer.
Und Wattwandern – das muss sein. Ein Spaziergang, barfuss durchs Schlick, mit einem Guide der Schutzstation Wattenmeer, von Amrum nach Sylt zum Kaffeetrinken ist ein bleibendes Erlebnis.

Die Nordsee mit ihrer einmaligen Artenvielfalt ist ein einzigartiges Ökosystem mit tausenden von Fisch- und Vogelarten

So tummeln sich vor der niederländischen Küste die seltsam aussehenden Tintenfische. Vor Englands berühmten Kreidefelsen an der Küste bei Dover, leben die furchterregenden, aber friedlichen, bis zu 10 m langen Riesenhaie, die immer mal wieder auftauchen.
Dieses Paradies ist in Gefahr. Meeresschutzexperte, Stephan Lutter sagt: „Vor allem die Fischerei bleibt ein heißes Eisen“.
Mehrere Male im Jahr wird die südliche Norsee mit riesigen Schleppnetzten durchpflügt; alle Fische und andere Lebewesen werden in den Netzten gefangen. Besonders schlimm ist der Beifang. „Für ein Kilo Seezunge werden sieben Kilo anderer Tiere mitgefischt und halbtod wieder über Bord geworfen. Oft verfangen sich auch Schweinswale in den Netzten und ertrinken!“

Die Verschmutzung der Nordsee hat sich mit den Jahren sehr gebessert.
„Die chronische Verschmutzung durch Öl und Schiffsmüll bleibt aber ernst“. so Lutter.

„Umso wichtiger ist es, den einzigartigen Lebensraum zu erhalten –
„unser“ Meer der Superlative“.

[Quelle: HÖRZU Nr. 16 , W. Toebelmann,v. 12.04.2013/D]

Klassenfahrten-Fachprogramme für Arten- und Naturschutz

Wenn Sie eine Klassenfahrt an die Nordsee mit Schwerpunkt Meeresbiologie, Ozeanographie, Ökologie planen, sprechen Sie uns gerne an. Das auf die Altersstruktur der Klasse und Ihre fachlichen Präferenzen abgestimmte Studienklassenfahrten-Programm legen wir Ihnen gerne kostenfrei vor. Die dazu passenden Unterkünfte kennen wir auch.

  • hier geht’s zum Anfrage-Formular
  • weitere Infos: Programm-Module (BLAUE STUDIENFACHPROGRAMME MEERESBIOLOGIE OZEANOGRAPHIE ÖKOLOGIE)
  • wenn Ihnen unser Blog gefällt, dürfen Sie sich gerne beim Newsletter „Blaue Flaschenpost“ anmelden! (s.u.)
Flaschenpost an der Nordsee gefunden.
Die „Blaue Flaschenpost“ ist der Newsletter von Aurelia e.V.

Wildkatzen im Kottenforst

„Auf leisen Pfoten durch den Wald“

Mit großer Freude habe ich diesen Artikel mit Fotos von den Wildkatzen im Bonner General-Anzeiger gelesen.

Diese scheuen, schönen und schlauen Tiere waren bei uns seit Ende des 18. Jahrhunderts ausgerottet – und nun sind sie bei uns wieder heimisch.
Wie Forstdirektor Uwe Schlömerich, Leiter des Regionalforstamtes, durch intensive Forschung – er ahnte es schon einige zeitlang – feststelle, leben bereits 11 Wildkatzen im Kottenforst. Der Bund für Umwelt und Naturschutz  Deutschland (BUND), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), sowie das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft arbeiten  intensiv an der bundesweiten Forschungsstudie „Wildkatzensprung“ zusammen.

Die Wildkatzen lieben Mischwälder

„Die Wildkatze ist ein Sympathieträger für den deutschen Naturschutz“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Diese  Waldmiezen lieben Mischwälder, wo sie sich im urwüchsigen Dickicht verstecken können, wie auch andere scheue Waldbewohner, z.B. Luchse, Baummarder und Haselmaus. Menschliche Nähe meidet die Waldkatze, sie ist ein Einzelgänger mit einem, dem Hund überlegenen Geruchssinn. Leider können wir ihr höchst selten begegnen, denn tagsüber schläft sie und wenns dunkel wird, geht sie auf die Jagd; am besten schmecken ihr Mäuse aller Art.

Aber unsere neue, scheue Waldbewohnerin hat auch Feinde – die intensive Land- und Forstwirtschaft.

Der BUND und das BfN stellte Millionen zur Verfügung, um bundesweit 50 m breite Passagen für Waldkorridore
aus Bäumen und Büschen anzupflanzen. 20.000 Km sollen isolierte Waldgebiete miteinander verbinden.

„Horst Becker, Staatssekretär im NRW Umweltministerium, kündigte an, dass künftig die Waldbewirtschaftung
und auch die Jagdinteressen an die Erfordernisse des Wildkatzenschutzes angepasst werden“.
„In NRW kommen 40.000 Pflanzen- und Tierarten vor. Die Hälfte davon stehen auf der Roten Liste und sind vom
Aussterben bedroht. Wenn wir jetzt nicht einschreiten, löschen wir die Festplatte der Natur“.

 

Schneebedeckte Bäume
Schneebedeckte Bäume.

Wenn in diesem Winter der nächste Schnee fällt – diese weiße Decke – der frisch gefallene Schnee – den man auch den Verräter nennt, weil man alle Spuren sieht – würde ich mich freuen, wenn mich bei meinen ausgedehnten Waldspaziergängen eine Spur zum Versteck einer Waldmieze führen würde.

[Quelle: GENERAL-ANZEIGER Bonn Nr. 18 – 20..11.2012/D]

Info zur Wildkatze

Schon länger nicht mehr ist der Wildkatzenbestand durch die Jägerei bedroht. Das war lange Zeit so, weil die Wildkatzen mit verwilderten Hauskatzen verwechselt und abgeschossen wurden. Die Hauskatze stammt allerdings nicht von der Europäischen Wildkatze ab. Die Wildkatze ist eine eigene Art in der Familie der Katzen.

[Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Wildkatze]

Zum Weiterlesen über Wildkatzen: Der Luchs ist wieder da!

Die Redaktion Aurelia e.V. schreibt über „Die größte Wildkatze Europas in unseren Wäldern„.

Kostenfreie Anfrage Studienfachprogramm WALDÖKOLOGIE (Abi-Thema 2018)

Anfrage

Ein geologisches Mysterium: Der Blautopf

Eine schwäbische Geschichte

Reise zum Blautopf

Als ich  auf meiner Heimreise vom Bodensee, bei strahlendem Wetter durch Oberschwaben fuhr, vorbei an schönen, barocken Kirchen und Klöstern, entschloss ich mich spontan, einen Abstecher an den Blautopf zu machen, wo ich schon lange mal hin wollte.
Nach Biberach führte mich die Schwäbische Dichterstrasse an Ehingen vorbei, über die Donau auf die Schwäbische Alb und schon war ich in Blaubeuren und am Blautopf.

Am mythen- und sagenumwobenen Blautopf

Da stand ich nun, am sagenumwobenen Blautopf, schaute in eine wirklich tiefblaue Quelle, empfand sie als unergründlich und konnte verstehen, dass der Quelltopf in früher Zeit als bodenlos galt. Gegenüber ragte eine riesige Felswand in die Höhe und ein altes Mönchskloster ist auch in der Nähe. Der Blautopf ist von Mythen und Sagen umgeben. Der schwäbische Dichter, Eduard Mörike, hat mit seinem Märchen „Die Historie von der schönen Lau“, nicht unerheblich dazu beigetragen. Diese Nixe, die schöne Lau, wurde von ihrem Mann, einem Fürsten aus fernem Land verbannt, weil sie nicht lachen konnte – als schöne Nixe im Blautopf ist sie unsterblich und kann wieder lachen. So soll sie, in alter Zeit, als man mit einem Bleilot die Tiefe der Quelle messen wollte, immer wieder die Bleikugel gestohlen haben – man hörte ihr Lachen ganz deutlich. In Stein gemeisselt steht sie heute anmutig am Ufer der Quelle.

Seit dieser Reise sind 30 Jahre ins Land gezogen und ich stelle fest, dass der Blautopf nichts von seiner Faszination verloren hat – im Gegenteil. Höhlenforscher, mutige Männer, besessene, wissbegierige Forscher haben das gigantische Höhlensystem, eine einmalige, unterirdische Landschaft unter der schwäbischen Alb entdeckt. „Unter 160 Quadratkilometer Oberfläche erstreckt sich das System und wahrscheinlich ist es noch sehr viel grösser“ – eine Sage berichtet, dass die Höhlenwege in grossen Tiefen bis zum Schwarzen Meer reichen – . Je nach Witterungsverhältnissen sollen bis zu 30 000 Liter Wasser pro Sekunde aus der runden, 30 m breiten Quelle in das weitverzweigte Höhlensystem fliessen; abgesehen von dem Flüsschen Blau, das lustig aus der Quelle sprudelt und über die Alb der Donau zufliesst.
Der Einstieg für Höhlenforscher ist nur durch die Blautopfquelle möglich, es ist dunkel, sehr kalt und sehr gefährlich.  Durch enge wasserdurchströmte Felsspalten und Gänge, Flüsse und Seen gelangen sie in riesige, urweltliche Tropfsteinhöhlen und Hallen mit Ablagerungen von Mineralien und Kristallen, Gebilde in Formen und Farben von faszinierender Schönheit.

Der Mörikedom im Blautopf

Nach einem 45-minütigen Unterwasserweg tauchten die beiden Höhlenforscher in einer riesigen Halle wieder auf, sie nannten sie Mörikedom – in den Ausmassen von 40 m Höhe und 125 m Länge. Mit Schlauchbooten fuhren sie weiter durch zwei grosse Hallen und ein Ende war noch lange nicht in Sicht, der Kontakt zur Aussenwelt war schon lange verloren. Man musste sich total auf seinen Kameraden verlassen können, denn schon einige Menschen sind ums Leben gekommen; für Hobbytaucher ist der Zugang zur Quelle verboten.

Mit Bergsteigerausrüstung kletterten die beiden Höhlenforscher die Karstfelsen hoch, durchquerten schlammige Passagen, zwängten sich durch Felsspalten – und das mit all der der technischen Ausrüstung, hochempfindlichen Kameras und Lampen auf dem Buckel. Die einmaligen, wunderbaren  Fotos vom „Zauber der Unterwelt“, besonders vom Mörikedom in den Medien, sind unbeschreiblich schön und interessant.

[Quelle: HÖRZU Nr. 44, vom 26.10.2012 – Walter Karpf/D]