Marines Ökosystem in Gefahr

Hai, mach mit beim Artenschutz!

Wie reagiert man da… – mit Angst und Wut? Aurelia e.V. setzt auf Information und Bildung.

Wal - Orca

Aurelia e.V.  informiert heute über zwei Tierschutzorganisationen, die sich für die „Großen der Meere“ stark machen.  Tiere haben unseren Schutz verdient. Außerdem dienen gerade Wale, Delfine und Haie der Aufrechterhaltung unseres ökologischen Gleichgewichts im Meer und damit auch dem blauen Planeten. Darum ist die Populationserhaltung der Wale, Delfine und Haie auch für uns Menschen von so großer Bedeutung.

Delphin

Wale, Delfine und Haie in Not

  1. WDC, Whale and Dolphin Conservation (früher WDCS) ist die weltweit führende gemeinnützige Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz von Walen, Delfinen und deren Lebensraum widmet. 

    WDC: „Trotz des kommerziellen Walfangverbots und eines Verbots des Handels mit Walprodukten töten Japan, Norwegen und Island jedes Jahr immer noch Tausende Wale und versuchen, ihren Handel mit Walprodukten auszuweiten. “ [https://de.whales.org/themen/walfang]
    Heute vermeldet WDC, bereits spannende Fortschritte gegen Japans Walfang gemacht zu haben. Sie benötigen aber weiterhin Hilfe für Ihre Kampagne zur Überzeugung der EU ein Freihandelsabkommen mit Japan zu verweigern.Hai

  2. SHARKPROJECT International e.V. ist eine internationale Initiative zum Schutz der Haie und der marinen Ökosysteme.
    Haie haben keine Lobby, wie Meeressäuger. Horrorfilme  und blutrünstige Reportagen aktivieren außerdem unsere Grundängste. Die Angst vor dem Hai ist aber viel weniger begründet als man meint. Haie sind relativ ungefährtlich.- Wer hätte es gedacht?. SHARKPROJECT setzt auf Aufklärung und hält dafür spannende statistische Zahlen bereit.
    SHARKPROJECT: „Das Tier Hai wird heute komplett vermarktet. […] Die wirtschaftlich wichtigsten Haiprodukte sind jedoch die Flossen. […]  Rund um die Welt sind täglich Tausende spezialisierter Fangboote unterwegs, um den Marktbedarf an Haiflossen zu decken.“ [Sharkjournal]
    Das sogenannte Finning ist nicht die einzige, aber die brutalste Art Haie zu fangen. Die Flossen werden dabei bei lebendigem Leib abgeschnitten, der Hai anschließend zurück ins Meer gekippt, dem langsamen und grausamen Tod geweiht.

Wenn jeder seinen Beitrag leistet…

… schaffen wir es gemeinsam das marine Ökosystem wieder zu verbessern und der Tierquälerei Einhalt zu gebieten.

Hai, mach mit beim Artenschutz!
Hai, mach mit beim Artenschutz!

Was Aurelia e.V. tut

Aurelia e.V. hat in den vergangenen fünf Jahren  über viertausend SchülerInnen einen Sharkproject-Vortrag an der Schule vermittelt. Darauf sind wir stolz und wir machen weiter.

Was jeder tun kann: Augen auf beim Fischeinkauf!

Wer kein Haifleisch kaufen möchte sollte wissen, unter welchen Namen Haifleisch im Handel angeboten wird: Seeaal, Speckfisch, Dornfisch, Königsaal, Steinaal, Forellenstör, Seestör, Wildstör, Kalbfisch, Schillerlocke. Das alles sind Produkte aus Dornhai, Grauhai oder Heringshai. (Info: Sharkjournal)

Was den Tierschutzorganisationen hilft

Unterschriften-Aktionen / Petitionen sind dann effektiv, wenn sich richtig viele Menschen daran beteiligen.- Da kann man immer mitmachen, auch dann, wenn man gerne unterstützen möchte, aber nicht spenden kann.

Was die Delfine und Wale schützt

Wal- und Delfinsichtungen nur von und mit zertifizierten Umweltschutz-Organisationen unternehmen, die sich an klar definierte Vereinbarungen halten, Delfine z.B. nicht anfüttern oder mit Booten verfolgen.

Was die Organisationen für die Nachhaltigkeit tun

Beide Organisationen, WDC, Whale and Dolphin Conservation und SHARKPROJEKT sind mit gut gemachten Seiten im Internet vertreten und bieten jede Menge Bilder und weiter führende Informationen. Sie sind seit Jahren weltweit mit Erfolg bemüht die bedrohten Arten zu schützen und wir sagen danke, weiter so!

Klassenfahrten Italien Sizilien – Programm Naturwissenschaften

Das Mittelmeer Italien - Sizilien

Blaues Studienfachprogramm Italien-Sizilien – Westküste zu Meeresbiologie, Ökologie und Naturwissenschaft

Für Ihre Studien-Klassenfahrt Italien-Sizilien bieten wir folgende Lernmodule, einschließlich der Stadtrallye Trapani an. Zur Wissensvertiefung schlagen wir Ihnen jeweils passend zum Aurelia Lernmodul weitere Fachprogramme vor, die Partner unseres Netzwerkes anbieten.

Diese Aurelia Lern-Module stehen Ihnen für Ihre Studienfahrt zur Verfügung:

BLUECITY – Stadtrallye Trapani – das Planspiel

Eränzend zur Stadtrallye Trapani empfehlen wir den Besuch des Fischmarktes Trapani.

BLUEFIELD – KüstenWerkstatt

Die BLUEFIELD KüstenWerkstatt ist ein idealer Einstieg in das Thema „Naturforschung“.

Die Insel/Küste der Ägadischen Insel hat über 400 Grotten und ist umgeben vom grössten Meeresschutzgebiet  Europas AREA MARINA PROTETTA ISOLE EGADI. Hier können die Kursteilnehmer ihr Wissen vertiefen. Wir empfehlen, ergänzend zu den Inhalten der BLUEFIELD – KüstenWerkstatt eine meeresbiologische Exkursion mit lecture zur Biodiversität des Schutzgebietes und hier im speziellen zu den Seepferdchen oder zu Mönchsrobben.

und/oder

eine Tour zum sogenannten „Tempelberg“ in Trapani Monte Erice. Dort gibt es einen FachVisit CITTA della SCIENZA mit lecture zur Forschung im Bereich „Subnukleare Physik“, „Angewandte Geophysik“, „Seismographie“, „Ozeanographie“, „Meteorologie“ , „Meeresbiologie/Intelligenzforschung Oktopus“ in Kooperation mit der Uni Palermo.

BLUEFLOWER –  Vegetationsaufnahme

Das Lernmodul BLUEFLOWER –  Vegetationsaufnahme empfehlen wir im Anschluß an ein FachVisit Riserva naturale Orientale Salina di Trapani – WWF Schutzgebiet. Die Lecture zur Enstehung der Salinen, zur Flora und speziell Fauna des Schutzgebietes, monitoring Flamingos, lecture „Anpassung an extreme Habitate“ gibt weiterführende Auskunft zu den örtlichen Gegebenheiten, schützenswerter Fauna und Flora.

Passend zu Ihrem Klassenfahrten-Fachprogramm Sizilien empfehlen wir an dieser Stelle auch einen Abstecher ins MUSEO del SALE.

salz
Salzberg / Salzgewinnung

BLUESHELL – Bestimmung mariner Fauna und Symbiosen

Wir empfehlen einen geführten Schnorchelgang im Mittelmeer in Verbindung mit dem Aurelia Modul  BLUESHELL – Bestimmung mariner Fauna und Symbiosen.

Bunte Fische

Aurelia e.V. für Nachhaltigkeit

Für Aurelia e.V. steht Nachhaltigkeit an erster Stelle. Damit die Italien Klassenfahrt für die Kurs-TeilnehmerInnen nachhaltig als positiv und lehrreich bewertet wird, empfehlen wir aureichend freie Zeit einzuplanen.

Wenn Sie an Betriebsbesichtigungen zu nachhaltiger Lebensmittelgewinnung /-verarbeitung interessiert sind, raten wir zu einem Besuch eines Öko-Agrarbetriebes/Produktion nachhaltiger Lebensmittel wie Wein, Kapern, Oliven oder Käse.  Zur Abrundung dieses Programmpunktes kann z.B. ein workshop zur Käseherstellung für die TeilnehmerInnen spannend sein.

Anfrage

Fragen Sie hier kostenfrei und unverbindlich Ihr individuell ausgearbeitetes „Blaues Studienfachprogramm Italien-Sizilien -Meeresbiologie, Ökologie und Naturwissenschaft“ an:  ANFRAGE

Für Ihre Klassenfaht Chemie / Klassenfahrt Mathematik sprechen Sie uns bitte auf unsere Modulvaroiationen an!  ANFRAGE

Logi Aurelia e.V. mit italienischer Flagge und Palme
Palmen, Orangen, Meer und Strand und dazu wissenschaftliche Programme für die Studienklassenfahrten nach Italien. – So läßt es sich in bester Laune mit Spaß lernen! © Aurelia e.V.

LUPUS – WÖLFE in EUROPA – das Wildnis-Fachprogramm für Schulklassenfahrten, Projekttage und Studienklassenfahrten

Wölfe. Klassenfahrten Programm Module LUPUS Nachhaltigkeit.

BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM ALPINA – Lupus für Klassenfahrten zu Nachhaltigkeit

Es gibt wieder frei lebende Wölfe in Deutschland

Die ersten zwei (!) freien Wölfe wurden 1998 auf einem Truppenübungsplatz in der Lausitz gesichtet Im Jahr 2000 waren es sechs. Heute finden sich erste Rudel auch in Brandenburg, Niedersachsen bis hin zum Teutoburger Wald, im Bayrischen Wald und den bayrischen Alpen. Auch in unseren Nachbarländern Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien und vereinzelt in Schweden und im spanischen Baskenland ist er wieder anzutreffen.

Unser Klassenfahrten Programm LUPUS führt auf die Fährte der Wölfe

Die Teilnehmer haben oft Gelegenheit, Wölfe oder ihre Spuren in freier Natur zu  beobachten, erfahren spannende Details über das Sozialverhalten im Wolfsrudel, über Ausbreitung, Jagdverhalten, über das berühmte Wolfsgeheul.
Wir betrachten die viele Jahrtausende alte Beziehung zwischen Mensch und Wolf, seine Bedeutung und Unersetzbarkeit zum Erhalt oder zur Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichtes und stellen Projekte und Schutzorganisationen und ihren Einsatz zum Schutz der  Wölfe vor.

Wölfe im Schnee
Wolfsrudel im Schnee. Wilde, beeindruckence Tiere, wie Wölfe, emotionalisieren die Schüler und machen sie neugierig.

KLASSENFAHRTEN PROGRAMM-MODULE

Programm-Module LUPUS für Klassenfahrten der 6.-10. Klasse:

Wildbeobachtungs-Exkursionen und lectures zum Thema „Biodiversität und ökologisches Gleichgewicht
Biotop-Pflegeeinsätze BLUEWORK-volunteering in Waldregionen
– workshop (soziopädagogisch) „Spiel & Regel – Soziales Verhalten im Rudel
– Von Wölfen lernen – Wölfe verstehen, ein- oder mehrtägige workshops. Themen: Verhaltensbiologie, Wie erstellt man einen Verhaltenskatalog? Exkurs zum Unterschied frei lebender Wölfe und Wölfen in Gehegen

Programm-Module LUPUS Gymnasiale Oberstufenkurse für Klassenfahrten / Kursfahrten Biologie, Naturwissenschaften (allg.), Sozialwissenschaften, Ethik / Politik:

– Wildbeobachtungs-Exkursionen und lectures zum Thema „Biodiversität und ökologisches Gleichgewicht
– Von Wölfen lernen – Wölfe verstehen, ein- oder mehrtägige workshops. Themen: Verhaltensbiologie, Wie erstellt man einen Verhaltenskatalog?, Exkurs
zum Unterschied frei lebender Wölfe und Wölfen in Gehegen
– workshop „Moderne Methoden der Verhaltensforschung“ (Ethologie)
– lecture „Wolfsmanagement“ in Europa (Schutzprojekte, ihre Arbeit, aktuelle Forschung, Umweltpolitik)
– lecture „Genetische Differenzierung / Hybriden / Faunenverfälschung
– Herdenschutz von Nutztieren – z.B. durch aversive Konditionierung

WO FÜHREN DIE KLASSENFAHRTEN PROGRAMM-MODULE LUPUS HIN?

Für Klassenfahrten der 6.-10. Klasse nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen (Teutoburger Wald) Sachsen/Lausitz, Bayern sowie Österreich (Niederösterreich, nördl. Wien) werden die Module angeboten.

Die Programm Module LUPUS können auf Kursfahrten / Studienklassenfahrten der gymnasialen Oberstufe zusätzlich gemacht werden in der Schweiz in Graubünden und im Engadin, und außerdem in Italien in Parco Naturale delle Alpi Maritime (Region Piemont).

 

Anfrage bei Aurelia e.V.
Anfrage Aurelia e.V. Klassenfahrten Programm für Nachhaltigkeit.

 

 

Optimale Vorbereitung auf Abitur-Prüfungen Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Geographie

Delfin

Sehr geehrte SchulleiterInnen und Lehrkräfte,

wir bieten für gymnasiale Oberstufenkurse und Leistungskurse Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Geographie unsere Blauen Studienfachprogramme an allen Küsten Europas, in vielen limnologisch-interessanten, alpinen und auch urbanen Regionen an.

 

Die Blauen Studienfachprogramme sind entwickelt zur Durchführung während Klassenfahrten / Studienklassenfhrten

Integriert in verschiedene Aktivitäten wie praktische Feldversuche, geführte Schnorchel- und Tauchgänge, Trekking- und Schiffsexkursionen, Labor-workshops, Whalewatching und Wildtierbeobachtungen finden zum Beispiel folgend gelistete Themenbereiche als optimale Vorbereitung auf Abitur-Prüfungen Berücksichtigung und Anwendung:

BIOLOGIE: Genetik / Evolutionsbiologie, Zeigerorganismen, Gewässergütebestimmung, Aquatische Ökologie / Systeme, Fliessgewässerökologie, Meeresbiologie / Biodiversität mariner Lebensräume, Populationsdynamik, Nachhaltige Bewirtschaftung / Schutz von Ökosystemen, Vegetationsaufnahme, Verhaltensforschung uvm.

PHYSIK: Lichtelektrische Effekte / Lichtbrechung, Elektromagnetische Schwingung / Magnetsinn / magnetische Felder, Biosonar / Interferenz / Echoorientierung, Wellenmessungen, Kernphysik / Quantenpyhsik / Heisenberg`scher Effekt, Partialdruck / Daltonsches Gesetz uvm.

CHEMIE: Das aromatische System (am Beispiel Pyridin / Eibisch), Säure-Basen-Begriff nach Brömsted, Autoprotolyse / Wasser, Farbstoffe / Pigmente / Farbigkeit, Phenole / Pflanzen-„Kommunikation“, Bodenchemische Parameter, Biomineralisation uvm.

MATHEMATIK: angewandte Stochastik / Telemetrie / ein- u. zweiseitige Hypothesentests, SIS-Modelle / Differentialgleichungen, Lotka-Volterra-Gleichung, Matrizenrechnung und Metapopulationen / Fixvektoren uvm.

GEOGRAFIE: Anthropogene Einflüsse in geoökologische Kreisläufe und Prozesse / Beispiel Meeresschildkröten u.a., Energieversorgung unter den Aspekten Ökologie-Ökonomie-Nachhaltigkeit / Geothermie, nachhaltige Forst- und Fischereiwirtschaft, nachhaltiger Tourismus als Wirtschaftsfaktor, Waldökologie/ Projekt Weisstanne, die BIOSFERA als Musterbeispiel nachhaltiger Regionsentwicklung, Randeffekte / Habitatsfragmentierungen, nachhaltige Stadtentwicklung / Urbane Biodiversität, invasive Arten uvm

Anmeldungen zur Teilnahme Ihrer Kurse an einem der Blauen Studienfachprogramme an über 30 Zielregionen nehmen wir unter an: +49-(0)228-929 837 33 Mo-Fr.10.00 h bis 15.00 h – oder lassen Sie uns per mail eine Nachricht zukommen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und verbleiben

mit freundlichen Grüssen

Aurelia e.V. +49 (0)228-929 837 33
Kontakt +49 (0)228-929 837 33

TEAM Aurelia e.V.
-Programmentwicklung-

Raubtiere in Deutschland

Begegnung mit einem Frechdachs

Bei herrlichem Sommerwetter spazierte ich an einem schönen, reifen Ährenfeld vorbei, aus dem ganz in der Nähe lautes Schnarchen zu hören war. Wer war denn das –  meine Neugier war geweckt, ich warf Steinchen und bewegte ein bisschen die Ähren. Plötzlich ein lautes Grunsen und unweit von mir rannte ein Dachs vorbei, er hatte wohl im warmen Stroh seinen Mittagsschlaf gehalten. Dick und rund, fast 70 bis 80 cm groß, flitzte er mit seinen kurzen Beinen in Richtung Wald.

Der Dachs – das Raubtier mit Wohnkultur

Und nun finde ich – zu meiner großen Freude – einen Artikel mit näheren Beschreibung über Leben und Treiben sowie ein Foto vom Dachs. Niedlich sieht er aus, mit seinem grau-weiß gestreiften Kopf und der kleinen Stupsnase, dabei zählt er zu Deutschlands großen Raubtieren – . Buddeln und Graben sind seine Lieblingsbeschäftigung. Des nachts ist er fleißig, er arbeitet unermüdlich an seinem Bau, mit seinen langen Krallen an den Vorderfüssen gräbt er für sich und seine Großfamilie – die Sippe kann über 30 Mitglieder zählen – in ca. 4 – 5 Metern Tiefe im Wald ein Höhlensystem – ein Labyrinth von Kammern und Gängen in ungeahntem Ausmass von mehreren hundert Metern. Die Schlafgruben werden mit wohlriechendem Heu und trockenen Blättern ausgestattet und nebst Frischluftröhren gibt es – weit abseits von den Eingängen – Toilettengruben.
Tagsüber schläft der Dachs in seinem Bau – wenn er nicht gerade im sommerlichen Ährenfeld schnarcht, oder er geht auf Futtersuche. Beeren und anderes Obst liebt er besonders, aber auch Kleingetier verachtet er nicht. Ein Dachs wird ca. 15 Jahre alt.

 

Wissenschaftler haben mit Licht und Kamera den Dachsbau erforscht und uns somit
Die Baumeisteer des Waldes“ bekannt gemacht.
Quelle: [„HÖRZU“ – Nr. 38 – Walter Karpf – D]

Dachse werden immer häufiger am Stadtrand und in städtischen Parkanlagen und stadtnahen Gartensiedlungen beobachtet. Fragen Sie nach Klassenfahrten-Fachprogrammen zu Urbaner Biodivertsität! Anfrage-Formular

blueCITY – BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM

Öko-Fahrrad in Bonn
Fahrrad mit eingebauen Blumenkästen
Bonn: Kleine Biotope im Großstadt-Grau.

Urbane Biodiversität ist mittlerweile ein regional, national und international interdisziplinäres Forschungsfeld. Die „Großstadtreviere“ entwickeln sich zunehmend zu Lebensraum für Wildschwein, Waschbär, Igel, Marder, Biber, Eidechse, Ringelnatter, Biene, Habicht & Co. Stadtbiotop-Kartierungen geben Auskunft über städtische Ökosysteme. Über 80 Prozent aller Menschen weltweit leben in Städten und Mega-Metropolen – urbane Räume transformieren zu „Stadtlandschaften“. Im wesentlichen werden die Tiere durch anthropogene Einflussnahme auf ihre natürlichen Lebensräume in die weitgehend pestizid-, fungizid- und insektizidfreien Städte gelockt. Monokultur und Artenarmut der Flora haben die Nahrungssituation der Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen drastisch verschlechtert und so ziehen sie gerne, von Jagd und Fraßfeinden unverfolgt, in Parks und Grünanlagen, Balkon-, Garten- oder Verkehrsbiotope.

Nachhaltige Stadtplanung bedeutet heute „Synthese aus Artenschutz und Stadtentwicklung“.

 

Klassenfahrten Programm für Städtereisen zu Nachhaltigkeit

Unser BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM blueCITY umfasst folgende Themenkreise und richtet sich an alle naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Fachbereiche:

  • Künstliche und natürliche Topographie/urbane Biotop-Kartierung (Geographie)
  • Archäophyten – Neophyten – Invasive Arten (Biologie / Geographie)
  • Projekt bluCITY: Renaturierungsökologie – workshop 
  • Grundlagen der Zoo- und Wildtierkunde (Bio)
  • Monitoring Populationsentwicklung Biologie: Raumnutzung/Habitat-Nutzung, Genetik/genetisch-isolierte Inselpopulationen (Verwandtschaftsanalyse), Nahrungsökologie, Lebenslauf-Strategie (Reproduktionsmuster)
  • Monitoring Populationsentwicklung Mathematik: Matrixberechnung, Reproduktionsmuster, workbench/Datenbankarchitektur/Datenerhebung
  • Angewandte Statistik/Validierungsmethoden (Soziologie)
  • Biokommunikation bei Pflanzen/ Chemische Ökologie (Chemie)
  • Besenderung / monitoring (Physik)
  • Stadtklima: Lux und Smog/Lichtzerlegung durch Photonen/Entstehung von Stickoxyden (Chemie / Physik)
  • Citizen Science – ein internationaler trend (Soziologie)

Organisation über AureliaEuropeanAcademicNetwork: Entsprechend begleitete und kommentierte Stadtführungen, guided visits kooperierender Institute, Zoologischer Gärten und Botanischer Gärten, Biotop-Untersuchungen, Bestimmungsarbeit / Labor, workshops, Referate in kooperierenden Instituten, Forstämtern, Ämtern für Stadtentwicklung, Veterinäraufsichtsämtern, Tier- und Artenschutzorganisationen, Universitäten, -Stadtimkern, Verbänden für Biodiversitätsforschung.

 

Anfrage Klassenfahrten Fachprogramm blueCITY / Kontakt über unser Formular

 

Zum Weiterlesen bei Aurelia e.V., dem Verein für kulturelle, soziale und ökologische Bildung:
Bürger-Engagement für die Wissenschaft

Artenschutz – ganzheitlich und nachhaltig

Moderne und innovative Wissenschaft dem Schutz bedrohter Arten

Das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) beschreibt in seinem Internetbeitrag vom 14.05.2013, „Das Sabah-Nashorn retten: Innovative Forschung für den Artenschutz„,wie „ganzheitliche Forschung für den Artenschutz“ aussehen kann. [https://www.bmbf.de/de/sabahnashorn.php]. Am Beispiel des extrem bedrohten Sabah-Nashorns wird es illustriert. Erfahren Sie im unten anzuklickenden Film mehr über das spannende Sabah Rhino Project, dass sich mit moderner und innovativer Wissenschaft dem Schutz bedrohter Arten – hier dem Sabah-Nashorn – widmet.

 

[Quelle: https://www.bmbf.de/de/sabahnashorn.php – Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung]]

Nachhaltige Sensibilisierung Jugendlicher für das Ökosystem

Ein Gefühl für das empfindliche, schützenswerte Ökosystem unserer Erde sollen Jugendliche bei den BLAUEN STUDIENFACHPROGRAMMEN MEERESBIOLOGIE ÖKOLOGIE OZEANOGRAPHIE bekommen. Aurelia e.V. hat sich bei all seinen Programmentwicklungen für Klassenfahrten der Prämisse der Nachhaltigkeit verpflichtet und möchte so einen Beitrag zum Natur- Tier- und Artenschutz leisten. Das geschieht durch die Sensibilisierung Jugendlicher, die über die Begeisterung an der Schöpfung, z.B. bei wissenschaftlich begleiteten Walewatching-/ Dolphinwatching-Touren, erreicht wird. Beim Besuch wissenschaftlicher Institute während der Studienklassenfahrt lernen die Schüler mit viel Spaß moderne und innovative wissenschaftliche Methoden zum dem Schutz bedrohter Arten kennen. Nicht selten geht daraus der Wunsch hervor, den späteren Berufsweg auf Nachhaltigkeit auszurichten.

Bitte leisten auch Sie Ihren Beitrag in dem Sie eine nachhaltige Klassenfahrt planen und Ihre Schüler damit begeistern sich am Erhalt unserer Artenvielfalt aktiv zu beteiligen. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Aurelia e.V. für ökologische Bildung - der Blaue Planet
Der Blaue Planet braucht unseren Schutz. Tel.: 0049 (0)228-929 837 33

Klassenfahrten-Fachprogramm Italien – Golf von Venedig und Slowenien – Piran

Meeresbiologie auf Klassenfahrten Italien – Golf von Venedig und Slowenien – Piran

BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM Südeuropa GOLF von VENEDIG – GRADO – TRIEST – PIRAN

Die Anreise plant man am besten via Flug nach Venedig und Weiterreise mit Trenitalia nach Lido di Jesolo oder in die Lagunenstadt Grado oder nach Sistiana / Triest. Bei Gruppengrössen ab 20 Personen lohnt sich einen eigenen Bus zu chartern.  Ansonsten können für Transfer Venedig-Triest-Grado-Piran-Lido di Jesolo-Punta Sabbioni jeweils tagesweise Busse gechartert werden um die Programme bequem durchführen zu können. Für einen Besuch von Venedig sollte man sich immer die Zeit nehmen, die schönste Art der Anreise ist mit dem Personenschiff von Punta Sabbioni aus, die Schiffe landen direkt am Markusplatz. Die Region ist im Osten von dem hoch über der Adria aufragenden Thurn-und-Taxis-Schloss Duino, in der Mitte von dem malerischen Lagunenstädtchen Grado und im Westen von der Pracht Venedigs geprägt. Die Isonzo-Mündung umgibt ein weitreichendes Salz- und Süßwasserschutzgebiet bei Grado, den Parco Nazionale Valle di Cavanata. Der ungewöhnlich hohe Salzgehalt der Lagune schuf einen einzigartigen Artenreichtum, Pflanzen, Amphibien, Reptilien und eine Vielzahl teils selten gewordener See- und Wasservogelarten machen Exkursionen zu Fuss, mit Kanus oder mit Rädern zu einem echten Erlebnis. Der WWF Meerespark Miramare ist das erste in Italien eingetragene Meeresschutzgebiet des WWF und grenzt an das Schutzgebiet für Delfine und Meeresschildkröten vor der italienisch-slowenischen Küste.  Die Karsthöhlen dieser Region, unter ihnen die berühmte „Grotta Gigante“ sind eine geologische Attraktion.

Klassenfahrten ans Meer – Unterkunft am Golf von Venedig

Bei diesen Unterkunftspartnern unseres Netzwerkes AEAN sind Sie als Gruppe willkommen: Ostello della Gioventu in Aquileia und Venedig (Mehrbettzimmer 4-6 Personen, ÜF 28,-), Hotels in Lido di Jesolo und Grado***(Mehrbettzimmer 2-4 Personen mit Du/WC/ ÜHP 30,-) oder Ferienbungalow-Anlagen in Sistiana bei Triest (Mobiles 4-6 Personen, Übernachtung/Selbstversorgung ab 16,- ).

Klassenfahrten-Planung

Zuerst Budget festlegen, Transfer reservieren, dann die Unterkunfts-Kontakte und die ausgewählten BLAUEN STUDIENFACHPROGRAMME bei Aurelia eV bestellen.
BUS: Für den Fall, dass das Busunternehmen, welches üblicherweise für Ihre Schule fährt zum Reisetermin ausgebucht ist, finden Sie im passwort-geschützten Online-Bereich eine Liste zertifizierter, zuverlässiger Busunternehmen Ihrer Region, die Partner unseres AEAN-Netzwerkes sind.

Programm-Module für Klassenfahrten / Studienfahrten Golf von Venedig

Aurelia Yours Stadtrallye Venedig

Eine Ausschnitt aus der Aurelia Yours Stadtrallye Venedig
Ein spannender Programmpunkt der Klassenfahrt Venedig / Italien.

Es handelt sich hier um eine Stadtrallye mit historisch-geographischem Schwerpunkt. Die Dauer der Durchführung unserer Aurelia Yours Stadtrallye Venedig beträgt  ungefähr drei Stunden.

Region Triest /  Miramare

Guided visit WWF Center, Labor-workshop chemikalische-physikalische Gewässeruntersuchung, Bestimmungsarbeit und/oder Exkurs zur Leitfähigkeit u/o Parameterbestimmungen, u/o habitat posidonia oceanis, low-tide-excursion (gezeitenabhängig) und/oder Untersuchung lit./sublit Bereich, seawatching-snorkeling-tour

Schnorchelnde Schüler auf Klassenfahrten
Schnorcheln eröffnet den Blick in die spannende bunte Unterwaserwelt.

Geführter meeresbiologischer Schnorchelgang ab Küste incl. Ausleihgebühr Schnorchelausrüstung Hinweis: Fachprogramme Geographie – MARINE GEOÖKOLOGIE
– Exkursion: Zerstörung lagunärer und küsten-/strandspezifischer habitate und deren Folgen / Beeinträchtigung der Biodiversität einer Region
– Exkursion zur Geoökologie am Beispiel der Posidonia Oceanis -Habitate (extrem langsam wachsende Pflanze, ca. 1 cm pro Jahr!)
Dauer ca. 4 h / Kosten: 21,- incl. Ausleihgebühr Ausrüstung

Grado / Italien

Exkursion zu Fuss oder Rad in lagunäre habitate Parco Naturale Valle di Cavanata/ Lagune von Grado/Salz- und Süsswasserübergänge und deren Flora/Fauna. Dauer: ca. 3 h //Kosten: 8,-
Hinzubuchung von Dolmetscher (sonst ggfls. in engl. Sprache) 130,-/pauschal/Gruppe bis 30 pax
(Option: Bootstour durch die Lagune ab Canale delle Schiusa/Grado – Dauer ca. 3 h – Kosten: 12,- )
(Option II: Radverleih 8,-/Tag um in der Region VAlle de Cavanata Radtour/ Strecke Grado-Naturschutzgebiet-Grado ca. 16 km zu planen – Verleih in Grado, Speedy BIke Berto)

Triest / Italien

-Naturkundliche bio-geographische Wanderung Naturschutzgebiet Falesie di Duino/Karstküstenwanderung mit biologischen und geomorphologischen Informationen – ab Sistiana, Dauer: ca. 2,5 h – Kosten: 8,- p.P. bei 20 Personen Teilnahme
-guided visit GROTTA GIGANTE (eine der weltweit grössten begehbaren Tropfsteinhöhlen): 5,- / Dauer ca. 1,5 h

Piran / Slowenien

guided visit im Meeresbiologischen Institut Piran mit lecture über Forschungsarbeit und –projekte des Institutes und Informationen über volunteering-Möglichkeiten

DOLPHINDAY im Morigenos Instiute Piran – Exkurs zu Evolution von Delphinen, insbesondere Delphinen der Region (Schutzgebiet), und zur Arbeit des Institutes, zur Populationsentwicklung und  -bedrohung, monitoring,  Schiffsausfahrt / Dolphinwatching-Bootstour, Kosten: 35,- p.P., Dauer: ca. 6 h
script:
11.00 Introductional Multimedia lecture about Dolphin biology and dolphins in the Slovenian sea, about our work and field work
12.00 – 12.15 Disscusion and theory conclusions, BREAK
12.30 Going to Piran Church –  our main Land observation point – practical work of actively searching for dolphins with binoculars (in good weather conditions, if rain land point will be cancelled)
13.30 Going to the Boat trip – panoramic ride – practical work with actively searching for dolphins (in good weather condition) and relaxed trip to enjoy the ride
14.30 – 15.00 End of the trip and programme

Kosten

Flug und/oder Trenitalia oder Buscharterkosten (max. 800,- pro Bus-Chartertag) + Projektpauschale für SchülerInnen 35,- p.P: + Übernachtungskosten + Programme = Gesamtkosten.
Regionaler Nahverkehr/Tarifangaben ohne Gewähr: Schiffsverbindung Punta Sabbioni zum Markusplatz in Venedig und zurück: 14,- pro Person, Kosten Buscharter für Tagesfahrten 500,-/Tag, Einfahrtgebühr Punta Sabbioni 50,- pro Bus/pauschal

Planung günstiger Studienklassenfahrten

Unsere interdisziplinäre Modul-Bauweise der Programme erlaubt eine wirtschaftliche Studienfahrtenplanung. Die Regelaufenthaltszeit wird meist von Montag bis Freitag geplant; an den An- und Abreisetagen sehen wir Programm nur auf Anfrage vor. Programmkernzeiten sind: Dienstag und Donnerstag jeweils ca. 10.00 h bis 14.00 h und Mittwoch ca. 10.00 h – 17.00 h sodass genug Raum für Kultur-, Sport- und Gruppenaktivitäten oder Freizeit bleibt. Kostenangaben vorbehaltlich korrekter Angaben / website Diensteanbieter / Transfergesellschaften.

Anfrage / Kontakt über unser Formular

Nachhaltigkeit und Ernährung

Bio-Sprit oder Lebensmittel: Mais

„Es gibt keine Maikäfer mehr“

[Liedtext: Reinhard Mey]  [Bild: 123.gif]

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden belebenden Blick…………….
…..im Tale grünet Hoffnungsglück….

Und gerne möchte ich mit Goethe sagen:
…hier bin ich Mensch, hier darf ich`s sein!

lebensmittel-0098.gif von 123gif.de

Doch wenn ich durch die weiten Felder spaziere, mich an der jungen, grünen Saat erfreue, so muss ich mich heute fragen – was passiert morgen – im Herbst – wohin wandert die Ernte aus Weizen, Mais, Raps? Ist es noch menschlich, mit Nahrungsmitteln die Autos mit verbilligtem, supventioniertem Biosprit E10 zu betanken und grosse Teile der Weltbevölkerung verhungern zu lassen?

Heute dienen die Früchte der Felder nicht mehr nur der Ernährung von Mensch und Tier

Die Energiepflanzen wandern in Autotanks und Biogasanlagen, sowie in die Überproduktion von billigstem Fleisch aus Massentierhaltungen.

„Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen warnt vor einer Hungerkrise.“

„Drei Millionen Tonnen Getreide wandern jährlich als Biosprit in deutsche Autotanks – drei Millionen Tonnen, die dem Weltmarkt fehlen, um rund 10 Millionen Menschen satt zu machen“.

Riesige Monokulturen aus Mais und Raps, Überdüngung und Pestizide veröden unsere Landschaft

Biene auf dem Blütenstempel
Bienen im intakten Ökosytem. © Frank Hollenbach / PIXELIO

Feld- und Wiesenblumen sind schon lange vernichtet. Wo bleiben Bienen und Hummeln und die sehr nützlichen Regenwürmer – diese Tiere werden doch tatsächlich kiloweise und kastenweise im Versandhandel bestellt!
Ja – und es gibt auch keine Maikäfer mehr – arme Kinder!

 

[Quelle und Zitate aus: Greenpeace e.V. Grosse Elbstrasse 39, 22767 Hamburg
Leserbrief Martin Hofstetter, Agrarexperte/Herbst 11.10.2012/D]

 

Aurelia e.V. nachhaltig für Aktivierung und Aufklärung Jugendlicher

Aurelia e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht Schülerinnen und Schüler nachhaltig im Sinne Ökologischer Bildung aufzuklären und zu aktivieren. Unsere BLUEWORK volunteering Programme für Projekttage und Klassenreisen sind neben den BLAUEN STUDIENFACHPROGRAMMEN FÜR MEERESBIOLOGIE OZEANOGRAPHIE ÖKOLOGIE eine Möglichkeit nachhaltigen Erfolgs für ökologisches Denken und Handeln.

Nationalpark für Baden-Württemberg für Nachhaltigkeit

Schneebedeckte Bäume

„Willkommen im Nationalpark Schwarzwald“

Schneebedeckte Bäume
Schneebedeckte Bäume.

Als zweitletztes Bundesland soll BAWÜ endlich einen Nationalpark bekommen.

Der Naturschutzbund  (NABU) hat nach langer Prüfung aller Regionen unseres Bundeslandes eine wissenschftliche Studie erstellt, in der nur der Nordschwarzwald alle Kriterien für einen Nationalpark erfüllt. Vorgesehen sind die Gebiete der Landkreise zwischen Freudenstadt und Rastatt, sowie zwischen Calw und dem
Ortenaukreis.

Nachhaltiger Naturschutz für den Schwarzwald

Schon seit 2011 hat Greenpeace Karlsruhe eine regionale Kampagne für den Nationalpark Nordschwarzwald
gestartet.  Luis Scheuermann, Koordinator der Aktion,  hat mit vielen Aktivisten und Ehrenamtlichen der Kampagne „Nationalpark Schwarzwald“ einen Fussmarsch von Stuttgart nach Baiersbronn unternommen. Über Stock und Stein zogen sie das Willkommen-Nationalpark-Schwarzwald-Holzschild. Mit 100 Kilo war das eine Plckerei zugunsten des nachhaltigen Schutzes eines besonders erhaltenswerten Natur-Areals in Deutschland.

Nur freundliche Schwarzwälder, angeregte Gespräche und positive Zeitungsmeldungen begleiteten sie auf ihrer
tagelangen, mühevollen Wanderung durch den Nordschwarzwald. Nun steht das Schild in Baiersbronn und grüsst heute schon Touristen aus nah und fern, die im schönen Schwarzwald Ruhe und Erholung finden.

Nachhaltigkeit: Rettung für Pflazen- und Tierarten

Ein Nationalpark im Schwarzwald steht dafür, dass die urwüchsige Natur, ja zum Teil Wildnis, der Urzustand der „schwarzen Wälder“ erhalten bleibt. Er ist eine Rettung vieler Tier- und Pflanzenarten – ein Rückzugsraum für bedrohte Tierarten wie z.B. den sehr selten gewordenen Auerhahn, den Habichtskauz oder das Haselhuhn.

Aber auch die neu aus dem Elsass zugezogenen Luchse und Wildkatzen – die lange ausgerottet waren – müssen besonders gehegt und gepflegt werden, d.h. in einem Nationalpark gibt es vorgegebene Wege und Ruhezonen für Besucher, um die ungestörte Natur für dieTier- und Pflanzenwelt zu erhalten.

65% der Schwarzwälder sind für einen Nationalpark!

[Quelle: Greenpeace Nachrichten Nr. 01/2013-Seite 15/D]

Wildkatzen im Kottenforst

„Auf leisen Pfoten durch den Wald“

Mit großer Freude habe ich diesen Artikel mit Fotos von den Wildkatzen im Bonner General-Anzeiger gelesen.

Diese scheuen, schönen und schlauen Tiere waren bei uns seit Ende des 18. Jahrhunderts ausgerottet – und nun sind sie bei uns wieder heimisch.
Wie Forstdirektor Uwe Schlömerich, Leiter des Regionalforstamtes, durch intensive Forschung – er ahnte es schon einige zeitlang – feststelle, leben bereits 11 Wildkatzen im Kottenforst. Der Bund für Umwelt und Naturschutz  Deutschland (BUND), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), sowie das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft arbeiten  intensiv an der bundesweiten Forschungsstudie „Wildkatzensprung“ zusammen.

Die Wildkatzen lieben Mischwälder

„Die Wildkatze ist ein Sympathieträger für den deutschen Naturschutz“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Diese  Waldmiezen lieben Mischwälder, wo sie sich im urwüchsigen Dickicht verstecken können, wie auch andere scheue Waldbewohner, z.B. Luchse, Baummarder und Haselmaus. Menschliche Nähe meidet die Waldkatze, sie ist ein Einzelgänger mit einem, dem Hund überlegenen Geruchssinn. Leider können wir ihr höchst selten begegnen, denn tagsüber schläft sie und wenns dunkel wird, geht sie auf die Jagd; am besten schmecken ihr Mäuse aller Art.

Aber unsere neue, scheue Waldbewohnerin hat auch Feinde – die intensive Land- und Forstwirtschaft.

Der BUND und das BfN stellte Millionen zur Verfügung, um bundesweit 50 m breite Passagen für Waldkorridore
aus Bäumen und Büschen anzupflanzen. 20.000 Km sollen isolierte Waldgebiete miteinander verbinden.

„Horst Becker, Staatssekretär im NRW Umweltministerium, kündigte an, dass künftig die Waldbewirtschaftung
und auch die Jagdinteressen an die Erfordernisse des Wildkatzenschutzes angepasst werden“.
„In NRW kommen 40.000 Pflanzen- und Tierarten vor. Die Hälfte davon stehen auf der Roten Liste und sind vom
Aussterben bedroht. Wenn wir jetzt nicht einschreiten, löschen wir die Festplatte der Natur“.

 

Schneebedeckte Bäume
Schneebedeckte Bäume.

Wenn in diesem Winter der nächste Schnee fällt – diese weiße Decke – der frisch gefallene Schnee – den man auch den Verräter nennt, weil man alle Spuren sieht – würde ich mich freuen, wenn mich bei meinen ausgedehnten Waldspaziergängen eine Spur zum Versteck einer Waldmieze führen würde.

[Quelle: GENERAL-ANZEIGER Bonn Nr. 18 – 20..11.2012/D]

Info zur Wildkatze

Schon länger nicht mehr ist der Wildkatzenbestand durch die Jägerei bedroht. Das war lange Zeit so, weil die Wildkatzen mit verwilderten Hauskatzen verwechselt und abgeschossen wurden. Die Hauskatze stammt allerdings nicht von der Europäischen Wildkatze ab. Die Wildkatze ist eine eigene Art in der Familie der Katzen.

[Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Wildkatze]

Zum Weiterlesen über Wildkatzen: Der Luchs ist wieder da!

Die Redaktion Aurelia e.V. schreibt über „Die größte Wildkatze Europas in unseren Wäldern„.

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Umweltpädagogik Fachprogramme – wichtig für Nachhaltigkeit

Unsere Erde und die Energiewende

Ökologie und Energie – wichtig wie nie

Seit der Atomkatastrophe in Japan sind wir – was unsere Energieversorgung anbelangt, faktisch zur Energieerneuerung verpflichtet. Niemand kann auch nur annähernd dieses Thema aus seinem Kopf streichen.
Wenn man bedenkt, daß unsere Erde nach heutigen Berechnungen in ca. 18 Jahren nicht mehr in der Lage ist, alle Menschen mit Lebensmitteln, Wasser und Strom zu versorgen, dürfte dieses ein deutliches und alarmierendes Signal sein, um unverzüglich auf diesem Gebiet tätig zu werden.

Natürliche Ressourcen

Natürliche Ressourcen werden nach wie vor unvermindert geplündert und die wohlhabenden Staaten leben weiter auf Kosten der anderen. Umweltkatastrophen, Artenschwund und Wasserknappheit sind dramatische Folgen dieser Entwicklung.
Der bescheidene Lebensstil der Indonesier z.B. würde weltweit nur etwa 70 % der Ressourcen verbrauchen, während leider in Amerika genau das Gegenteil der Fall ist. Würden alle Menschen so leben wie die Amerikaner, brauchte die Menschheit heute schon 4 Planeten, um so weiterleben zu können wie bisher. Allerdings gehört nicht nur Amerika zu den sogenannten „Bösewichten“, auch wir selbst leben auf einem hohen Wohlstandsniveau!

Diese Erkenntnis beruht nicht zuletzt auf den hohen CO-2 Emissionen, die z.T. auch durch Abholzung und Zustandsverschlechterung unserer Wälder entstehen. Nach Kohle und Öl ist dieses mit Sicherheit eine der größten Klimakiller!

 

Jeder ist verantwortlich für die Umwelt, nicht nur die Politik (er)
Jeder ist verantwortlich für die Umwelt, nicht nur die Politik(er). Niemandem ist damit geholfen, wenn jeder Verantwortung auf den anderen schiebt. © Aurelia e.V.

Ressourcen der Erde gerecht vereilen

Dieses brisante Thema wurde kürzlich von der „Welt am Sonntag“ aufgegriffen, was sehr dazu angeregt hat, sich näher mit diesem Problem zu beschäftigen. Es kann doch nicht sein, daß die Politik nicht in der Lage ist, endlich eine einheitliche Initiative zu entwickeln und sofort in die Tat umzusetzen. Es ist wahrlich höchste Zeit, dieses Projekt mit aller Kraft anzugehen, zum Wohle unserer Mutter Erde.

In der Zeitung hieß es „Wie viel Erde braucht der Mensch“, eine Frage der sich jeder stellen sollte. Wir alle wollen doch unsere Erde blühen sehen und grün behalten – und jeder sollte auch auf ihr normal leben können. Darum sind alle Menschen gefordert, ihren Beitrag dazu zu leisten.

[Quelle: Welt am Sonntag vom 27.05.2012 „Wie viel Erde braucht der Mensch“von Jochen Clemens]

Umweltbewußtsein kann man lernen,- nachhaltig

Wenn wir nachhaltigen Erfolg im Umweltbewußtsein der Menschen erzielen wollen, können und umweltpädagogische Klassenfahrten-Programme und Natur-Exkrsionen oder Freiwilligen Mitarbeit bei der Biotoppflege helfen Jugendliche zu sensibilisieren.

Unser Beitrag besteht in der Entwicklung von umweltpädagogischen Fachprogrammenfür Schülerfahrten und für Projekttage in der Schule und außerschulisch

. Diese Muschelsucher-Programme sind speziell für die Klassen 6 – 9 entwickelt worden und beinhalten z..B.  BLUEWORK volunteering.  Für die älteren Schüler ist das Meer der zu erforschende Raum. In unseren Blauen Studienprogrammen Meeresbiologie wird den Oberstufenschülern in theoretischer und praktischer Arbeit wissenschaftlich begleietet das Ökosystem Meer nahe gebracht.

Aurelia e.V. für ökologische Bildung - der Blaue Planet
Der Blaue Planet braucht unseren Schutz. Tel.: 0049 (0)228-929 837 33

[Bildquelle Kopfbild grünes Blatt mit Tropfen: © Niko Korte / PIXELIO]

„Und täglich grüßt das Murmeltier“

….unsere possierlichen Bergfreunde!

Viel gutes Zureden brauchte es, bis ich mich dazu überreden liess, mit der Gondel entlang der steilen Felsenwand auf das Karwendel hoch zu fahren. Die Knie zitterten mir noch, als ich endlich oben war und mich abseits auf einen grossen Stein setzte. Allmählich konnte ich die traumhafte Aussicht geniessen. Weit unter mir Mittenwald, das Leutaschtal, Seefeld und die grandiose Bergwelt rundum bleiben mir unvergesslich.

Doch plötzlich erschreckte mich ein greller Pfiff, ein katzengrosses Murmeltier kratzte die Kurve, Sand flog durch die Luft und Murmele verschwand blitzschnell im Erdloch. Wie gern hätte ich das Murmeltier eine Weile beobachtet, doch ich werde mich auch weiterhin an schönen Natur- und Tierfilmen aus den Bergen erfreuen.

Das Murmeltier knabbert.
Im Engadin / Val Müstair und in Garmisch-Patenkrchen findet man auch Murmeltiere. © Kress / pixelio.de

[important]Warum rühren die Murmeltiere uns so sehr an? – Lesen Sie dazu den Beitrag der Redaktion Aurelia e.V. „Kindchenschema im Tierreich “ auf BLUE-social-VISION – Verhaltensforschung, Soziales Lernen, Engagement .[/important]

Die flinken, scheuen Tiere leben in Alpenregionen oberhalb der Baumgrenze

Und wenn Eis und Schnee die Berge bedecken, dann schlafen die Murmele, ungefähr 8 – 9 Monate, in Gruppen bis zu 20 Tieren. Ihr Winterbau liegt ca. 7 Meter unter der Erdoberfläche und ist mit viel Heu warm ausgelegt. Die Höhleneingänge werden mit Lehm und Steinen verrammelt.

Im Frühling, wenn die wärmenden Sonnenstrahlen zum Winterquartier durchdringen – wenn Eis und Schnee getaut sind, dann geht’s raus ans Licht. Ein grosses Begrüssungsritual findet statt mit Nasenstupsen, Streicheln und Wiedersehensfreude nach der langen, dunklen Nacht, tief in der Erde.

Das Murmeltier beim klettern in den Bergen
Artenschutz für das Murmeltier © Joujou / pixelio.de

Aber dann geht’s schnell an die Arbeit, Höhlen und Gänge werden gesäubert, der weniger tiefe Sommerbau wird hergerichtet, denn die Paarungszeit der Murmelis hat begonnen. Einer aus der Gruppe muss immer Wache schieben. Auf einer Anhöhe, auf den Hinterbeinen stehend, wird laut gepfiffen, wenn er Feinde erspäht. Dazu zählen vor allem grosse Raumvögel und Füchse, die ihren Hunger gern mit Murmeltieren stillen.

Der Sommer ist sehr kurz für die munteren Gesellen, und für den langen Winter muss mit Alpenkräutern und Gräsern eine dicke Fettschicht angefuttert werden. Auch wird fleissig Gras gerupft und in der Sonne getrocknet, das Heu wird für ein warmes Bett in den Winterbau gebracht.
Nach langen, dunklen Monaten träumen sie nun der nächsten, warmen Frühlingssonne entgegen.

Quellen: 

  • Daten-Quelle: HÖRZU v. 12.10.2012 – Walter Karpf/D
  • Bildquelle Kopfbild dieser Seite – das Murmeltier:  © Martin Schemm  / pixelio.de
  • Überschrift: Zitat auf dem gleichnamigen Film s. Wikipedia

Massentierhaltung und Biosprit-Irrsinn

„Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch!“

Mit diesem patentierten Markenzeichen rühmt sich die deutsche Ernährungsindustrie für höchste Qualität ihrer Agrarprodukte aus deutschen Regionen; – was für ein Hohn – !

Geflügel Massentierhaltung
Massentierhaltung von Geflügel kann noch viel schlimmer aussehen… Am Welternährungstag will Aurelia e.V. zum Umdenken anregen. © Uschi Dreiucker / pixelio.de

Deutsche Landwirte mästen in ihren industriellen Massentierhaltungen und Viehaufzuchtbetrieben Schweine, Rinder und Hühner nur noch zu 20% mit Futter, das auf Äckern der EU erwirtschaftet wurde; 80% der Futtermittel werden importiert. Der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie Deutschlands gab bekannt, dass in 2011 35 Millionen Tonnen Sojaprodukte aus südamerikanischen Staaten eingeführt wurden.

Allein in Paraguay werden von Grossfarmern über 70% der Agrarflächen für den Export bebaut – und den Einwohnern fehlt Land, um Nahrung für sich selbst anbauen zu können.

[notice]Wie Misereor, das weltweite Hilfswerk der kath. Kirche berichtet, werden für Futterpflanzen die brasilianische Waldsavanne, argentinische Nebelwälder und der atlantische Regenwald gerodet.[/notice]

Weltweit tätige Agrarkonzerne kaufen in Asien, Afrika, Südamerika wertvolles Ackerland und bepflanzen es Palmöl-Bäumen und erstellen riesige Zuckerrohr-Plantagen. Hiervon soll Biosprit E10 erzeugt werden – ohne jegliche Rücksicht auf Mensch und Klima!

„Wer Energiepflanzen sät, erntet Hunger. Stoppen wir E10!“ [Greenpeace]

E10 ist der moderne Bio-Sprit seit 2011
E10 ist der umstrittene Bio-Sprit zur PKW Betankung. © Gerd Altmann / pixelio.de

Wie Greenpeace berichtet, wird weniger als die Hälfte des angebauten Getreides von Menschen verzehrt, der Grossteil wandert als Futtermittel in die Massentierhaltung.

Auch der WWF warnt vor dem ständig wachsenden Fleischverbrauch, geht er doch zu Lasten vieler Menschen und unserer Umwelt – die ökologischen Folgen sind verheerend.

Der für das Hilfswerk Misereor zuständige Bischof, Werner Thissen, fordert von der Politik, Regeln und Anreize zu schaffen,“die zur Abkehr der industriellen Massentierhaltung führen“.

[notice]Heute, am 16. Oktober, ist Welternährungstag und ein willkommener Anlass, über unser Konsumverhalten nachzudenken.[/notice]

Quellen:

  • Kölner Stadt-Anzeiger vom 10.10.2012
  • Bonner GENERAL-ANZEIGER vom 16.10.2011
  • GREENPEACE-Leserbrief vom 11.10.2012/D
  • Link zum Welternährungstag: https://www.fao.org/getinvolved/worldfoodday/en/
  • Bild im Kopf der Seite; Regenwald: © Cornerstone  / pixelio.de

Lesen Sie hierzu auch Artikel weitere der Redaktion Aurelia e.V aus den Kategorien ArtenschutzMeeresbiologieNachhaltigkeitNaturschutzNaturwissenschaftenUmweltpädagogik:

Tier- und Umweltschutz im Sinne der Nachhaltigkeit

Um Nachhaltigkeit zum Schutze der Tiere und der Umwelt zu erzielen, erstellt Aurelia e.V. neben den Redaktionsbeiträgen zum Thema auch Klassenfahrten-Fachprogramme für ökologische Bildung / Umweltbildung. Wenn Sie eine umweltpädagogische Klassenfahrt planen oder ein biologisches Fachprogramm für die Kursfahrt mit Ihrem Biologie-Leistungskurs planen, sprechen Sie uns gerne an. >> Kontakt-Formular

 

Fischfang in den Weltmeeren

Fisch - Sardinen

Sind unsere Fische durch Raubbau in Gefahr?

Überfischte Meere, oft gebrauchte Worte, was stellt man sich eigentlich darunter vor? Sie bedeuten lediglich, dass wir mehr aus dem Meer herausholen, als nachwachsen kann. Natürlich ist Fisch für unsere Gesundheit sehr nützlich, aber wir sollten uns auch einmal mit den verschiedenen Fischfangmethoden, und ebenso mit den unterschiedlichen Fischarten befassen. Als erstes wäre da der Fang mit Netzen, bei dem leider ein großer Teil des Fanges als „Beifang“, den man nicht braucht wieder über Bord geht, was er meistens nicht überlebt. Als Beispiel folgendes: Um ein Kilo Fisch auf den Markt zu bringen, fallen etwa sechs Kilo Beifang an. Bei den Shrimps, den sogenannten Edelfischen, wären es dann bis zu 20 Kilo die ins Meer zurück kämen, ohne vielleicht weiter leben zu können!

Schwere Schäden mit erheblichen Zerstörungen auf dem Meeresboden entstehen, wenn zum Beispiel Grundschleppnetze zum Einsatz kommen. Das Fischen mit Reusen gilt allerdings als unbedenklich.
Fischfangmethoden

Es ist zwar von Brüssel aus geregelt, welches Land wieviel Fisch fangen darf, aber sind Politiker dafür überhaupt kompetent genug? Die Empfehlungen der Experten werden allerdings meistens deutlich überschritten.

Es stellt sich hier die Frage, sind Fischfarmen eine Alternative? Aus Aquakulturen stammt inzwischen fast jeder zweite Fisch. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass nämlich 15 % der aus dem Meer geholten Fische als Futter in den Farmen landen.

Voll im Trend: Fischstäbchen, Fischburger und jetzt auch Sushi

Dass Thunfisch mageres Fleisch hat und gut schmeckt weiß man, aber wahrscheinlich nicht, dass man, will man einen Thunfisch um ein Kilo schwerer werden lassen, mindestens bis zu 22 Kilo Heringe, Sardinen oder Anchovis benötigt. Da der rote Thunfisch für Sushi total beliebt ist, ist er in Teilen des Mittelmeeres bereits vom Aussterben bedroht. Auch um den Aal steht es nicht besser. Diese Fische gehören also erst mal nicht auf den Tisch. Hering aus dem Nordostatlantik ist jedoch noch reichlich vorhanden, er gilt zum Verzehr als unbedenklich, ebenfalls gesund und schmackhaft und außerdem auf vielfältige Art zu genießen.

Wenn man bedenkt, dass weltweit ca. 154 Millionen Tonnen Fisch aus dem Meer geholt werden und dadurch 30 % der Bestände als überfischt gelten, sollten wir wirklich überlegen, welchen Fisch  wie essen und wie oft wir ihn verspeisen. Fisch ist sehr gesund, aber wir sind gut beraten, ihn ganz bewusst zu genießen, also nicht als alltägliche Delikatesse!

Wenn unsere Meere nicht mehr im Gleichgewicht sind, hat das – wie wir alle wissen – für uns Menschen entscheidende Bedeutung. Vergessen wir nicht, auch wir sind einst aus dem Meer gekommen und wir haben die Pflicht, unsere Ozeane gesund zu erhalten.

Im Rahmen unserer „Blauen FachprogrammeMeeresbiologie finden Sie viele Möglichkeiten, den Schülern dieses Thema näher zu bringen und sie dafür zu sensibilisieren, denn was man in der Jugend lernt und begreift, wird man meist im späteren Leben auch nicht vergessen. Auch das ist Nachhaltigkeit!

[Quelle: HÖRZU vom 21.09.2012, Fischgefahr, Kai Riedemann, Seite 22]

Wieviel Fisch braucht der Mensch eigentlich?

Fisch enthält Omega 3-Fettsäuren, Jod, Selen und Phosphor sowie Vitamin D, das wir Menschen zur Bildung starker Knochen benötigen, aus diesem Grund empfehlen Ärzte und Ernährungswissenschaftler, zweimal wöchentlich Fisch zu essen. Doch brauchen wir wirklich so viel Fisch?

Aus unseren Meeren werden pro Jahr 92 Mio. Tonnen Fisch gefangen,  33 Mio. Tonnen Fische werden als Futter für Zuchtfische verwendet. Nach Angaben von fairfisch.ch haben wir einen jährlichen Verbrauch von 17 kg Fisch pro Mensch. Nach Informationen von fairfish.ch, ebenso nach Aussagen von www.tier-im-focus.ch, genügt der einmalige Verzehr von Fisch im Monat. Infos zu den Gütesiegeln und Ökolabel für nachhaltigen Fischfang finden hier: https://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2012/1002/010_fisch_2.jsp

Beachten Sie bitte auch unseren Beitrag

Fische nur noch aus Fischzuchtbetrieben? – Nachhaltigkeit geht anders… “Leere Meere – volle Teller……”

aus den Kategorien ArtenschutzMeeresbiologieNachhaltigkeitNaturschutzNaturwissenschaftenUmweltpädagogik.

[Redaktion Aurelia e.V. ]