Marines Ökosystem in Gefahr

Hai, mach mit beim Artenschutz!

Wie reagiert man da… – mit Angst und Wut? Aurelia e.V. setzt auf Information und Bildung.

Wal - Orca

Aurelia e.V.  informiert heute über zwei Tierschutzorganisationen, die sich für die „Großen der Meere“ stark machen.  Tiere haben unseren Schutz verdient. Außerdem dienen gerade Wale, Delfine und Haie der Aufrechterhaltung unseres ökologischen Gleichgewichts im Meer und damit auch dem blauen Planeten. Darum ist die Populationserhaltung der Wale, Delfine und Haie auch für uns Menschen von so großer Bedeutung.

Delphin

Wale, Delfine und Haie in Not

  1. WDC, Whale and Dolphin Conservation (früher WDCS) ist die weltweit führende gemeinnützige Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz von Walen, Delfinen und deren Lebensraum widmet. 

    WDC: „Trotz des kommerziellen Walfangverbots und eines Verbots des Handels mit Walprodukten töten Japan, Norwegen und Island jedes Jahr immer noch Tausende Wale und versuchen, ihren Handel mit Walprodukten auszuweiten. “ [https://de.whales.org/themen/walfang]
    Heute vermeldet WDC, bereits spannende Fortschritte gegen Japans Walfang gemacht zu haben. Sie benötigen aber weiterhin Hilfe für Ihre Kampagne zur Überzeugung der EU ein Freihandelsabkommen mit Japan zu verweigern.Hai

  2. SHARKPROJECT International e.V. ist eine internationale Initiative zum Schutz der Haie und der marinen Ökosysteme.
    Haie haben keine Lobby, wie Meeressäuger. Horrorfilme  und blutrünstige Reportagen aktivieren außerdem unsere Grundängste. Die Angst vor dem Hai ist aber viel weniger begründet als man meint. Haie sind relativ ungefährtlich.- Wer hätte es gedacht?. SHARKPROJECT setzt auf Aufklärung und hält dafür spannende statistische Zahlen bereit.
    SHARKPROJECT: „Das Tier Hai wird heute komplett vermarktet. […] Die wirtschaftlich wichtigsten Haiprodukte sind jedoch die Flossen. […]  Rund um die Welt sind täglich Tausende spezialisierter Fangboote unterwegs, um den Marktbedarf an Haiflossen zu decken.“ [Sharkjournal]
    Das sogenannte Finning ist nicht die einzige, aber die brutalste Art Haie zu fangen. Die Flossen werden dabei bei lebendigem Leib abgeschnitten, der Hai anschließend zurück ins Meer gekippt, dem langsamen und grausamen Tod geweiht.

Wenn jeder seinen Beitrag leistet…

… schaffen wir es gemeinsam das marine Ökosystem wieder zu verbessern und der Tierquälerei Einhalt zu gebieten.

Hai, mach mit beim Artenschutz!
Hai, mach mit beim Artenschutz!

Was Aurelia e.V. tut

Aurelia e.V. hat in den vergangenen fünf Jahren  über viertausend SchülerInnen einen Sharkproject-Vortrag an der Schule vermittelt. Darauf sind wir stolz und wir machen weiter.

Was jeder tun kann: Augen auf beim Fischeinkauf!

Wer kein Haifleisch kaufen möchte sollte wissen, unter welchen Namen Haifleisch im Handel angeboten wird: Seeaal, Speckfisch, Dornfisch, Königsaal, Steinaal, Forellenstör, Seestör, Wildstör, Kalbfisch, Schillerlocke. Das alles sind Produkte aus Dornhai, Grauhai oder Heringshai. (Info: Sharkjournal)

Was den Tierschutzorganisationen hilft

Unterschriften-Aktionen / Petitionen sind dann effektiv, wenn sich richtig viele Menschen daran beteiligen.- Da kann man immer mitmachen, auch dann, wenn man gerne unterstützen möchte, aber nicht spenden kann.

Was die Delfine und Wale schützt

Wal- und Delfinsichtungen nur von und mit zertifizierten Umweltschutz-Organisationen unternehmen, die sich an klar definierte Vereinbarungen halten, Delfine z.B. nicht anfüttern oder mit Booten verfolgen.

Was die Organisationen für die Nachhaltigkeit tun

Beide Organisationen, WDC, Whale and Dolphin Conservation und SHARKPROJEKT sind mit gut gemachten Seiten im Internet vertreten und bieten jede Menge Bilder und weiter führende Informationen. Sie sind seit Jahren weltweit mit Erfolg bemüht die bedrohten Arten zu schützen und wir sagen danke, weiter so!

Delfine – die intelligenten Meeresbewohner

Die Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Tier

Die warmen Gewässer des Atlantiks, wie z.B. die Karibik, scheinen für Delfine genau der richtige Lebensraum zu sein. Die Turks- uns Caicosinseln mit ihren Korallenbänken und den sanften Atlantikwellen gelten als Paradies für Schnorchler und Taucher. Es ist auch sehr wahrscheinlich, hier auf Delfine und Tümmler – die große Delfinart – zu treffen.

Dean Bernal, damals ein Student aus Kalifornien, erfüllte sich hier einen Traum, nämlich das Tauchen mit Delfinen. Als er tatsächlich mit 3 jungen Tümmlern, die sich ihm mit Pfeif- und Knacklauten näherten, zusammentraf, fiel ihm auf, daß eines dieser Meerestiere immer wieder direkten Blickkontakt zu ihm suchte. Er hatte das Gefühl, daß die Delfine in ihm einen Spielgefährten vermuteten. Bis zum Sonnenuntergang währte dieses Spiel, für Bernal ein einmaliges Erlebnis. Der größte Tümmler, der ihm sofort in die Augen guckte, bekam von ihm den Namen JoJo. Immer wieder tauchte der Student mit den Tümmlern und man kann sagen, daß JoJo nach nunmehr 28 Jahren für ihn zum Freund geworden ist. Der Meeressäuger hat mit ihm ein echt freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Dean Berlan verspürte seitdem eine große innere Zufriedenheit.

JoJo führte ihn zu versteckten Höhlen am Meeresgrund und gewährte ihm Einblicke in das geheime Leben unter Wasser.
Berlan zog später auf die Insel Providenciales, westlich der Turks und Caicos-Inseln. Um seiner großen Leidenschaft treu bleiben zu können, lebte er hier als Tauchlehrer.
Seine drei Tauchgefährten vermißte er sehr, es war lediglich von einem bissigen Tümmler die Rede, der Surfer uns Badende attaktierte. Erschreckt stellte Dean fest, daß es sich hier um seinen JoJo handelte. Seine weiteren Recherchen ergaben, daß die beiden Gefährten tot waren- JoJo war also nun allein. Behutsam näherte sich der Taucher dem Freund wieder und es wurde wirklich wie früher. Bernal und JoJo waren wieder zusammen unterwegs, sie stöberten Schildkröten und Hummern auf und soger die Verständigung klappte immer besser.
Als dann plötzlich ein Yetboot auftauchte und den Delfin mit voller Wucht rammte, schwamm Bernal durch die Wolke voller Blut und versuchte, JoJo, der immer weiter sank, zu retten. Er hielt den Delfin fest im Arm und schaffte es, ihn nach oben zu holen; Er überlebte!

Dieses traumatische Ereignis führte zur Gründung der Gemeinnützigen
„Marine Wildlife Foundation“, die sich dem Schutz der Meeresbewohner widmet. Der Tauchlehrer bereist seitdem die Welt, um seine Erlebnisse weiterzugeben und für die Foundation zu werben.

Auch später gab es noch eine ähnliche Situation, die seine Erlebnisse mit dem Delfin umkehrten. Bernal selbst hatte einen ähnlichen Unfall im Wasser. Bei einem Tauchgang wurde ihm vom Gegendruck des Wassers die Taucherbrille vom Gesicht gerissen und der Gummigurt verhedderte sich um seinen Hals, sodaß er in Panik geriet und in 20 Metern die Orientierung verlor. Doch Plötzlich spürt er JoJos Schnabel an seiner Hand. Der Delfin packte zu und zog ihn mit aller Kraft nach oben.
Dean überlebt ebenfalls!
Wahre Freundschaft kann also auch von Delfinen empfunden werden.

Respekt und Mitgefühl, Rücksicht und Achtsamkeit sind mit Sicherheit Privilegien, die diese wundersamen, intelligenten Meerestiere von uns Menschen erwarten dürfen.
Hochmut ihnen gegenüber ist also fehl am Platz! Von Dean und JoJo können wir darüber vieles lernen.

Ökologische Bildung kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Das Gleichgewicht mit den Meeren –  und ebenso den Urwäldern – muß zum Wohle aller bestehen bleiben!

[Quelle: HÖR ZU Nr. 18 vom 27.04.2012, „Mein Freund der Delfin“ von Kai Riedemann]

 

England Cornwall Fachprogramm Biologie und Englisch

Cornwall – Die schönste Landschaft Englands

Cornwall, wer kennt diesen wunderschönen Landstrich nicht, an dem viele Rosamunde Pilcher – Filme gedreht wurden. Cornwall mit seinem Mittelmeerklima, bedingt durch die Nähe des Golfstromes, hat sich zu einem tropischen Paradies gemausert. Der Golfstrom hat die Flora und Fauna dieser Region so wesentlich beeinflußt, dass hier wirklich Hummer, die größten aller wirbellosen Meerestiere, und Delphine und sogar Wale vorkommen. Es werden oft Ausflüge zu den Scilly-Inseln gebucht, die den Naturliebhaber voll auf seine Kosten kommen lassen. Hier kann man auch Kurse buchen, die jeden die Natur erleben lassen und das Verständnis für Flora und Fauna festigen.

Die Landschaft am Atlantik mit Granithügeln und Felsenküsten, kleinen Häfen, verschwiegenen Buchten und Sandsstränden, ziehen auch immer mehr Surfer an, denn Wind und Wellen sind für diesen Sport ideal. In früheren Zeiten hat es hier leider aber auch viele Schiffsunglücke gegeben, von denen noch immer etliche Wracks Grausames erzählen.

Der Sage nach wurde hier einst König Artus geboren, dessen Ruf noch heute überall gegenwärtig ist. Die Burgruinen auf den Klippen, hoch über der tosenden Brandung, stammen aus dem 13.Jh., jedoch fanden Archäologen noch ältere Spuren. Im 5. und 6.Jh. lebten hier die Kelten, die sich gegen germanische Eindringlinge mächtig zur Wehr setzten.

BLUEWORK vonlunteering in Cornwall

Für Geologen und Biologen ein ganz interessantes Ziel dürfte das „Eden-Projekt“ bei St. Austell sein. Hier stehen unter anderem riesige GlASKUPPELN, die verschiedene Klimazonen darstellen, in denen den Zonen entsprechende Pflanzen gezeigt werden. Es sind dies z.B. Palmen, Teakbäume und sogar ein Mangrovensumpf. Des weiteren wird hier die Vegetation von Kalifornien, Südafrika und dem Mittelmeerraum dargeboten. Dieses Projekt ist seit dem Jahre 2001 ein großer Publikumrenner. Ein Ziel, das man sich nicht entgehen lassen sollte. In der Nähe St. Austell´s existiert ein „Dschungel„, der „Lost Gardens of Heligan“, den man in Südamerika nicht natürlicher finden könnte.

Zur Renaturierung der Küstenlandschaften hat sich die „BLUEWORK vonlunteering“ mit dem „Wildlife-Trust“ zusammengetan, was sicher zu einem positiven Ergebnis führen wird.

BLUEWORK vonlunteering-Einsätze sind eine prima Ergänzung zur umweltpädagogischen Klassenfahrt England-Cornwall.
So mancher BLUEWORK vonlunteering Einsatz findet auch während einer Projektoche in Schulnähe statt.

Cornwall Anfrage BLUEWORK vonlunteering 0228 – 929 837 33 mo-fr 10-15

aus dem Ausland: +49 (0)228-92983733
oder Kontakt über unser Formular

Kunst/Theater in Cornwall

Cornwall bietet natürlich auch kulturelle Highlights, wie das“Minack Theatre“ von Porthcurno. Dieses Theater liegt auf einem Felsen direkt am Meer, sehr romantisch und mit anspruchsvollem Programm. In Falmouth, mit seinem großen Naturhafen, oder am Strand des Künstlerortes St. Ives, kann man die Lebensart der Cornischen Menschen wunderbar erleben.

West-England

Die Klippen von „Land`s End“, dem westlichsten Punkt Englands, sind nicht nur sehenswert, sie machen jedem bewußt, dass dieses geschichtsträchtige Stück Land eine wunderbare Natur vorweist und mit seiner Flora und Fauna ein Kleinod darstellt, das in Europa seinesgleichen sucht.

Samstag 29.09.2012: Start um 21.00 h (damit die Fährverbindung zur Orga Besuch Stonehenge passt)

England Cornwall Fachprogramm Biologie und Englisch & Sport

Folgendes Fachprogramm wird von einer Gruppe aus 2 Leistungskursen, Biologie und Englisch durchgeführt:

  • Küstenwanderung in Newquay oder erster surf-Einsteigerkurs
  • Fahrt nach St Austell  – dort Eden Project – workshop „Biodiversity and Conservation“ oder „Plant Adaption“
  • Danach Weiterfahrt nach Penzances
  • Besichtigung Minack Theatre
  • alternativ: Exkurs Nation Lobster Hatchery
  • abends in Newquay: wer Lust hat Theater-Besuch, Titel „Wanted one Body“
  • Dolphinwatching-Tour ab Penzances
  • Fahrt nach Penzance
  • Biologie: meeresbiologischer workshop (Labor/Bestimmungsarbeit/Schnorcheln lit./sublit. Bereich)
  • Englisch: Besuch einer Schule in Penzances
  • Surfen

 

[Quelle: HB Führer Cornwall und Infos zu Fachprogrammen & BLUEWORK von der Redaktion Aurelia e.V.]

 

Weitere spannende Programmvorschlage für Großbritannien (England und Schottland finden Sie auf der Seite Programm-Module.

Wale brauchen internationales Fang-Verbot

Internationale Tierschutzorganisation WSPA spricht sich gegen „Walfangoptionen“ aus

Massvolle Ernährung mit Fisch und Fleisch

Wie immer wenn es um den Schutz bedrohter Tierarten geht, werden marktwirtschaftlich relevante Aspekte ins Feld geführt und es wird auf das Schicksal zum Beispiel von Fischern verwiesen, die bei Geltendmachung von Fangverboten in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien. Es wird das Bild „vum Fischer un siner Fru“ gegaukelt der ohne fangfrischen Hering nach Hause kommt und seine Familie nicht mehr ernähren kann. Als ginge es heute noch darum! Hätten wir regionale Märkte, wo für den lokalen Bedarf produziert und gefangen würde, so hätten wir kaum über das Problem der Überfischung der Weltmeere zu sprechen. Es geht um das rechte Maß: Nicht zuletzt sollte in diese Debatte miteinfliessen, dass wir bei einer massvollen Bejagung und bei massvoller Ernährung mit Fleisch und Fisch uns vielleicht noch als natürlicher Teil der Nahrungskette betrachten könnten, dass dies jedoch bei der immer noch massenhaften Tötung, Vernichtung und Bejagung von Tieren zum Zweck der „Lebensmittelproduktion“ nicht nur jedes Maß verloren hat, sondern auch jede Art selbst marginalsten Mitgefühles vermissen lässt.

Walfleisch und Lebertran

Soviel emotionale Kälte und Distanz ist bei dem üblichen politischen Sprachgebrauch kein Wunder – wir reden von „Ressourcen“, „Rohstoffen“, „Produktion“ und „Nutztieren“. Die WSPA bringt es aus aktuellem Anlass einmal wieder auf den Punkt „Wale sind fühlende Wesen und keine Handelsgüter„. Die WSPA wagt es, in all den wirtschaftspolitischen Erwägungen auszusprechen, dass ein auf hoher See harpunierter Wal einen stundenlangen, qualvollen Tod stirbt und dass dies nicht gleichgültig zu sein hat. Es bedurfte dreier Wissenschaftler, um sich auszudenken, dass man sogenannte „Walfangoptionen“ vergeben könnte um so den Streit um das diskutierte internationale Walfangverbot zu befrieden! Welcher kulturhistorische Mief muss hier eigentlich in manchen Köpfen hängengeblieben sein: Wir brauchen weder Walfleisch noch Lebertran in unserer Welt des 21. Jhdts.

Unnötig! – Es leidet der Wal und nicht der Mensch

Anstatt einen über 8 Stunden dauernden Todeskampf eines lebenden, empfindenden, denkenden Tieres mit Mitleid zu sehen, bedauern wir lieber unsereins – wie immer – und fragen erschüttert, von was denn bloss die Walfänger zukünftig leben sollen wenn sie keine Wale mehr jagen dürfen. Laut WSPA verdient ein Walfänger rd. 9.800,- Euro an einem Zwergwal – für whalewatching-touren werden im touristischen Bereich bis zu 70,- Euro pro Person für eine halbtägige Tour eingenommen, auf die Schiffe passen oft 50 Personen – mit drei whalewatching-Touren wären 10.500,- verdient!

Wenn man die Präambel „Awareness and Whalewatching “ liest, welches das französische Umweltministerium zur Beachtung und zum Maßstab einer Zertifizierung für  whalewatching-tour-operators machte, kann man kaum glauben, dass in einer Zeit, in der solche ein Text – zum Glück! – entstand überhaupt noch jemand daran denkt, diese bewundernswerten und friedlichen Giganten zu jagen:

Präambel: Schutz der Wale bei Whalewatching-Touren

(Übersetzung)
“Wale und Delfine sind durch gesetzlich geschützt: Es ist verboten sie zu jagen, gefangen zu halten und zu verfolgen. (Dekret vom Juli 1995). Es ist unsere Aufgabe, sie  und ihren Lebensraum zu schützen, gegen
Alle Ursachen von Störungen: Umweltverschmutzung, Lärm, running “offshore” Beifang,
Tourismus …. Wale sind auch durch internationale Abkommen geschützt:
Übereinkommen von Barcelona, Bern, Bonn, ACCOBAMS Conservation im Schwarzen Meer, Mittelmeer und angrenzenden Atlantik.(…)

Whalewatching-Touren sind mit einem Informationsreferat zu begleiten  durch qualifizierte und ausgebildete Guides welche in der Lage sind, die Species zu bestimmen und ihre Aktivitätsphasen zu erkennen. .
– The Whale-Watching ist nicht in den Küstenstreifen unter 5000 m zu organisieren denn  sind dort Wale, so ist bereits eine Störung durch menschliche Einflussnahme vorhanden.
3 / Standard Rules auf der Beobachtung,
Die Whale Watching kann, wenn es schlecht ausgeführt wird, eine Quelle für Störungen der Tiere sein, wenn ihre Ruhe nicht respektiert wird. Ob Sie ein Bootsfahrer, Angler oder Organisator für
Whale-Watching sind, gelten die folgenden Regeln:
1 / (…)
– Der Ansatz auf Gruppen von Walen ist verboten, bei Vorhandensein von Neugeborenen.
– Es muss sofort bei der Störung der Tiere gestoppt werden.
Zum Beispiel kann ein Fluchtverhalten (Beschleunigung, Richtungswechsel, suche Entfernung
des Betrachters) als Störung von den Tieren empfunden werden.
2 / Beobachtungsraum (siehe Diagramm)
– Die 300-Meter definiert die äußere Grenze der Zone der Beobachtung,
in dem alles menschliche Handeln streng geregelt ist.
– Das Boot sollte nicht in den Bereich vor den Tieren sein und nicht im Rücken der Tiere wie ein Verfolger.
– Der Abstand von 50 m definiert die Zone, in der kein einziger Ansatz zu fahren ist. Dieser Abstand ist auf 100 m im Fall der Sichtung eines Pottwal erhöht.
Dies gilt nicht im Fall von spontanen Sichtungen, wenn die Tiere sich dem Boot nähern.

3 / Änderungen in der Beobachtungszone (300m)
– Von der Identifikation von Walen und unabhängig von der Entfernung, ist eine besondere Wachsamkeit und eine
angemessene Geschwindigkeit erforderlich.
– Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 5 Knoten.
– Das Schiff sollte um das Tier angeordnet werden und vermeiden Sie jegliche plötzliche Veränderung
der Geschwindigkeit und Richtung.
– Wenn das Boot den Grenzwert der Sperrzone (50m)erreicht, muss seine Geschwindigkeit relativ gegen Null reduziert werden, eventuell auch Motor ausschaltet, die Spur der Tiere wird nie geschnitten, so bleiben
sie manövrierfähig.
– Die Geschwindigkeit des Bootes wird der Geschwindigkeit des langsamsten Tier angepasst.
– Zur Vermeidung von akustischen Störungen in den Beobachtungsraum, müssen Sirenen und Sonare
ausgeschaltet sein.
-(…)
– Nur ein Boot zu einer Zeit, ist die Beobachtung gestattet.
– Seine Anwesenheit wird auf 15 Minuten beschränkt werden, wenn andere Schiffe warten.
5 / Wale und Delfine in der Nähe eines Bootes
– Wenn Wale/Delfine sich freiwillig dem Schiff nähern, sollten die Fahrgäste nicht
versuchen, die Tiere zu berühren, entweder direkt oder durch ein Instrument, mit ihnen zu schwimmen oder sie zu füttern.”
***
[Zitatende, Quelle:  “Awareness und Whale Watching”
Nationalpark Port-Cros, die Französisch Ministerium für Umwelt]

 Das Auge des Wales

Vielleicht sollten wir all den Tieren, die wir so gerne und in Massen entseelt und in Blöckchen gefroren für feierliche Anlässe in der Kühltruhe lagern einmal in die Augen schauen – oder ab und zu tauchend-schnorchelnd Gast sein in dieser Blauen Welt um schützen zu können, was wir täglich weit weg von unserem Herd von anderen töten und schlachten lassen….vielleicht können wir nur schützen, was wir sehen gelernt haben und vielleicht sogar nur, was uns einmal angeschaut hat.

Informationen zu möglichen Whalewatching-Touren während eines Fachprogramms Blaue Studienklassenfahrt erhalten Sie bei Aurelia eV. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage über unser Feedback-Formular oder telefonisch unter 0228-929 83733 mo-fr 10-15 Uhr.