Programm-Module Etruskische Riviera – Toskanisches Archipel NEU 2015

Aurelia Yours Stadtrallye Florenz

IHRE KLASSENFAHRTEN PROGRAMM MODULE (in der Projektpauschale bereits enthalten)

Aurelia Yours Stadtrallye Florenz
Programm Modul für Bildungsklassenfahrten nach Italien.

1. Aurelia Yours Stadtrallye Florenz – das Planspiel!
2. Aurelia BLUEFIELDRALLYE – Modul KüstenWerkstatt
3. Aurelia BOTANICA – Modul Vegetationsaufnahme
4. BLUESHELL – Modul Bestimmung mariner Fauner (während Schnorchelgang möglich)

⇒ NEU: Sie können die Stadtrallyes und andere o.a. Aurelia e.V. Module jeweils für 8,- € pro Person auch unabhänging von Ihrer Klassenfahrten-Planung beziehen. Anfrage

Delfin
Klassenfahrten Programme mit dolphin-/ whalewatching von Aurelia e.V.

WEITERE KLASSENFAHRTEN PROGRAMM MODULE / Auswahl – zubuchbar AEAN-Netzwerkpartner:

1. MONDO MARINO – 19,- pro Teilnehmer:
SNORKELING ACTIVITY + LECTURE BY A MARINE BIOLOGIST
Arrival : at the diving center : 9.30
Snorkeling + lecture by a biologist about biodiversity of the region, endangered species, anthropogene impact,… : 2.00
Back : 12.00- 12.30

In the afternoon:

AQUARIUM MONDO MARINO + CENTRO STUDI SQUALI (Center of sharks studies)
guided visit concentrated on Sharks (5 species – mediterranean and tropical) and Seahorses
* Information on environmental, feeding way, reproduction of Sharks and Seahorses.
*Special lectures on our project on Great White Shark in South africa
* Information on Slowfish (how to buy, they reproduction’s period, quality of these fishes for the diet…ect)
* Information on Eco Attitude (the right attitude to have when you dive or when you anchor your boat…ect.)

2. Meeresbiologisches Institut im Golf von Barrati – 16,- pro Teilnehmer:
Besuch des Institute of Marine Biology and Ecology Piombino: Dort zunächst multimedial Präsentation unter dem Titel „Flora und Fauna der Küste (Golfo di Baratti) auf Fels- und Sandböden“ (Vortrag durch wissenschaftliche Mitarbeiter des Institutes).
Die Teilnehmer erwerben umfangreiches Wissen über das Marine Ökosystem der Region – eine ideale Vorbereitung für die nachfolgende praktische, angeleitete Laborarbeit. Im Labor werden regionale Meerwasserproben untersucht auf chemische und physikalische Eigenschaften.

Pause

Anschliessend werden unter Anleitung eines Instituts-Biologen an der Küste Piombinos tierische und pflanzliche Proben gesammelt. Hierauf folgt ein weiterer Teil praktischer Laborarbeit – ein spannender Einblick in die Welt der Stereomikroskopie. Die Teilnehmer werden selbst Objekte präparieren, mikroskopieren und auf ihre morphologischen Charakteristika hin untersuchen / Organismenbestimmung.

3. Nationalpark der Maremma und Bucht von Talamone – 9,50 pro Teilnehmer
Biologische Exkursion Parco Naturale della Maremma mit anschliessender Exkursion im Aquarium von Talamone (Übersicht der Flora und Fauna der Lagune von Orbetello) (für den Naturpark und das Aquarium gibt es ein Kombiticket)
Auswahl der Fachthemen für diesen Tag:
Exkurs in der Schutzstation für Tartarughe / Meeresschildkröten – deren evolutionäre Entwicklung – DVD + Filmvorträge – Referat – Führung durch den klinischen Bereich
– Aquarium Talamone – Meerestiere der Region –
4. Naturkundliche Expedition ECO-KAJAKTOUR 24,-pro Teilnehmer:
Ombrone – Fluss der Maremma, Geschichte und Geologie der Region. Ökosystem und biologische Vielfalt des Ombrone, lecture Salz- und Süsswasserübergänge

5. cruising-Bootstour WHALEWATCHING Toskanisches Archipel 40,- pro Teilnehmer
im PELAGOS Schutzgebiet für marine Säugetiere / whalewatching, ca. 5 h

6. offshore-Schnorchelgang Toskanisches Archipel 31,- pro Teilnehmer
Schiffstour in Meeresschutzgebiet, rocky und sandy Habitat, Anleitung durch Meeresbiologen und zertifizierte Tauchlehrer

 

So gestalten Sie Ihre naturwissenschaftliche Studienklassenfahrt als ideale Abitur-Vorbereitung und mit jeder Menge Spaß und spannenden Eindrücken für die Oberstufen- Schüler und -Schülerinnen. Klicken Sie auf das Bild „Anfrage“ oder rufen Sie uns an unter 0228-92983733.

Ihr Team Aurelia e.V.

https://klassenfahrten-fachprogramme.de/fachprogramme/anfrage/ (0228-92983733)
Kostenfreie Anfrage Klassenfahrten Fachprogramm bei Aurelia e.V..

Australien und seine Koala-Bären

Die Rodung der Wälder bringt die niedlichen Beuteltiere in Gefahr!

Seit ewigen Zeiten, schon als Australien nur von den Aborigines, seinen Ureinwohnern, besiedelt war, gibt es dort die Koala-Bären. Viele, viele Jahre  haben diese possierlichen Tierchen dort ein friedliches Leben führen können. Eukalyptusbäume, ihre einzige Nahrung, waren dort im Überfluß vorhanden. Leider hat sich dieses paradiesische Leben extrem verändert. Australien hat seither immer mehr Menschen aufnehmen müssen. Es wurde immer mehr Land verbaut, wozu die Eukalyptusbäume gnadenlos gefällt wurden. Wieder eine Spezies die betroffen ist, wenn es um die Abholzung ganzer Wälder geht!

Ist die Umsiedlung der Koalas mit dem Artenschutz vereinbar?

Speziell in die klimatisch begünstigten nördlichen und östlichen Küstenregionen des Landes zog es die Menschen – sehr zum Leid der friedlichen Beuteltiere, die dort ihre Heimat hatten und sich sehr schwer tun mit einer eventuellen Umsiedlung. Koalas sind so sehr mit ihrem Eukalyptus-Heimatbaum verbunden, daß sie im Falle einer Aussiedlung bis zu 30 – 40 Km wandern, um dorthin zurückzukommen!

Normalerweie bewegen sich Koala-Bären wenig. Sie schlafen 16-20 Stunden am Tag auf dem Baum; Das sind bis auf wenige Ausnahmen Eukalyptusbäume. Beim Rennen setzen die nachtaktiven Säugetirer beide Vorder- und beide Hinterbeine gleichzeitig auf und sind damit sicher bessere Kletterer als Läufer.

[Quelle und weitere Infos zu den Koala-Bären: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Koala]

Hilfe im Koala-Hospital

Viele Koalas irren heimat- und orientierungslos umher, fallen oft in Swimmungspools oder werden von Autos überfahren. Eine schlimme Entwicklung, die auch mit vielen Krankheiten der Bärchen einhergeht.

Seit einiger Zeit existiert jedoch auch ein „Koala-Hospital“, in dem einige Tiere, wenn sie Glück haben, dann landen. Freiwillige Helfer sammeln verletzte Tiere rund um die Küstenstadt per Ambulanzwagen auf und fahren sie direkt in diese Klinik. Ein sehr guter Anfang, um den Leiden der Koalas beizukommen! Dafür braucht das Hospital natürlich eine Menge Geld, daS erstmal beschafft werden muß!

Pro Jahr sterben etwa 4000 Stadtkoalas, was allerdings 4000 zu viele sind, will man, daß diese sympatischenTierchen irgendwann nicht wirklich aussterben!

Warum sprechen und die Koala-Bären so sehr an und rühren unser Herz? – Lesen Sie dazu den Beitrag der Redaktion Aurelia e.V. „Kindchenschema im Tierreich “ auf BLUE-social-VISION – Verhaltensforschung, Soziales Lernen, Engagement .

Die Aborigines, die erwähnten Ureinwohner Australiens, glauben fest daran, daß die Koalas in der uralten „Traumzeit“ ihrer Ahnen entstanden und daß sie wichtige Tiere der Schöpfung sind.

Für ganz Australien sind diese beliebten und niedlichen Tiere eine Art Wahrzeichen; sie gelten neben den Kängurus als einzigartiger Reichtum des Kontinents.

Wir alle sind aufgerufen, diesen wundervollen, friedlichen und putzigen Gesellen beim Überleben zu helfen, wir sind es ihnen schuldig!
Unsere Erde hat so viel verschiedenes Leben hervorgebracht, und jedes Wesen hat ein Recht auf ein Dasein, das von uns Menschen – da wir ja die Macht auf der Erde übernommen haben – geschützt werden muß!

[Quelle: HÖRZU vom 15.06.2012 „Koalas in Gefahr“ von Silke Pfersdorf]

Erziehung zur Nachhaltigkeit durch Blaue Klassenfahrten-Fachprogramme für Ökologie

Zu den Themen Natur- und Tierschutz sowie ökologischer Bildung entwickelt Aurelia e.V. entsprechende Fachprogramme für Studienklassenfahrten für das Alter ab 12-16 Jahren, die sogenannten MUSCHELSUCHER-Programme. Eine Möglichkeit Jugendliche für den Schutz unseres Blauen Planeten zu begeistern, sind die BLUEWORK-volunteering Freiwilligen-Einsätze, die wir für Projekttage -wochen und Klassenreisen / Klassenfahrten organisieren und in ein umweltpädagogisches Gesamt-Programm integrieren.

Erfahren Sie mehr darüber in unserem neuen Blog:

BLUEWORK-volunteering – Aktion für Erlebnispädagogik und Nachhaltigkeit

 

Mehr Beiträge der Redaktion Aurelia e.V. zu den Themen

Aurelia e.V. für ökologische Bildung - der Blaue Planet
Der Blaue Planet braucht unseren Schutz. Tel.: 0049 (0)228-929 837 33

Blaues Studienfachprogramm Meeresbiologie

Kofferfisch und andere, bunte Fische im Meer

Besuch einer meeresbiologischen Station und geführte Schnorchelgänge

Kofferfisch und andere, bunte Fische im Meer
Schüler können für sich beim Schorcheln eine neue Welt – das Meer – entdecken. https://klassenfahrten-fachprogramme.de

Das Blaue Studienfachprogramm Meeresbiologie kann Vorträge und Führungen in meeresbiologischen Stationen beinhalten. Genauso beliebt ist aber für die SchülerInnen auch das Schnorcheln. Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen können geliehen werden. Und wenn es die Jahreszeit wetterbedingt verlangt, gibt es in den meisten Tauchstationen auch Tauchanzüge zu mieten. Sie halten die Körpertemperatur stabil, wenn das Meer z.B. im April noch etwas kühl ist.

Delfine und Wale beobachten und mit Forschern ins Labor

Besonders beliebt sind auch whalewatching touren auf denen Delfine und/oder Wale beobachtet werden können. Es ist ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis die großen Säugetiere in freier Natur zu erleben. Diese werden zumeist mit einer Bootsausfahrt gekoppelt. Aurelia e.V. achtet darauf nur seriöse Partner auszuwählen, die sich an die tierfreundlichen Vorgaben halten, die Delfine z.B. nicht jagen, anfüttern u.s.w.. Die Blauen Studienfachprogramme Meeresbiologie beinhalten auch wissenschaftlich angeleitetes Arbeiten im meeresbiologischen Institut. Es ist unter anderem das Mikroskopieren, weshalb Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung dabei sind.  🙂

Schnorcheln im Meer
Auf Schnorcheln im Meer freuen sich die Schüler immer.

Nur wer das Meer kennt, kann es lieben und wird bemüht sein es zu schützen.

Blaue Studienfachprogramme  Meeresbiologie können eine Sensibilisierung für das empfindliche Ökosystem Meer entwickeln und eine Chance auf Nachhaltigkeit im Natur- und Umweltschutz / Meeresschutz bieten.

Fragen Sie nach unseren Blauen Studienfachprogrammen Meeresbiologie, die europaweit durchgeführt werden können,- übrigens auch in Großbritannien.

Aurelia e.V. +49 (0)228-929 837 33
Kontakt +49 (0)228-929 837 33

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Wale brauchen internationales Fang-Verbot

Wale brauchen internationales Fang-Verbot

Internationale Tierschutzorganisation WSPA spricht sich gegen „Walfangoptionen“ aus

Massvolle Ernährung mit Fisch und Fleisch

Wie immer wenn es um den Schutz bedrohter Tierarten geht, werden marktwirtschaftlich relevante Aspekte ins Feld geführt und es wird auf das Schicksal zum Beispiel von Fischern verwiesen, die bei Geltendmachung von Fangverboten in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien. Es wird das Bild „vum Fischer un siner Fru“ gegaukelt der ohne fangfrischen Hering nach Hause kommt und seine Familie nicht mehr ernähren kann. Als ginge es heute noch darum! Hätten wir regionale Märkte, wo für den lokalen Bedarf produziert und gefangen würde, so hätten wir kaum über das Problem der Überfischung der Weltmeere zu sprechen. Es geht um das rechte Maß: Nicht zuletzt sollte in diese Debatte miteinfliessen, dass wir bei einer massvollen Bejagung und bei massvoller Ernährung mit Fleisch und Fisch uns vielleicht noch als natürlicher Teil der Nahrungskette betrachten könnten, dass dies jedoch bei der immer noch massenhaften Tötung, Vernichtung und Bejagung von Tieren zum Zweck der „Lebensmittelproduktion“ nicht nur jedes Maß verloren hat, sondern auch jede Art selbst marginalsten Mitgefühles vermissen lässt.

Walfleisch und Lebertran

Soviel emotionale Kälte und Distanz ist bei dem üblichen politischen Sprachgebrauch kein Wunder – wir reden von „Ressourcen“, „Rohstoffen“, „Produktion“ und „Nutztieren“. Die WSPA bringt es aus aktuellem Anlass einmal wieder auf den Punkt „Wale sind fühlende Wesen und keine Handelsgüter„. Die WSPA wagt es, in all den wirtschaftspolitischen Erwägungen auszusprechen, dass ein auf hoher See harpunierter Wal einen stundenlangen, qualvollen Tod stirbt und dass dies nicht gleichgültig zu sein hat. Es bedurfte dreier Wissenschaftler, um sich auszudenken, dass man sogenannte „Walfangoptionen“ vergeben könnte um so den Streit um das diskutierte internationale Walfangverbot zu befrieden! Welcher kulturhistorische Mief muss hier eigentlich in manchen Köpfen hängengeblieben sein: Wir brauchen weder Walfleisch noch Lebertran in unserer Welt des 21. Jhdts.

Unnötig! – Es leidet der Wal und nicht der Mensch

Anstatt einen über 8 Stunden dauernden Todeskampf eines lebenden, empfindenden, denkenden Tieres mit Mitleid zu sehen, bedauern wir lieber unsereins – wie immer – und fragen erschüttert, von was denn bloss die Walfänger zukünftig leben sollen wenn sie keine Wale mehr jagen dürfen. Laut WSPA verdient ein Walfänger rd. 9.800,- Euro an einem Zwergwal – für whalewatching-touren werden im touristischen Bereich bis zu 70,- Euro pro Person für eine halbtägige Tour eingenommen, auf die Schiffe passen oft 50 Personen – mit drei whalewatching-Touren wären 10.500,- verdient!

Wenn man die Präambel „Awareness and Whalewatching “ liest, welches das französische Umweltministerium zur Beachtung und zum Maßstab einer Zertifizierung für  whalewatching-tour-operators machte, kann man kaum glauben, dass in einer Zeit, in der solche ein Text – zum Glück! – entstand überhaupt noch jemand daran denkt, diese bewundernswerten und friedlichen Giganten zu jagen:

Präambel: Schutz der Wale bei Whalewatching-Touren

(Übersetzung)
“Wale und Delfine sind durch gesetzlich geschützt: Es ist verboten sie zu jagen, gefangen zu halten und zu verfolgen. (Dekret vom Juli 1995). Es ist unsere Aufgabe, sie  und ihren Lebensraum zu schützen, gegen
Alle Ursachen von Störungen: Umweltverschmutzung, Lärm, running “offshore” Beifang,
Tourismus …. Wale sind auch durch internationale Abkommen geschützt:
Übereinkommen von Barcelona, Bern, Bonn, ACCOBAMS Conservation im Schwarzen Meer, Mittelmeer und angrenzenden Atlantik.(…)

Whalewatching-Touren sind mit einem Informationsreferat zu begleiten  durch qualifizierte und ausgebildete Guides welche in der Lage sind, die Species zu bestimmen und ihre Aktivitätsphasen zu erkennen. .
– The Whale-Watching ist nicht in den Küstenstreifen unter 5000 m zu organisieren denn  sind dort Wale, so ist bereits eine Störung durch menschliche Einflussnahme vorhanden.
3 / Standard Rules auf der Beobachtung,
Die Whale Watching kann, wenn es schlecht ausgeführt wird, eine Quelle für Störungen der Tiere sein, wenn ihre Ruhe nicht respektiert wird. Ob Sie ein Bootsfahrer, Angler oder Organisator für
Whale-Watching sind, gelten die folgenden Regeln:
1 / (…)
– Der Ansatz auf Gruppen von Walen ist verboten, bei Vorhandensein von Neugeborenen.
– Es muss sofort bei der Störung der Tiere gestoppt werden.
Zum Beispiel kann ein Fluchtverhalten (Beschleunigung, Richtungswechsel, suche Entfernung
des Betrachters) als Störung von den Tieren empfunden werden.
2 / Beobachtungsraum (siehe Diagramm)
– Die 300-Meter definiert die äußere Grenze der Zone der Beobachtung,
in dem alles menschliche Handeln streng geregelt ist.
– Das Boot sollte nicht in den Bereich vor den Tieren sein und nicht im Rücken der Tiere wie ein Verfolger.
– Der Abstand von 50 m definiert die Zone, in der kein einziger Ansatz zu fahren ist. Dieser Abstand ist auf 100 m im Fall der Sichtung eines Pottwal erhöht.
Dies gilt nicht im Fall von spontanen Sichtungen, wenn die Tiere sich dem Boot nähern.

3 / Änderungen in der Beobachtungszone (300m)
– Von der Identifikation von Walen und unabhängig von der Entfernung, ist eine besondere Wachsamkeit und eine
angemessene Geschwindigkeit erforderlich.
– Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 5 Knoten.
– Das Schiff sollte um das Tier angeordnet werden und vermeiden Sie jegliche plötzliche Veränderung
der Geschwindigkeit und Richtung.
– Wenn das Boot den Grenzwert der Sperrzone (50m)erreicht, muss seine Geschwindigkeit relativ gegen Null reduziert werden, eventuell auch Motor ausschaltet, die Spur der Tiere wird nie geschnitten, so bleiben
sie manövrierfähig.
– Die Geschwindigkeit des Bootes wird der Geschwindigkeit des langsamsten Tier angepasst.
– Zur Vermeidung von akustischen Störungen in den Beobachtungsraum, müssen Sirenen und Sonare
ausgeschaltet sein.
-(…)
– Nur ein Boot zu einer Zeit, ist die Beobachtung gestattet.
– Seine Anwesenheit wird auf 15 Minuten beschränkt werden, wenn andere Schiffe warten.
5 / Wale und Delfine in der Nähe eines Bootes
– Wenn Wale/Delfine sich freiwillig dem Schiff nähern, sollten die Fahrgäste nicht
versuchen, die Tiere zu berühren, entweder direkt oder durch ein Instrument, mit ihnen zu schwimmen oder sie zu füttern.”
***
[Zitatende, Quelle:  “Awareness und Whale Watching”
Nationalpark Port-Cros, die Französisch Ministerium für Umwelt]

 Das Auge des Wales

Vielleicht sollten wir all den Tieren, die wir so gerne und in Massen entseelt und in Blöckchen gefroren für feierliche Anlässe in der Kühltruhe lagern einmal in die Augen schauen – oder ab und zu tauchend-schnorchelnd Gast sein in dieser Blauen Welt um schützen zu können, was wir täglich weit weg von unserem Herd von anderen töten und schlachten lassen….vielleicht können wir nur schützen, was wir sehen gelernt haben und vielleicht sogar nur, was uns einmal angeschaut hat.

Informationen zu möglichen Whalewatching-Touren während eines Fachprogramms Blaue Studienklassenfahrt erhalten Sie bei Aurelia eV. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage über unser Feedback-Formular oder telefonisch unter 0228-929 83733 mo-fr 10-15 Uhr.

Attraktion am Wattenmeer

Kegelrobben – die Stars von Helgoland!

 

Die Hochseeinsel aus rotem Buntsandstein, gerade mal einen Quadratkilometer groß und ca. 50 km vom Festland entfernt, gibt es z.Zt. eine touristische Attraktion.

Auf der etwa 400 m von der Insel entfernten Sanddüne bietet man den von weither gereisten Touristen ein Kegelrobbenbaby-Watching an. Die Düne vor Helgoland ist der Lieblingsgeburtsort der Kegelrobben. Im gesamten Wattenmeer leben ca. 2200 Kegelrobben. Jetzt imWinter ist Wurfzeit und sie kommen zur Düne, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen. Diesen Winter werden ca. 100 dieser Kegelrobbenbabys erwartet. Gerade ist ein Junges geboren mit weißem, flauschigen Fell, die großen, dunklen Kulleraugen blicken neugierig in die Welt. Kaum geboren robbt das 12 kg schwere und 1 m große Baby über den Sand und sucht Gesellschaft bei der großen Familie. Die Robbenmamas sind gute und liebevolle Mütter, räkeln sich auf dem Sand, mal auf dem Bauch, mal auf dem Rücken oder säugen ihren stets hungrigen Nachwuchs.

Naturschutzbeauftragter und Freund der Robben, der Pensionär Rolf Blädel, kümmert sich seit 12 Jahren um Hege und Pflege der Kegelrobben und Seehunde.  Selbst Helgoländer, erzählt er, daß die Kegelrobben in den 80ern fast ausgestorben waren. Die schwersten Säugetiere Deutschlands waren die Feinde der Fischer, weil sie pro Tag bis zu 12  kg Fische verzehren. Heute stehen die Kegelrobben unter Artenschutz und die Helgoländer freuen sich, wenn sie zur Wurfzeit wieder auf ihre Düne kommen.

Während dieser Zeit ist Rolf Blädel fast täglich auf der Sanddüne, markiert die neugeborenen Robbenbabys und sorgt dafür, daß sie gesund und munter bleiben. Frühgeburten und Waisentiere werden von der Insel zur Seehundstation Friedrichskoog geflogen, aufgepäppelt und gepflegt; die kleinen Heuler müssen mindestens 25 kg schwer sein, um ausgewildert,  also ihrem nassen Element wieder zugeführt zu werden.

Nach Eigenheiten der Tiere gefragt, meint der Freund der Robben: Wenn man sich ruhig verhält, keine hektischen Bewegungen macht, kann man bis ca. 30 m an sie heran – anschleichen bringt nichts, die Kegelrobben hören und riechen sehr gut und sie haben von klein auf sehr scharfe Zähne. Einem 300 kg schweren Bullen sollte man besser nicht begegnen. Schauspieler sind sie, wenn sie sich beobachtet fühlen, setzen sie sich in Pose, fangen an,  sich zu räkeln, zu drehen und mit den Flossen zu winken. Ihre Nahrung holen sie bis in 140 m Tiefe aus dem Meer und besitzen dabei die Eigenschaft, ihre Ohren zuzuklappen – ich wünsche mir, ich könnte das auch manchmal, meint der Robbenfreund Rolf Blädel.

 

[Quelle: HÖRZU, Januar 2012]

 

Lesen Sie ergänzend hierzu bitte auch:

Fachprogramme für umweltpädagogische Klassenfahrten ans Meer. Deutsche Nordseeküste und Nordsee-Inseln Amrum, Helgoland und Sylt

Nachtrag: Hier sehen Sie ein beeindruckendes Bild einer Kegelrobbe in den USA:
https://www.zeit.de/reisen/2013-04/fs-mensch-weltmeere-2/seite-7