Ein geologisches Mysterium: Der Blautopf

Eine schwäbische Geschichte

Reise zum Blautopf

Als ich  auf meiner Heimreise vom Bodensee, bei strahlendem Wetter durch Oberschwaben fuhr, vorbei an schönen, barocken Kirchen und Klöstern, entschloss ich mich spontan, einen Abstecher an den Blautopf zu machen, wo ich schon lange mal hin wollte.
Nach Biberach führte mich die Schwäbische Dichterstrasse an Ehingen vorbei, über die Donau auf die Schwäbische Alb und schon war ich in Blaubeuren und am Blautopf.

Am mythen- und sagenumwobenen Blautopf

Da stand ich nun, am sagenumwobenen Blautopf, schaute in eine wirklich tiefblaue Quelle, empfand sie als unergründlich und konnte verstehen, dass der Quelltopf in früher Zeit als bodenlos galt. Gegenüber ragte eine riesige Felswand in die Höhe und ein altes Mönchskloster ist auch in der Nähe. Der Blautopf ist von Mythen und Sagen umgeben. Der schwäbische Dichter, Eduard Mörike, hat mit seinem Märchen „Die Historie von der schönen Lau“, nicht unerheblich dazu beigetragen. Diese Nixe, die schöne Lau, wurde von ihrem Mann, einem Fürsten aus fernem Land verbannt, weil sie nicht lachen konnte – als schöne Nixe im Blautopf ist sie unsterblich und kann wieder lachen. So soll sie, in alter Zeit, als man mit einem Bleilot die Tiefe der Quelle messen wollte, immer wieder die Bleikugel gestohlen haben – man hörte ihr Lachen ganz deutlich. In Stein gemeisselt steht sie heute anmutig am Ufer der Quelle.

Seit dieser Reise sind 30 Jahre ins Land gezogen und ich stelle fest, dass der Blautopf nichts von seiner Faszination verloren hat – im Gegenteil. Höhlenforscher, mutige Männer, besessene, wissbegierige Forscher haben das gigantische Höhlensystem, eine einmalige, unterirdische Landschaft unter der schwäbischen Alb entdeckt. „Unter 160 Quadratkilometer Oberfläche erstreckt sich das System und wahrscheinlich ist es noch sehr viel grösser“ – eine Sage berichtet, dass die Höhlenwege in grossen Tiefen bis zum Schwarzen Meer reichen – . Je nach Witterungsverhältnissen sollen bis zu 30 000 Liter Wasser pro Sekunde aus der runden, 30 m breiten Quelle in das weitverzweigte Höhlensystem fliessen; abgesehen von dem Flüsschen Blau, das lustig aus der Quelle sprudelt und über die Alb der Donau zufliesst.
Der Einstieg für Höhlenforscher ist nur durch die Blautopfquelle möglich, es ist dunkel, sehr kalt und sehr gefährlich.  Durch enge wasserdurchströmte Felsspalten und Gänge, Flüsse und Seen gelangen sie in riesige, urweltliche Tropfsteinhöhlen und Hallen mit Ablagerungen von Mineralien und Kristallen, Gebilde in Formen und Farben von faszinierender Schönheit.

Der Mörikedom im Blautopf

Nach einem 45-minütigen Unterwasserweg tauchten die beiden Höhlenforscher in einer riesigen Halle wieder auf, sie nannten sie Mörikedom – in den Ausmassen von 40 m Höhe und 125 m Länge. Mit Schlauchbooten fuhren sie weiter durch zwei grosse Hallen und ein Ende war noch lange nicht in Sicht, der Kontakt zur Aussenwelt war schon lange verloren. Man musste sich total auf seinen Kameraden verlassen können, denn schon einige Menschen sind ums Leben gekommen; für Hobbytaucher ist der Zugang zur Quelle verboten.

Mit Bergsteigerausrüstung kletterten die beiden Höhlenforscher die Karstfelsen hoch, durchquerten schlammige Passagen, zwängten sich durch Felsspalten – und das mit all der der technischen Ausrüstung, hochempfindlichen Kameras und Lampen auf dem Buckel. Die einmaligen, wunderbaren  Fotos vom „Zauber der Unterwelt“, besonders vom Mörikedom in den Medien, sind unbeschreiblich schön und interessant.

[Quelle: HÖRZU Nr. 44, vom 26.10.2012 – Walter Karpf/D]

Die Erforschung des Meeresraumes

Unrerwasser Aufnahme im Meer Klassenfahrten-Programm Biologie

Jacques Cousteau – gescholten und verehrt

Jacques Cousteau, der wohl jedem als engagierter Tiefseetaucher bekannte Forscher, der sein Minensuchboot „Calypso“ 1951 zu einem Forschungsschiff, zum „schwimmenden Laboratium umbaute“, begann damit die Erkundung und Erforschung der Weltmeere. Allerdings war damals nicht die Meeresbiologie und der Erhalt der Meerestiere sein Ziel, sondern die Ölfirma „British Petroleum“ erteilte ihm den Auftrag, im Roten Meer Gesteinsproben zu sammeln und den Boden geologisch zu vermessen. Cousteau erklärte sich dazu bereit. Später allerdings erkannten er und sein Team, daß sie das Öl im Golf entdeckt haben und damit Dubai „reich gemacht haben“, was wahrscheinlich nicht in seinem Sinne war.

Sein erster Film „Die schweigende Welt“ war damit ein Nebenprodukt dieser Ölmission; sein Image als Unterwasserfilmer war geboren. Nie zuvor hatten die Menschen solch einen Einblick in die Unterwasserwelt geniessen können. Man sah in seinem Film bunte Fischschwärme, leuchtende Korallen und Meeresbewohner aller Art.

Von da an begann der Forscher, den bisher unbekannten Kosmos mit ganz anderen Augen zu sehen; er wurde jetzt – wie man so sagt – vom Saulus zum Paulus.

Cousteau erfand Pressluftflaschen und wasserdichte Taucher-Kameras

Tauchen im Meer mit Pressluftflasche
Das Tauchen im Meer mit Pressluftflasche ist erst seit Jacques Cousteaus Erfindung machbar. Ein großer Dank an © Detlef Patrovsky für das Bild, dass auf eigenem Tauchgang entstand.

 

Um sich endlich unter Wasser frei bewegen zu können – ohne die bisher getragenen bleischweren Anzüge – erfand Cousteau die Pressluftflaschen mit dem Atemregler, so daß jetzt die Taucher bis zu zwei Stunden unter Wasser bleiben konnten. Jacques, der Tüftler, entwickelte ausserdem ein wasserdichtes Kameragehäuse, wodurch Filmaufnahmen im Meer erst möglich wurden.

[pullquote align=“left|center|right“ textalign=“left|center|right“ width=“30%“]Tipp für den einmaligen Schnorchelgang auf Meeresbiologie-Klassenfahrten[/pullquote]

Fotosafari mit der Unterwasserkamera

Für wenig Geld (7-10 €) kann sich heute fast jeder den Luxus eigener Unterwasser-Bilder leisten. Es gibt zu diesem Zwecke Einmalkameras für Unterwasseraufnahmen, die schöne Erinnerungsfotos entstehen lassen. Dabei ist aber unbedingt darauf zu achten, dass ein starker Lichteinfall die Farben in geringer Tiefe leuchten läßt.

Sie können z..B. 27 Farbaufnahmen unter der Wasseroberfläche machen mit einem lichtstarken ISO 400-Farbfilm der bereits im Gehäuse liegt. Danach geben Sie die Einwegkamera komplett zur Entwicklung und erhalten nach wenigen Tagen Ihre Bilder. [Redaktion Aurelia e.V.]

 

Fische und Korallen im Meer beim Schnorcheln fotografiert
Fische und Korallen im Meer. © Aurelia e.V. Klassenfahrten-Fachprogramme.de

Cousteaus Kampf gegen Umweltverschmutzung und Überfischung der Meere

So wenig zimperlich der Taucher früher mit Tieren umging, von nun an war er ein äusserst engagierter Kämpfer gegen Umweltverschmutzung und Überfischung der Meere; er hatte sein Lebensziel gefunden!

Später gründete er mt seinem Sohn Philippe  die „Cousteau Society„, sie dient der Erforschung und dem Schutz der Meere. Durch seinen  unermüdlichen Einsatz wurde er nun zu einer einflußreichen Persönlichkeit und nahm im Jahr 1992 am Umweltgipfel in Rio de Janeiro teil.

[pullquote align=“left|center|right“ textalign=“left|center|right“ width=“30%“]Pädagogischer Ansatz von Aurelia e.V.: Nur wer das Meer kennt, kann es lieben, wird es schützen, wie beispielsweise Jacques Cousteau es tat. [/pullquote]

Der Forscher glaubte sogar, saß die Menschen irgendwann in die Ozeane zurückgehen würden, schon deshalb war sein ganzes Handeln für ihn eine Herzensangelegenheit.

Der große Forscher und Taucher hat in seinem Leben mehr als 50 Bücher geschrieben und zahlreiche Filme gedreht, die wir nicht nur gern gesehen haben, sondern die uns allen auch das Leben im Meer näher brachten.

Jacques Cousteau starb im Jahre 1997 im Alter von 87 Jahren. Man kann getrost sagen, daß seine Pionierleistungen enorm waren, und daß der Naturschützer somit in die Geschichte eingegangen ist.

Uns allen sollte es ein Anliegen sein, unsere Meerestiere und unsere Umwelt zu schützen, indem wir die Nachhaltigkeit bei all unserem Tun  immer im Blick haben.

[Quelle: „HÖRZU“ vom 31.08.2012, Seite 24, „Die Wahrheit über Jacques Cousteau“]

 

 

Und dann eine Expedition als Studienklassenfahrt

Von der Mitte in die Weite und zurück

– Interdisziplinäre Expeditionen, Projekttage und Exkursionen für Naturwissenschaften –

Forschung macht Sinn – eine philosophische Betrachtung

Jeder Versuch einer naturwissenschaftlichen Weltdeutung hinterlässt Fragestellungen, die in die Philosophie hineinragen: Was war eigentlich vor dem Urknall? – bis wohin dehnt sich der Raum denn nun aus? – was war um die Materie-Energieverdichtung, der man die Größe einer Streichholzschachtel nachsagt, herum und woher kam denn das hochexplosive Päckchen? – und wer hat warum entschieden, dass es platzen und ein Universum schaffen soll? Fragen über Fragen und seit Menschengedenken wird nach Antworten gesucht: Aristoteles denkt das in sich geschlossene Gefüge, das – bis auf den „unbewegten Beweger“ fast ohne göttlichen Einfluss von außen auskommt und zankt mit Platon, der die materielle Welt und die geistige Gegen-Welt denkt – ein Gedanke, der sich in der christlichen Theologie in „Diesseits“ und „Jenseits“ festschrieb. Die Phantasie der Menschen schuf daraus Himmel und Hölle und die furchterregende Dualität von Gut und Böse – das Schwarzweiss des Mittelalters.
Es sagt viel über unsere Selbst-Definition als Vernunftbegabte aus, dass wir die Zeit, in welcher ein Rückgriff auf naturwissenschaftliche Theorien der Antike erfolgte, die „Renaissance/Wiedergeburt“ nennen: Naturbeobachtung sollte zu Erkenntnis führen: Der Geograph und Seefahrer Kolumbus beweist, dass die Erde keine Scheibe ist,  der Mathematiker Kopernikus errechnet, dass die Erde sich um eine Sonne dreht und nicht umgekehrt, der Astronom und Himmelsgucker Galileo Galilei belegt, dass das Firmament nicht kristalline Hülle ist, sondern der Weltraum offen und unendlich sei.

 

Schließlich führt die „Wiederentdeckung“ der antiken Atomistik zur Entwicklung eines radikal-materialistischen Weltbildes der französischen Aufklärung. Nun kam man ohne supranatrualen Schöpfungsakt aus und die Welt wurde zum funktionierenden Räderwerk – diese gedanklichen Wurzeln bestimmten Forschung, Wissenschaft und Erfindungsgeist bis hinein in das 19. Jahrhundert: Röntgenstrahlen und Radio, Dampfmaschinen und das Periodensystem der chemischen Elemente, Darwins Evolutionstheorie und Virchows Mikrobenwelt und ebenso sprach man seit Freud wieder von der menschlichen Seele.

 

Man näherte sich forschend dem Mikrokosmos –  auf der Suche nach einem unspaltbaren Kleinsten, welches Antwort sein würde.

 

Der Mediziner Häckel war ein Freund Darwins und wandte sich schließlich an der Universität Jena der Zoologie und  der Meeresbiologie zu – sein Werk „Welträtsel“ löste 1899 mit der darin verfassten Theorie des Entwicklungs-Monismus einen wahren Freidenker-Boom aus – die Antwort auf die Frage, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, schien gefunden.

 

Entwickelte sich zunächst aus Forschung so manche Erfindung – so entstand nun aus so mancher der erfundenen neuen Experimentiermöglichkeiten neue Forscher-Perspektive: Das CHAOS nahm seinen Lauf als Max Planck formuliert, die Teilchen des Mikrokosmos würden sich – Quanten genannt – äusserst sprunghaft verhalten! Es wurde zunehmend verwirrend – bis hin zu Heisenberg, der aus den Ergebnissen Plancks seine Unschärfetheorie kondensiert. Das kausale mechanische Prinzip war über Bord – aber wie der Mensch so ist und die Dinge gerne im Griff behält, formulierte man aus diesem Beginn eines garantierten Chaos einfach den Begriff „Quantenmechanik“ und dies klang wieder sehr geordnet.

 

Am Anfang war das Licht

Sinnigerweise war es das Licht und seine Geschwindigkeit mit welcher schließlich Albert Einstein Raum und Zeit in Relation setzte und feststellen musste, dass die von Heisenberg und Planck beschriebenen Prozesse des Mikrokosmos sich im Makrokosmos des Raumes nicht belegen ließen. Das Licht stellte sich als ablenkbar heraus, nahm nicht immer den kürzesten Weg , Einstein nannte  es die „Krümmung der Raum-Zeit“ und bestimmte den Faktor „Zeit“ als Variable und nicht als Konstante, die Zeit wurde relativ! Und was lenkt das Licht von seiner Bahn? – die Gravitationskraft lässt die berühmte „kosmische Acht“ entstehen. Und wenn wir heute im Universum die „schwarzen Löcher“ sehen gehen wir davon aus, dass eine ungeheure Energie, die wir uns schon angeeignet haben „vorkosmisch“ zu nennen, dort alles hineinzieht – selbst das Licht –  Licht und Zeit werden dort „verschluckt“.

 

Quantenmechanik und Relativitätstheorie – Mikrokosmos und Makrokosmos – zwei schwer vereinbare Weltdeutungen! Einstein, den wir als witziges Portrait erinnern, war über die Zufalls-Botschaften aus der Quantenforschung sauer und sprach den berühmten Satz „Gott würfelt nicht!“ -und unterstellte, dass eine Erkenntnis fehle um aus dem vermeintlichen Zufall wieder eine Ordnung herzustellen. Und man könnte in diesen Zusammenhängen wieder feststellen „Ich weiss, dass ich nicht weiss!“ und alles beginnt von vorn.

 

Vor kurzem wurde ein Stahlseil über die Niagara-Wasserfälle gespannt und der Akrobat Nick Wallenda ging die 550 m von einem Ufer zum andern. Wie geht ein Hochseilakrobat? Ein kurzes Schwingen des Fusses zurück – dann ein kurzes Fusschwingen nach vorne – dann die Schritte auf dem Seil entlang – und wieder ein kurzer Schwung zurück und nach vorne, das absichernde Seiltanzen, das in sich die Balance herstellen wird.

Menschen müssen einen Blick zurück werfen um zu wissen, woher sie kommen, müssen eine Vision in Richtung Horizont denken, um zu wissen, wohin sie wollen. Reflexion und Vision schaffen im Optimalfall die Balance die es braucht um im Hier und Jetzt Sinn zu finden. Grundsätzlich sinnstiftend ist die Erkenntnis, dass alles miteinander verbunden ist, die Erkenntnis von System und Einflussnahme und die Annahme des Prinzipes „Ursache und Wirkung“. Es wird viel darüber berichtet, wie menschliches Einwirken sich negativ auf Natur und Umwelt auswirken – dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Möglichkeit positiven Einwirkens ebenso gegeben sein muss!

Hier setzt unsere pädagogische Inititative an:

Betrachtung führt zu
Neugierde weckt
Forschergeist schafft
Erkenntnis bringt
Bewusstsein erzeugt

Verantwortung und Bewunderung  für  das Große im Kleinen – für das Kleine im Großen – für den Blauen Planeten und die mit uns auf ihm leben.

Mitmachen – Forschen – aber wie?

Wir unterstützen Projekte die zum Ziel haben

– gestörte Ökosysteme wiederherzustellen (Renaturierung von Flächen, Biotoppflege, Ideen zur Verhinderung von Neuverschmutzung/Zerstörung)

– den Nachweis zu erbringen  durch welche Einflüsse Ökosysteme zerstört werden oder wurden/ Informations- u. Aufklärungsprojekte

– innovative Entwicklungen im Agrarbereich, im Bereich der erneuerbaren Energien, Klimatechnik, ressourcenorientierte Wasserversorgung, Nachhaltigkeit, Recycling

– im Bereich Artenschutz negative Populationsentwicklungen zu dokumentieren / Aufklärungsprojekte

– innovative Entwicklungen die dem Schutz bedrohter Arten dienen, speziell im Bereich Fischereirechte/Fischfang/Überfischung der Meere

–  innovative Entwicklung von Bionik und Evolutionstechnik und/oder Dokumentations- und Informationsprojekte zu diesem Fachbereich

(Ideen hierzu finden Sie jeweils auch in unserem Blog)

Planung Ihres Projektes

1. Festlegung zu welcher Art Themenkreis Ihre Gruppe arbeiten möchte

2. Verfassen einer kurzen Projektvorstellung und Zielbeschreibung die Sie uns mailen

3. Wir suchen für Ihr Projekt Unterstützung aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft (Projektanleitung, Zurverfügungstellung von Equipment etc.)

4. Präsentation des Projektergebnisses – wir bieten Ihnen hier gerne auch unsere mediale Plattform zur Veröffentlichung an

Expedition als Studienklassenfahrt

5. zu Ihrem Projekt passend planen wir Ihre  Expedition/Exkursion „BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM MEERESBIOLOGIE UND ÖKOLOGIE“

 

Wenn Sie  und Ihre Schülerinnen und Schüler Lust bekommen haben, auf Expedition zu gehen, dann freuen wir uns, wenn wir einen Teil dazu betragen konnten, Ihr Interesse zu wecken und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Kontakt 

 

Laden Sie HIER kostenlos unseren aktuellen Flyer 2012 runter!

 

 

Aurelia e.V., Tel.: +49 (0)228-929 837 33
Aurelia e.V. Tel.: +49 (0)228-929 837 33 https://klassenfahrten-fachprogramme.de.
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Aurelia e.V. Fachprogramme für Studienklassenfahrten.
Text , Logo, Fisch, Layout: © Aurelia e.V .

Forschen auf See

Fische in der spannenden Unterwasserwelt

Meereswettbewerb für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Fische in der spannenden Unterwasserwelt
Fische in spannender Unterwasserwelt

Schon vor ca. 20 Jahren hat der Diplom-Biologe Frank Schweiker t eine 13,5 m lange Segeljacht zu einem Forschungslabor umgebaut und mit modernster Medientechnik ausgestattet.

Sein Ziel ist es, das Ökosystem Meer zu erforschen und die sich daraus ergebenden Klimaveränderungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Von den Ergebnissen seiner Forschungsarbeiten zum Klima- und Umweltschutz des Meeres an Bord des Forschungs-und Medienschiffes „Aldebaran“ wird regelmäßig in Funk und Fernsehen berichtet.

Folgende Auszeichnungen sprechen für sich:

„2008 wurde der Meereswettbewerb Dekade-Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Noch im selben Jahr wurde „Forschen auf See“ von „Deutschland – Land der Ideen“, einer Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, ausgezeichnet.

2011 nahm das Projekt an „Ideen – Initiative -Zukunft“ teil.

Die Jury aus Experten von dm und der Deutschen UNESCO-Kommission bewertete es als vorbildlich im Sinne der Nachhaltigkeit.

„Wir brauchen neue Ideen“ so Frank Schweikert, und will für die Meeresbiologie, den Klima- und Umweltschutz die an diesen Themen sehr  interessierte Jugend in seine Forschung einbeziehen.

Seit 2005 können Schüler ab Klasse 9 am Meereswettbewerb teilnehmen.

Für die Gewinner des Wettbewerbs „Forschen auf See“ heißt es dann: „Segel setzen für die Forschung„, an Bord von Aldebaran können die jungen, zukünftigen Naturforscher dem bereits schwer schwergeschädigten Meer einer umweltfreundlicheren Zukunft verhelfen.

Wissenschaftlich betreut dürfen 4 Gewinnerteams je eine Woche lang auf See forschen

Es ist eine Arbeit, die sich nach den Gezeiten richtet –  die Natur gibt den Takt vor – das bedeutet also auch mal um 4 Uhr früh aufstehen.
Eine begeisterte Schülerin meint: “ Man sollte sich schon für Meeresbiologie interessieren, wenn man mitmacht. „

Die   Ergebnisse ihrer 8-tägigen Arbeit auf See   werden – wieder an Land – von   Biologe Frank Schweikert   und seinem Team ausgewertet und öffentlich vorgestellt. Zur Zeit werden die Sieger von 2012 ausgewertet. Diese Schüler hatten bereits zuvor in der Elbmündung den Klimaeinfluß auf die Ausbreitung einer asiatischen Muschelart untersucht. Mit Eifer wird auch das Algenwachstum von den jungen Forschern untersucht.

Hier geht’s zur Nachhaltigkeitsinitiative „Ideen Initiative Zukunft“ der Deutschen UNESCO-Kommission und dm: www. dm .de/iiz

Infos: meereswettbewerb.de

[Quelle: dm-drogeriemarkt GmbH & Co. KG, alverde April 2012]

 

🙂 Wenn Sie wissen wer dieses tolle Projekt unterstützen würde, dann tweeten Sie doch gerne unseren Bolg weiter.

Weitere Beiträge der Redaktion Aurelia e.V. rund um die Meeresbiologie finden Sie in der Rubrik Naturwissenschaften/Meeresbiologie

 

Blaues Studienfachprogramm Meeresbiologie

Kofferfisch und andere, bunte Fische im Meer

Besuch einer meeresbiologischen Station und geführte Schnorchelgänge

Kofferfisch und andere, bunte Fische im Meer
Schüler können für sich beim Schorcheln eine neue Welt – das Meer – entdecken. https://klassenfahrten-fachprogramme.de

Das Blaue Studienfachprogramm Meeresbiologie kann Vorträge und Führungen in meeresbiologischen Stationen beinhalten. Genauso beliebt ist aber für die SchülerInnen auch das Schnorcheln. Taucherbrillen, Schnorchel und Flossen können geliehen werden. Und wenn es die Jahreszeit wetterbedingt verlangt, gibt es in den meisten Tauchstationen auch Tauchanzüge zu mieten. Sie halten die Körpertemperatur stabil, wenn das Meer z.B. im April noch etwas kühl ist.

Delfine und Wale beobachten und mit Forschern ins Labor

Besonders beliebt sind auch whalewatching touren auf denen Delfine und/oder Wale beobachtet werden können. Es ist ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis die großen Säugetiere in freier Natur zu erleben. Diese werden zumeist mit einer Bootsausfahrt gekoppelt. Aurelia e.V. achtet darauf nur seriöse Partner auszuwählen, die sich an die tierfreundlichen Vorgaben halten, die Delfine z.B. nicht jagen, anfüttern u.s.w.. Die Blauen Studienfachprogramme Meeresbiologie beinhalten auch wissenschaftlich angeleitetes Arbeiten im meeresbiologischen Institut. Es ist unter anderem das Mikroskopieren, weshalb Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung dabei sind.  🙂

Schnorcheln im Meer
Auf Schnorcheln im Meer freuen sich die Schüler immer.

Nur wer das Meer kennt, kann es lieben und wird bemüht sein es zu schützen.

Blaue Studienfachprogramme  Meeresbiologie können eine Sensibilisierung für das empfindliche Ökosystem Meer entwickeln und eine Chance auf Nachhaltigkeit im Natur- und Umweltschutz / Meeresschutz bieten.

Fragen Sie nach unseren Blauen Studienfachprogrammen Meeresbiologie, die europaweit durchgeführt werden können,- übrigens auch in Großbritannien.

Aurelia e.V. +49 (0)228-929 837 33
Kontakt +49 (0)228-929 837 33

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Wale brauchen internationales Fang-Verbot

Naturkatastrophen-Meldungen stoßen auf Widerstand

Aurelia e.V. für den Schutz der Erde
Ökologische Bildung zum Schutz der Erde

Wer die Katastrophe finden will, suche in Zeitungen und im Internet. Vor ein paar Tagen auf der 1&1 Wissen [https://home.1und1.de/themen/wissen/klima/8090bg4-tsunami-nordsee] zu lesen: „Forscher findet Hinweise auf Tsunami 1858 in der Nordsee„. Der Forscher Newig hält heute für sehr wahrscheinlich, dass in der Nordsee bereits 1858 einen Tsunami gab.

Das sei zum einen überliefert, zum anderen anhand eines sichbaren Hangrutsches unter Wasser im südlichen Atlantik zu erkennen. Eine interessante Entdeckung!

Leser, die ein Feedback gaben, wollten dieser Nachricht zum Großteil aber nichts Positives abgewinnen. Die „Naturkatastrophenermüdung“ ist nach Fukushima noch größer denn je. Vielleicht kommt das von der „reißerischen“ Aufmachung von Artikel zun besonderen Naturereignissen.

Wenn die Begriffe Tsunami und Nordsee in der Überschrift gemeinsam auftauchen, kommen unwillkürlich Ängste bei mindestens all jenen auf, die auf Sylt oder Borkum schon einmal Urlaub gemacht haben.

Trotz aller Kritik ist es wichtig und richtig über Naturereignisse zu berichten, über die kleinen wie über die großen, um weitere Sensibilisierungin der Bevölkerung zu erreichen, denn das ist die Voraussetzung für aktiven Natur-, Umwelt- und Artenschutz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Jane Godall – aktive Umwelt- und Tierschützerin

Die unermüdliche Tierschützerin und bekannteste Schimpansenforscherin der Welt hat schon vor über 20 Jahren ihren Traumjob im Dschungel, im Gombe-Nationalpark in Tansania aufgegeben. Aber noch heute schwärmt Jean Godall von der Magie des Dschungels, den vielen Tieren und den wenigen Menschen.

Der Grund für die Wendung in ihrem Leben war ein Kongress in dem sie hörte, wie bedroht der Lebensraum der Schimpansen ist. Als sie in den 50ger Jahren in den Dschungel ging, lebten noch über 1 Mill. Tiere auf der Erde – heute sind es nur noch ca. 300 000. Das war für sie Veranlassung, neue Wege zu gehen.

Jane Godall gründete die Umweltorganisation „Roots and Shoots“

Sie reist um die Welt und kämpft mit unermüdlichem Eifer für den Tierschutz und eine bessere Umwelt. Godall sagt:“ Es bringt mich auf die Palme, wenn ich die Verschwendung um mich herum sehe – die Welt ist voller Müll“.

Mit einer Ausnahmegenehmigung hat sie vor Jahren an der Universität Chambridge, auch ohne Studium, den Doktortitel erworben. Dieser akademische Grad verhalf ihr zu mehr Popularität und um mehr Geld für weitere Forschungsprojekte zu akquirieren, z.B. „der Organisation National Geographic, die auch das gleichnamige Magazin herausgibt.“

Frau Godall, die etwas schüchtern wirkende zierliche Frau sitzt im Salon des Hotel Bayrischer Hof in München. Am Vorabend hielt die 78jährige, leidenschaftliche Tierschützerin und Umweltaktivistin einen Vortrag vor Unternehmensberatern; und heute dasselbe vor Schülern. [notice]Jean Godall appeliert unermüdlich um sorgsameren Umgang mit den Ressourcen unserer Erde[/notice].

Das Heimweh nach Gombe, dem Dschungel, begeitet sie wohl ein Leben lang. Aber wenn sie eine Ruhepause braucht, dann fliegt sie nach Bournemouth, ihren Heimatort an der Südküste Englands. Im Alter zieht sie sich zurück in das Haus ihrer Kindheit, und wo ihre Schwester lebt; „da ist die Welt noch in Ordnung“- sagt sie.

„IHR RAT AN DIE KINDER:….“LEBT EURE TRÄUME UND GEBT NIEMALS AUF.“

[Quelle: FAZ 17./18.März – Julia Löhr]

Aurelia e.V. Literatur-Tipp
Aurelia e.V. Literatur-Tipps:

Beachten Sie bitte auch weitere Artikel der Redaktion Aurelia eV zum Thema:

Umwelt und Ökologie mit “Roots & Shoots” 

Klassenfahrt als Impuls für ökologisch-soziales Engagement

Am 15.01.2013  Internet bei n-tv.de/Wissen gefunden:

Ähnlich fair wie Menschen. Affen haben Gerechtigkeitssinn

 

Faszination Wissenschaft: Bionik – Forschung

Bionik – was bedeutet eigentlich Bionik, hat es etwas mit Biologie zu tun? Genau, es ist eine Wissenschaft, die sich aus Biologie,  Natur, Chemie und Forschung auf jedem Gebiet zusammensetzt . Vieles haben Wissenschaftler inzwischen der Natur abgeschaut und dabei festgestellt, dass die Natur in Vielem weiter entwickelt ist, als wir Menschen glauben und wissen.

🙂 Es gibt unendlich viele uns noch unbekannte Mechanismen, sei es in der Pflanzenwelt oder auch in der Tierwelt, die völlig ausgereift sind und von denen wir Menschen nur profitieren können. Was die Natur schon lange kann, müssen wir uns noch mühevoll erarbeiten.

🙂 Wieso öffnen Pflanzen ihre Blüten auf verschiedene Art und Weise, damit die Vögel oder der Wind ihre Samen weitertragen können? Warum kann ein Fisch sich  zusammenziehen, um durch irgendeine Enge zu gelangen. Es gäbe viele Beispiele anzuführen; eines wäre hier die Strelizie, die Paradiesblume der Kanaren.  Sie ist sehr interessant aufgebaut um sich fortzupflanzen. Sie kann genau das, was Forscher bei der Konstruktion von Sonnenschutzlamellen hier abgeschaut haben. Dieses Schema der Blumen hat sie dazu angeregt. Es gelang den Wissenschaftlern,  diese Erkenntnisse bereits beim Bau einer Drehbrücke voll zu nutzen,  selbst wenn dieses  sehr unwahrscheinlich klingt.

🙂 Auch die Konstrukteure in der Autoindustrie sind mitten in der Erforschung der windschnittigsten und trotzdem sichersten Form der Wagen.  Hierbei spielt die Bionik ebenso eine wichtige Rolle. Es gilt herauszufinden, welche Mechanismen in Gang gesetzt werden, wenn zum Beispiel Wildtiere rasant schnell laufen können und trotzdem ihre Körper im Griff haben und heil bleiben.

🙂 Man kann die Natur natürlich nicht nachbauen. Die Bionik, das systhematische Lernen von der Biologie, ist eine ganz neue Wissenschaft, von der wir noch vieles erhoffen können, was unser Leben einfacher macht.

🙂 Vieles gibt es noch zu tun, wenn wir die Natur besser kennenlernen  und verstehen wollen. Vor allem sollten wir sie respektieren und schützen, denn sie ist uns mit dem was sie kann weit voraus.

[Quelle: DIE ZEIT, Wissen, 05.01.2012, S. 32]

Tipp der Redaktion Aurelia e.V. zum Thema Bionik:

Es bleibt noch zu erwähnen , dass Bionik sicher ein interessantes Thema für eine Schulklasse wäre, die sich mit naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächern befasst. Fragen Sie hier Ihr Klassenfahrten Fachprogramm Bionik an bei: Aurelia e.V./Anfrage