blueART Fachprogramme für Kunst und Literatur

Kunst und Literatur in Wien, am Golf von Venedig, an der Côte d’Azur, in Den Haag, in Rotterdam und Amsterdam, am Gardasee und in Verona sowie im Engadin

Heute haben wir für Sie zusammengestellt, was Sie zum Thema Kunst und Literatur auf Klassenfahrten der Jahrgangsstufen 10. bis 13.  machen können. Gestalten Sie Ihre Studienfahrt / Profilfahrt mit den hochwertigen Aurelia Lernmodulen für selbstorganisiertes Lernen und workshops, FachVisit und Exkursionen, die wir für Sie über unser Aurelia Netzwerk AEAN anmelden.

Aurelia Lernmodule für selbstorganisiertes Lernen:

BLEU-AZZURRO-BLUE - zur Pigmentherstellung ein Experimentelles Aurelia Lernmodul
BLUECITY - Aurelia Yours Literatur-Rallye "Der Wiener Schnitzler"
BLUECITY - Aurelia Yours Literatur-Rallye "Rilke in Venedig"
BLUECITY - Aurelia Yours Literatur-Rallye "Auch an blauen Tagen bricht das Herz" - Exilliteratur an der Côte d'Azur"/Sanary-sur-mer
BLUECITY - Aurelia Stadtplanspiel / Stadtrallye Amsterdam
BLUECITY - Stadtplanspiel "Romeo und Julia in Verona"

1. blueART Fachprogramme für Österreich Klassenfahrten nach Wien

  • Psychologie der Farbe Blau (FachLecture und workshop)
  • Freuds Psychologie und Schnitzlers Freude an der Psychologie (FachLecture und workshop)
  • Wie liest man Lyrik? (Sprach-/Poesie-Workshop)
  • BLUECITY – Aurelia Yours Literatur-Rallye „Der Wiener Schnitzler“
  • workshop Kunst-Mathematik-Philosophie „Der Goldene Schnitt“
  • FachVisit P.E.N. Club und lecture zum Thema „Internationale Pressefreiheit“

2. blueART Fachprogramme für Italien Klassenfahrten an den Golf von Venedig-Triest-Duino

  • BLUECITY – Aurelia Yours  Literatur-Rallye „Rilke in Venedig“
  • FachVisit Thurn- und-Taxis-Schloß Duino/ Exkurs zur Entstehung der „Duineser Elegien“
  • „Das Marianische Blau kam von weit überm Meer“ – eine kunsthistorische Betrachtung zur Geschichte der Farbe Blau
  • BLEU-AZZURRO-BLUE – ein Experimentelles Aurelia Lernmodul zur Pigmentherstellung

3. blueART Fachprogramme für Frankreich Klassenfahrten an die Côte d’Azur

  • BLUECITY – Aurelia Yours Literatur-Rallye „Auch an blauen Tagen bricht das Herz“ – Exilliteratur an der Cote d`Azur“/Sanary-sur-mer
  • FachVisit Gedenkstätte „Les Milles“ (Region Aix-en-Provence)
  • Literatur-Themenführung „Marseilles – Hafen der Hoffnung“
  • FachVisit „Der Goldene Schnitt“/Fondation Maeght/St-Paul-de-Vences
  • FachVisit MAMAC Nizza Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, workshop YVES KLEIN – das BLAU!
  • BLEU-AZZURRO-BLUE – ein Experimentelles Aurelia Lernmodul zur Pigmentherstellung

4. blueART Fachprogramme für Holland Klassenfahrten nach Den Haag – Rotterdam – Amsterdam

  • BLUECITY – Aurelia Stadtplanspiel / Stadtrallye Amsterdam
  • BLEU-AZZURRO-BLUE – ein Experimentelles Aurelia Lernmodul zur Pigmentherstellung
  • Pop-Art inloop-workshop Amsterdam CREA (Herstellung eigenes Werkstück)
  • FachVisit Museum Escher in Den Haag mit Themenführung „Antäuschung der Unendlichkeit“
  • FachVisit Literaturmuseum Den Haag mit Themenführung „Erasmus von Rotterdam – der Streiter zwischen den Fronten“
  • Diskussions-Runde „Das Lob der Torheit in der Gegenwart“ (Huis van Erasmus, Den Haag)

5. blueART Fachprogramme für Italien Klassenfahrten an den Gardasee und nach Verona

  • BLUECITY – Stadtplanspiel „Romeo und Julia in Verona“
  • FachVisit „Casa di Giulietta“ mit Exkurs zu Shakespears legendärem Werk „Romeo und Julia“
  • FachVisit „Club di Giulietta“: über 9000 Briefe werden hier jährlich von unglücklich Verliebten aus der ganzen Welt eingesandt und von ehrenamtlich Briefschreibenden, die im Namen Julias reden, beantwortet! Die Stadt Verona zahlt das Porto – ein weltweit einzigartiges Brief-Projekt wird vorgestellt
  • Themenführung „Alighieri Dante in Verona und die Grundidee der Göttlichen Komödie“

6. blueART Fachprogramme für Schweiz Klassenfahrten ins Engadin – Sils Maria – St Moritz

  • Themenführung „Sils Maria – Menschen im Hotel“ (Donna Leon, Thomas Mann, Hermann Hesse, Alberto Moravia, Claude Chabrol, Albert Einstein und Friedrich Dürrenmatt – die Einträge ins Hotelbuch sind ein Who`s Who internationaler Intellektualität)
  • FachVisit Nietzsche-Haus in Sils Maria mit Themenführung „Nietzsche in Sils Maria, Wege als Inspiration“
  • Nietzsche-Haus Sils Maria: Lesung und Vortrag „Ruhe, Grösse, Sonnenlicht – Landschaft und Landschaften in Nietzsches Leben und Denken“
  • FachVisit „Segantini Museum“ St Moritz, Einführung in das Werk des berühmten Malers, Exkurs „Auseinandersetzung mit Leben und Vergehen im Werk Segantinis, am Beispiel des Triptychon „Werden – Sein – Vergehen“ im Kuppelsaal des Museums
  • FachVisit Ciäsa Granda in Stampa/Bergell mit einzigartiger Ausstellung der Werke von Giovanni, Augusto, Diego und Alberto Giacometti
  • KUBUS Sils Maria. FachLecture „Was ist Kulturforschung?“

Und dann eine Expedition als Studienklassenfahrt

Von der Mitte in die Weite und zurück

– Interdisziplinäre Expeditionen, Projekttage und Exkursionen für Naturwissenschaften –

Forschung macht Sinn – eine philosophische Betrachtung

Jeder Versuch einer naturwissenschaftlichen Weltdeutung hinterlässt Fragestellungen, die in die Philosophie hineinragen: Was war eigentlich vor dem Urknall? – bis wohin dehnt sich der Raum denn nun aus? – was war um die Materie-Energieverdichtung, der man die Größe einer Streichholzschachtel nachsagt, herum und woher kam denn das hochexplosive Päckchen? – und wer hat warum entschieden, dass es platzen und ein Universum schaffen soll? Fragen über Fragen und seit Menschengedenken wird nach Antworten gesucht: Aristoteles denkt das in sich geschlossene Gefüge, das – bis auf den „unbewegten Beweger“ fast ohne göttlichen Einfluss von außen auskommt und zankt mit Platon, der die materielle Welt und die geistige Gegen-Welt denkt – ein Gedanke, der sich in der christlichen Theologie in „Diesseits“ und „Jenseits“ festschrieb. Die Phantasie der Menschen schuf daraus Himmel und Hölle und die furchterregende Dualität von Gut und Böse – das Schwarzweiss des Mittelalters.
Es sagt viel über unsere Selbst-Definition als Vernunftbegabte aus, dass wir die Zeit, in welcher ein Rückgriff auf naturwissenschaftliche Theorien der Antike erfolgte, die „Renaissance/Wiedergeburt“ nennen: Naturbeobachtung sollte zu Erkenntnis führen: Der Geograph und Seefahrer Kolumbus beweist, dass die Erde keine Scheibe ist,  der Mathematiker Kopernikus errechnet, dass die Erde sich um eine Sonne dreht und nicht umgekehrt, der Astronom und Himmelsgucker Galileo Galilei belegt, dass das Firmament nicht kristalline Hülle ist, sondern der Weltraum offen und unendlich sei.

 

Schließlich führt die „Wiederentdeckung“ der antiken Atomistik zur Entwicklung eines radikal-materialistischen Weltbildes der französischen Aufklärung. Nun kam man ohne supranatrualen Schöpfungsakt aus und die Welt wurde zum funktionierenden Räderwerk – diese gedanklichen Wurzeln bestimmten Forschung, Wissenschaft und Erfindungsgeist bis hinein in das 19. Jahrhundert: Röntgenstrahlen und Radio, Dampfmaschinen und das Periodensystem der chemischen Elemente, Darwins Evolutionstheorie und Virchows Mikrobenwelt und ebenso sprach man seit Freud wieder von der menschlichen Seele.

 

Man näherte sich forschend dem Mikrokosmos –  auf der Suche nach einem unspaltbaren Kleinsten, welches Antwort sein würde.

 

Der Mediziner Häckel war ein Freund Darwins und wandte sich schließlich an der Universität Jena der Zoologie und  der Meeresbiologie zu – sein Werk „Welträtsel“ löste 1899 mit der darin verfassten Theorie des Entwicklungs-Monismus einen wahren Freidenker-Boom aus – die Antwort auf die Frage, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, schien gefunden.

 

Entwickelte sich zunächst aus Forschung so manche Erfindung – so entstand nun aus so mancher der erfundenen neuen Experimentiermöglichkeiten neue Forscher-Perspektive: Das CHAOS nahm seinen Lauf als Max Planck formuliert, die Teilchen des Mikrokosmos würden sich – Quanten genannt – äusserst sprunghaft verhalten! Es wurde zunehmend verwirrend – bis hin zu Heisenberg, der aus den Ergebnissen Plancks seine Unschärfetheorie kondensiert. Das kausale mechanische Prinzip war über Bord – aber wie der Mensch so ist und die Dinge gerne im Griff behält, formulierte man aus diesem Beginn eines garantierten Chaos einfach den Begriff „Quantenmechanik“ und dies klang wieder sehr geordnet.

 

Am Anfang war das Licht

Sinnigerweise war es das Licht und seine Geschwindigkeit mit welcher schließlich Albert Einstein Raum und Zeit in Relation setzte und feststellen musste, dass die von Heisenberg und Planck beschriebenen Prozesse des Mikrokosmos sich im Makrokosmos des Raumes nicht belegen ließen. Das Licht stellte sich als ablenkbar heraus, nahm nicht immer den kürzesten Weg , Einstein nannte  es die „Krümmung der Raum-Zeit“ und bestimmte den Faktor „Zeit“ als Variable und nicht als Konstante, die Zeit wurde relativ! Und was lenkt das Licht von seiner Bahn? – die Gravitationskraft lässt die berühmte „kosmische Acht“ entstehen. Und wenn wir heute im Universum die „schwarzen Löcher“ sehen gehen wir davon aus, dass eine ungeheure Energie, die wir uns schon angeeignet haben „vorkosmisch“ zu nennen, dort alles hineinzieht – selbst das Licht –  Licht und Zeit werden dort „verschluckt“.

 

Quantenmechanik und Relativitätstheorie – Mikrokosmos und Makrokosmos – zwei schwer vereinbare Weltdeutungen! Einstein, den wir als witziges Portrait erinnern, war über die Zufalls-Botschaften aus der Quantenforschung sauer und sprach den berühmten Satz „Gott würfelt nicht!“ -und unterstellte, dass eine Erkenntnis fehle um aus dem vermeintlichen Zufall wieder eine Ordnung herzustellen. Und man könnte in diesen Zusammenhängen wieder feststellen „Ich weiss, dass ich nicht weiss!“ und alles beginnt von vorn.

 

Vor kurzem wurde ein Stahlseil über die Niagara-Wasserfälle gespannt und der Akrobat Nick Wallenda ging die 550 m von einem Ufer zum andern. Wie geht ein Hochseilakrobat? Ein kurzes Schwingen des Fusses zurück – dann ein kurzes Fusschwingen nach vorne – dann die Schritte auf dem Seil entlang – und wieder ein kurzer Schwung zurück und nach vorne, das absichernde Seiltanzen, das in sich die Balance herstellen wird.

Menschen müssen einen Blick zurück werfen um zu wissen, woher sie kommen, müssen eine Vision in Richtung Horizont denken, um zu wissen, wohin sie wollen. Reflexion und Vision schaffen im Optimalfall die Balance die es braucht um im Hier und Jetzt Sinn zu finden. Grundsätzlich sinnstiftend ist die Erkenntnis, dass alles miteinander verbunden ist, die Erkenntnis von System und Einflussnahme und die Annahme des Prinzipes „Ursache und Wirkung“. Es wird viel darüber berichtet, wie menschliches Einwirken sich negativ auf Natur und Umwelt auswirken – dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Möglichkeit positiven Einwirkens ebenso gegeben sein muss!

Hier setzt unsere pädagogische Inititative an:

Betrachtung führt zu
Neugierde weckt
Forschergeist schafft
Erkenntnis bringt
Bewusstsein erzeugt

Verantwortung und Bewunderung  für  das Große im Kleinen – für das Kleine im Großen – für den Blauen Planeten und die mit uns auf ihm leben.

Mitmachen – Forschen – aber wie?

Wir unterstützen Projekte die zum Ziel haben

– gestörte Ökosysteme wiederherzustellen (Renaturierung von Flächen, Biotoppflege, Ideen zur Verhinderung von Neuverschmutzung/Zerstörung)

– den Nachweis zu erbringen  durch welche Einflüsse Ökosysteme zerstört werden oder wurden/ Informations- u. Aufklärungsprojekte

– innovative Entwicklungen im Agrarbereich, im Bereich der erneuerbaren Energien, Klimatechnik, ressourcenorientierte Wasserversorgung, Nachhaltigkeit, Recycling

– im Bereich Artenschutz negative Populationsentwicklungen zu dokumentieren / Aufklärungsprojekte

– innovative Entwicklungen die dem Schutz bedrohter Arten dienen, speziell im Bereich Fischereirechte/Fischfang/Überfischung der Meere

–  innovative Entwicklung von Bionik und Evolutionstechnik und/oder Dokumentations- und Informationsprojekte zu diesem Fachbereich

(Ideen hierzu finden Sie jeweils auch in unserem Blog)

Planung Ihres Projektes

1. Festlegung zu welcher Art Themenkreis Ihre Gruppe arbeiten möchte

2. Verfassen einer kurzen Projektvorstellung und Zielbeschreibung die Sie uns mailen

3. Wir suchen für Ihr Projekt Unterstützung aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft (Projektanleitung, Zurverfügungstellung von Equipment etc.)

4. Präsentation des Projektergebnisses – wir bieten Ihnen hier gerne auch unsere mediale Plattform zur Veröffentlichung an

Expedition als Studienklassenfahrt

5. zu Ihrem Projekt passend planen wir Ihre  Expedition/Exkursion „BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM MEERESBIOLOGIE UND ÖKOLOGIE“

 

Wenn Sie  und Ihre Schülerinnen und Schüler Lust bekommen haben, auf Expedition zu gehen, dann freuen wir uns, wenn wir einen Teil dazu betragen konnten, Ihr Interesse zu wecken und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Kontakt 

 

Laden Sie HIER kostenlos unseren aktuellen Flyer 2012 runter!

 

 

Aurelia e.V., Tel.: +49 (0)228-929 837 33
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