Klassenfahrt Italien – blueAlpina Programm Naturwissenschaften

Klassenfahrt Italien - Mailand - Dom

blueAlpina – Mailand und Oberitalienische Seen

Neben den Aurelia Lernmodulen für Ihre naturwissenschaftliche Italien Klassenfahrt gibt es weitere Möglichkeiten das Fachwissen zu vertiefen. Nutzen Sie unsere Kontakte des AEAN und gestalten Sie Ihre Studienfahrten abwechslungsreich und wissenschaftlich fundiert, zum Beispiel mit einem Besuch der Universität Mailand. Das inhaltliche Mitwirken der Lehrkräfte ist jeweils nicht nötig. Sie können sich ganz auf die Gruppenleiter-Funktion konzentrieren. Mit etwas Glück ergeben sich auch für Sie als FachlehrerIn spannende Auslandskontakte, die einen fachlichen Austausch während und nach der Studienfahrt ermöglichen.

Naturwissenschaftliche Fachprogramme für Klassenfahrten Italien

Die europaweiten Kontakte des AEAN bestehen auch nach Italien seit Jahren. Gerne sind wir hier vermittelnd tätig, wenn Sie eine Biologie- oder Mathematik-Studienfahrt planen, Ökologie ihr Ihr vorgegebenes Thema ist, Naturschutz im Vordergrund steht, eine Geografie Kursfahrt gemacht wird, eine Physik Klassenfahrt ansteht oder das Chemie-Profil eine Italien Klassenfahrt vorbereitet.

Lokale FachLectures, FachVisits, Labors, Workshops und Exkursionen:

1. FachLecture (Gastvorträge) Universität Mailand: Chemie der Farbe Blau, Genetik im Agrarbereich (Grano Duro)

2. Verdeacqua Labors: Lebensmittelchemie, Biodiversität des Mittelmeeres, Biodiversitätsforschung, 8 Euro pro TeilnehmerIn

3. geographische Exkursion TIVANO EBENE Zitat „Der Comer See.com“ Der Pian del Tivano und die angrenzenden Gebiete bilden eine der wichtigsten Karstlandschaften in Italien. Es handelt sich um ein komplexes Netz von Grotten und Tunneln, das Wasser während der quartären Eiszeit in das Karstgestein gegraben hat. Während der letzten Eiszeit erstreckte sich der durch den Comer See gebildete Gletscher bis in das Nosè-Tal. Die dadurch entstehende Vertiefung füllte sich nach und nach mit dem Gletscher-Wasser und schuf einen See. Als sich der Gletscher zurückzog, trocknete der See aus – weil er nicht mehr mit Schmelzwasser versorgt wurde und weil das Wasser durch ein komplexes System von Schlitzen von den Felsen quasi verschluckt wurde. So enstand der Piano del Tivano, die Tivano-Ebene.  (14 Euro bei 25 Teilnehmern/ganztags)

4. Exkursion Parco Naturale Pian di Spagna/Avifauna und Bioindikatoren, 3 h, 8 Euro pro TeilnehmerIn

5. Botanische Labors und guided visit/Lecture VILLA CARLOTTA 10 Euro

6. Limnologische Labors Isola Comacina/Comer See 10 Euro

7. Eco-Kajaktour (Ökologie) Bellagio / Comer See, ca. 2.5 h, 24 Euro

8. FachVisit Agrarbetrieb im WWF Naturschutzgebiet Oasi Galbusera mit lectures und Verköstigung regionaler Produkte 7 Euro

9. Exkursion Ökologie der Fliessgewässer/Fondotoce-Mündung mit Exkurs zu Makro-Invertebraten 8 Euro

10. Limnologischer Workshop Lago Maggiore, Schiffstour zur borromäischen Insel „Isola Madre“, Gewässerentnahme, lecture zum Mikroklima der Region, guided visit der botanischen Anlagen – anschl. FachVisit und Gewässerlabor im Casa del Lago/Pallanza – 20 Euro pro TeilnehmerIn zzgl. 5 Euro Eintritt Isola Madre und rd. 10 Euro lokaler Schiffsverkehr

11. Grosse Exkursion Parco Nazionale Valgrande mit lecture Waldökologie ODER Carnivoren, ca. 5 h, 180 Euro /Gruppe (bis max 25 Teilnehmende)

12. geführte Tauch- und/oder Schnorchelgänge (Taxonomie / Systematik bei Süsswasserfischen) und Ökotoxikologie – ab 30 Euro/ ca 2.5 h incl. Einweisung

HINWEIS: alle Tarifangaben ohne Gewähr!

So könnte Ihre Italien Klassenfahrt aussehen:

Studienfahrten Programmvorschlag:
blueAlpina classic Italien –  Mailand, Oberitalienische Seen

1. Tag: Anreise – Bezug der Unterkunft, BLUE-KOMPASS Orientierungs-Modul zu ersten eigenen Erkundungen

2. Tag: um 10.00 h per Schiff nach Tremezzina/Villa Carlotta in Begleitung eines Geo-Guides mit FachLecture zu geographischen Gegebenheiten und Klimabedingungen/Mikroklima sowie Biodiversität der Region. Anschliessend Besuch der botanischen Anlagen des Parkes der VILLA CARLOTTA mit Exkurs zur Vegetation der Anlage und der Umgebung / Differenzierung – anschliessend workshop „Pflanzenaromen/Botenstoffe am Beispiel von Zitrus, Minze oder Safran“ oder alternativ „Systematik der Arzneipflanzen und ihre Wirkweisen“ (Labor). Im Anschluss FachVisit Isolo di Comacina mit limnologischem workshop. (Dauer gesamt rd. 5 h/ 20 Euro)

3. Tag: morgens Aurelia Experimental-Modul BLUEFIELD KüstenWerkstatt

nachmittags: geführte Eco-Kajaktour Peninsula Bellaggio (Dauer rd. 2.5 h/ 28 Euro) ODER geführte Exkursion Pian di Spagna/Nordufer und Tivano-Ebene (grösstes Karsthöhlensystem Italiens) in Begleitung eines Geo-Guides (14 Euro bei 25 TN)

4. Tag: 16.00 h Besuch OASI WWF Galbusera Bianca (SlowFood) öko-biologischer Agrarbetrieb/Demeter-Richtlinie, integriert in das WWF Naturschutzgebiet. Aurelia Experimental-Modul BLUEFLOWER Vegetationsaufnahme – anschliessend FachLecture zu den Besonderheiten und Anbaurichtlinien, Bodenparameter/Bodeneinträge, Genetische Entwicklung Nutzpflanzen ( donut 7 Euro mit Kostprobe)  und mit anschliessender Möglichkeit „Abendessen Galbusera Bianca“ https://www.oasigalbuserabianca.it/gallery/fotogallery.html

5. Tag Fahrt nach Mailand – dort um 11.00 h FachLecture Uni Mailand ( Genetische Entwicklung von Nutzpflanzen am Beispiel GRANO DURO/Weizen oder Nachhaltige Stadtentwicklung und new urban trends / Chemie der Farbe Blau (urban farming/gardening/beekeeping) / Mathe: Fibonacci-Folgen in fünfgliedrigen Systemen uvm.

anschliessend Aurelia Modul blueCITY Stadtplanspiel Mailand und freie Zeit bis Rückreise

Ich möchte einen Klassenfahrten-Programm-Vorschlag

 

Und dann eine Expedition als Studienklassenfahrt

Von der Mitte in die Weite und zurück

– Interdisziplinäre Expeditionen, Projekttage und Exkursionen für Naturwissenschaften –

Forschung macht Sinn – eine philosophische Betrachtung

Jeder Versuch einer naturwissenschaftlichen Weltdeutung hinterlässt Fragestellungen, die in die Philosophie hineinragen: Was war eigentlich vor dem Urknall? – bis wohin dehnt sich der Raum denn nun aus? – was war um die Materie-Energieverdichtung, der man die Größe einer Streichholzschachtel nachsagt, herum und woher kam denn das hochexplosive Päckchen? – und wer hat warum entschieden, dass es platzen und ein Universum schaffen soll? Fragen über Fragen und seit Menschengedenken wird nach Antworten gesucht: Aristoteles denkt das in sich geschlossene Gefüge, das – bis auf den „unbewegten Beweger“ fast ohne göttlichen Einfluss von außen auskommt und zankt mit Platon, der die materielle Welt und die geistige Gegen-Welt denkt – ein Gedanke, der sich in der christlichen Theologie in „Diesseits“ und „Jenseits“ festschrieb. Die Phantasie der Menschen schuf daraus Himmel und Hölle und die furchterregende Dualität von Gut und Böse – das Schwarzweiss des Mittelalters.
Es sagt viel über unsere Selbst-Definition als Vernunftbegabte aus, dass wir die Zeit, in welcher ein Rückgriff auf naturwissenschaftliche Theorien der Antike erfolgte, die „Renaissance/Wiedergeburt“ nennen: Naturbeobachtung sollte zu Erkenntnis führen: Der Geograph und Seefahrer Kolumbus beweist, dass die Erde keine Scheibe ist,  der Mathematiker Kopernikus errechnet, dass die Erde sich um eine Sonne dreht und nicht umgekehrt, der Astronom und Himmelsgucker Galileo Galilei belegt, dass das Firmament nicht kristalline Hülle ist, sondern der Weltraum offen und unendlich sei.

 

Schließlich führt die „Wiederentdeckung“ der antiken Atomistik zur Entwicklung eines radikal-materialistischen Weltbildes der französischen Aufklärung. Nun kam man ohne supranatrualen Schöpfungsakt aus und die Welt wurde zum funktionierenden Räderwerk – diese gedanklichen Wurzeln bestimmten Forschung, Wissenschaft und Erfindungsgeist bis hinein in das 19. Jahrhundert: Röntgenstrahlen und Radio, Dampfmaschinen und das Periodensystem der chemischen Elemente, Darwins Evolutionstheorie und Virchows Mikrobenwelt und ebenso sprach man seit Freud wieder von der menschlichen Seele.

 

Man näherte sich forschend dem Mikrokosmos –  auf der Suche nach einem unspaltbaren Kleinsten, welches Antwort sein würde.

 

Der Mediziner Häckel war ein Freund Darwins und wandte sich schließlich an der Universität Jena der Zoologie und  der Meeresbiologie zu – sein Werk „Welträtsel“ löste 1899 mit der darin verfassten Theorie des Entwicklungs-Monismus einen wahren Freidenker-Boom aus – die Antwort auf die Frage, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, schien gefunden.

 

Entwickelte sich zunächst aus Forschung so manche Erfindung – so entstand nun aus so mancher der erfundenen neuen Experimentiermöglichkeiten neue Forscher-Perspektive: Das CHAOS nahm seinen Lauf als Max Planck formuliert, die Teilchen des Mikrokosmos würden sich – Quanten genannt – äusserst sprunghaft verhalten! Es wurde zunehmend verwirrend – bis hin zu Heisenberg, der aus den Ergebnissen Plancks seine Unschärfetheorie kondensiert. Das kausale mechanische Prinzip war über Bord – aber wie der Mensch so ist und die Dinge gerne im Griff behält, formulierte man aus diesem Beginn eines garantierten Chaos einfach den Begriff „Quantenmechanik“ und dies klang wieder sehr geordnet.

 

Am Anfang war das Licht

Sinnigerweise war es das Licht und seine Geschwindigkeit mit welcher schließlich Albert Einstein Raum und Zeit in Relation setzte und feststellen musste, dass die von Heisenberg und Planck beschriebenen Prozesse des Mikrokosmos sich im Makrokosmos des Raumes nicht belegen ließen. Das Licht stellte sich als ablenkbar heraus, nahm nicht immer den kürzesten Weg , Einstein nannte  es die „Krümmung der Raum-Zeit“ und bestimmte den Faktor „Zeit“ als Variable und nicht als Konstante, die Zeit wurde relativ! Und was lenkt das Licht von seiner Bahn? – die Gravitationskraft lässt die berühmte „kosmische Acht“ entstehen. Und wenn wir heute im Universum die „schwarzen Löcher“ sehen gehen wir davon aus, dass eine ungeheure Energie, die wir uns schon angeeignet haben „vorkosmisch“ zu nennen, dort alles hineinzieht – selbst das Licht –  Licht und Zeit werden dort „verschluckt“.

 

Quantenmechanik und Relativitätstheorie – Mikrokosmos und Makrokosmos – zwei schwer vereinbare Weltdeutungen! Einstein, den wir als witziges Portrait erinnern, war über die Zufalls-Botschaften aus der Quantenforschung sauer und sprach den berühmten Satz „Gott würfelt nicht!“ -und unterstellte, dass eine Erkenntnis fehle um aus dem vermeintlichen Zufall wieder eine Ordnung herzustellen. Und man könnte in diesen Zusammenhängen wieder feststellen „Ich weiss, dass ich nicht weiss!“ und alles beginnt von vorn.

 

Vor kurzem wurde ein Stahlseil über die Niagara-Wasserfälle gespannt und der Akrobat Nick Wallenda ging die 550 m von einem Ufer zum andern. Wie geht ein Hochseilakrobat? Ein kurzes Schwingen des Fusses zurück – dann ein kurzes Fusschwingen nach vorne – dann die Schritte auf dem Seil entlang – und wieder ein kurzer Schwung zurück und nach vorne, das absichernde Seiltanzen, das in sich die Balance herstellen wird.

Menschen müssen einen Blick zurück werfen um zu wissen, woher sie kommen, müssen eine Vision in Richtung Horizont denken, um zu wissen, wohin sie wollen. Reflexion und Vision schaffen im Optimalfall die Balance die es braucht um im Hier und Jetzt Sinn zu finden. Grundsätzlich sinnstiftend ist die Erkenntnis, dass alles miteinander verbunden ist, die Erkenntnis von System und Einflussnahme und die Annahme des Prinzipes „Ursache und Wirkung“. Es wird viel darüber berichtet, wie menschliches Einwirken sich negativ auf Natur und Umwelt auswirken – dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Möglichkeit positiven Einwirkens ebenso gegeben sein muss!

Hier setzt unsere pädagogische Inititative an:

Betrachtung führt zu
Neugierde weckt
Forschergeist schafft
Erkenntnis bringt
Bewusstsein erzeugt

Verantwortung und Bewunderung  für  das Große im Kleinen – für das Kleine im Großen – für den Blauen Planeten und die mit uns auf ihm leben.

Mitmachen – Forschen – aber wie?

Wir unterstützen Projekte die zum Ziel haben

– gestörte Ökosysteme wiederherzustellen (Renaturierung von Flächen, Biotoppflege, Ideen zur Verhinderung von Neuverschmutzung/Zerstörung)

– den Nachweis zu erbringen  durch welche Einflüsse Ökosysteme zerstört werden oder wurden/ Informations- u. Aufklärungsprojekte

– innovative Entwicklungen im Agrarbereich, im Bereich der erneuerbaren Energien, Klimatechnik, ressourcenorientierte Wasserversorgung, Nachhaltigkeit, Recycling

– im Bereich Artenschutz negative Populationsentwicklungen zu dokumentieren / Aufklärungsprojekte

– innovative Entwicklungen die dem Schutz bedrohter Arten dienen, speziell im Bereich Fischereirechte/Fischfang/Überfischung der Meere

–  innovative Entwicklung von Bionik und Evolutionstechnik und/oder Dokumentations- und Informationsprojekte zu diesem Fachbereich

(Ideen hierzu finden Sie jeweils auch in unserem Blog)

Planung Ihres Projektes

1. Festlegung zu welcher Art Themenkreis Ihre Gruppe arbeiten möchte

2. Verfassen einer kurzen Projektvorstellung und Zielbeschreibung die Sie uns mailen

3. Wir suchen für Ihr Projekt Unterstützung aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft (Projektanleitung, Zurverfügungstellung von Equipment etc.)

4. Präsentation des Projektergebnisses – wir bieten Ihnen hier gerne auch unsere mediale Plattform zur Veröffentlichung an

Expedition als Studienklassenfahrt

5. zu Ihrem Projekt passend planen wir Ihre  Expedition/Exkursion „BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM MEERESBIOLOGIE UND ÖKOLOGIE“

 

Wenn Sie  und Ihre Schülerinnen und Schüler Lust bekommen haben, auf Expedition zu gehen, dann freuen wir uns, wenn wir einen Teil dazu betragen konnten, Ihr Interesse zu wecken und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.

Kontakt 

 

Laden Sie HIER kostenlos unseren aktuellen Flyer 2012 runter!

 

 

Aurelia e.V., Tel.: +49 (0)228-929 837 33
Aurelia e.V. Tel.: +49 (0)228-929 837 33 https://klassenfahrten-fachprogramme.de.
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Aurelia e.V. , Tel.: +49 (0)228-929 837 33
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Aurelia e.V. , Tel.: +49 (0)228-929 837 33
Aurelia e.V. Fachprogramme für Studienklassenfahrten.
Text , Logo, Fisch, Layout: © Aurelia e.V .

Klassenfahrt als Impuls für ökologisch-soziales Engagement

Aus einer Studienklassenfahrt wird ein Projekt

 

Bei der Entwicklungsarbeit unserer Blauen Studienfachprogramme für Meeresbiologie und Ökologie wird viel interdisziplinäre Phantasie ins Spiel gebracht und es ist klar, dass dies bei der Verwendung des Begriffes „Ökologie“ – was soviel bedeutet wie „Wechselbeziehungen zwischen belebter und unbelebter Umwelt“ – ja nun auch nicht ausbleiben kann. Den Fachbereich der Meeresbiologie jedoch nicht nur auch  für Physik-LK und Chemie-Leistungskurs didaktisch zu bearbeiten, sondern sogar für Mathe (Matrixberechnung und Populationsentwicklungen) , Sozialpädagogik (Schwarmintelligenz) sowie Wirtschaft und Politik-Kurse (EU-Artenschutzabkommen, Fischereirechte, Walfangverbot, Entwicklungshilfe) – das ist neu und stösst bei den entsprechenden Fachbereichsleitern der Schulen auf reges Interesse. Und wenn unsere Studiengruppen während einer whalewatching-tour (die selbstverständlich nur von zertifizierten tour-operators durchgeführt werden die sich an die entsprechenden Tierschutz-Richtlinien zur Durchführung solcher Sichtungstouren halten) Informationen zur Evolution von Delphinen erhalten, dann bewegen wir uns schon im Bereich der Biogeographie

Wer sich mit Ökologie beschäftigt ist dem vielzitierten Satz des Häuptling Seattle „…alles ist miteinander verbunden…“ allein schon fachlich-inhaltlich nah. Die ethisch-soziale Komponente dieser Aussage  ebenfalls als Erkenntnisgewinn einer naturwissenschaftlichen Studienklassenreise mit nach Hause zu bringen, dies ist Nachhaltigkeit im besten Sinne.

Empowerment durch Engagement

Was sich unter der glitzernden-wellenbrechenden Oberfläche der Meere verbirgt ist uns Mitteleuropäern in Nicht-Urlaubszeiten relativ fern. Die Blauen Studienprogramme (Fachprogramme Blaue Studienklassenfahrt)  richten zwar ihren Fokus auf naturwissenschaftliches Lernen und Arbeiten, sensibilisieren aber auch für die Bedürfnisse zum Schutz der Blauen Welt, stellen die Nähe her, die notwendig ist,um junge Menschen zu motivieren sich in Natur- und Umweltschutzprojekten zu engagieren.

Mit Spass, Phantasie und Köpfchen zu Hause in der eigenen Lebens-Umwelt eine Natur- oder Artenschutz-Initiative zu starten, dies ist genau die pädagogische Nachhaltigkeit, die wir uns wünschen! Und an dieser Stelle empfehlen wir gerne die Jane Godall Institute mit ihrem Projekt „roots and schoots (Wurzeln und Schösslinge). Gründet Eure eigene Initiative – und vernetzt Euch mit anderen roots-and-shoots-Projektgruppen in der ganzen Welt!

 

Info-link: https://www.janegoodall.de/gruppe-grunden/

Anfrage/Beratung über unser Formular oder 0049 (0)228-929 837 33 mo-fr 10-15.

 

Geheimtipp – unterschätztes Weltkulturerbe Ravenna!

Was wären Fachprogramme für Klassenfahrten nach Italien ohne einen Einblick in Kunst und Kultur des Reiselandes

 

Als besondere Attraktion bietet sich während naturwissenschaftlicher Studienklassenfahrten eine Kunst-Exkursion nach Ravenna an.

Falls  wir Sie für eine unserer Blauen Studienprogramme Meeresbiologie und Ökologie (gymnasiale Oberstufe) bzw. Muschelsucher – Umweltprogramme (6. – 9. Klasse) an der Adriaküste begeistern können, und Sie hierbei die im Po-Delta vorgelagerten Naturschutzgebiete besuchen,  schlagen wir als willkommene Unterbrechung alternativ vor, –  einen Tag in Ravenna zu verleben.

Fische im Meer. Klassenfahrten-Fachprogramm Meeresbiologie
Klassenfahrten-Fachprogramm Naturwissenschaften – Meeresbiologie

 

Eine besondere Auszeichnung der UNESCO an Kunst-Stadt Ravenna

Ravenna – im 4. Jahrhundert nur eine Notlösung – jetzt eine der prächtigsten kunsthistorischen Städte Italiens. 1996  wurden von den frühchristlichen Bauwerken und Kirchen aus dem 5. und 6.  Jahrhundert n. Chr. acht Gebäude zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.  Höhepunkt der Baukunst in der spätantiken Welt, atemberaubende Mosaiken und Fresken, Kirchen, Mausoleen und Museen sind dort zu entdecken. Byzanz, das alte Ostrom, ist nirgendwo im Abendland näher als hier.

Im Jahr 402 bedrohten Alarichs Westgoten das Römische  Reich und die Teilhauptstadt Mailand. Der noch nicht 18 Jahre alte Kaiser Flavius Honorius verlegte seinen Sitz nach Ravenna, da dort der von Sumpf und Schilf geschützte Hafen als Fluchtpunkt  vor den Kriegern genutzt werden konnte (dies zu der „Notlösung“!). Die  Barbaren jedoch umgingen die Stadt, eroberten Rom im Jahre 410  und richteten dort Brände und Verwüstungen  an.

Ravenna erlebte eine legendäre Blütezeit.  Der junge Kaiser  hatte bereits  mit 15 Jahren die Tochter seines Feldherrn geheiratet, ließ ihn jedoch später als Rivalen des Throns ohne Skrupel beseitigen.  Seine Schwester , Kaiserin Galla Placidia bestimmte die Thronfolge – ihren eigenen Sohn .

Mit einer Vielfalt von Mosaiken, zeigt sich Ravenna von seiner bunten Seite

Damit begann die Moderne der zauberhaften Mosaiken. Im Mausoleum der Kaiserin in der Altstadt befinden sich prächtige Mosaiken mit Alabasterfenster  im dämmrigen mystischen Licht. Daneben entstand in den Jahren 525 – 47   die bekannteste Kirche der Stadt,  San Vitale.  Der Mosaikschmuck der Kirche , fast überbordend, ist im Bereich des Altars  am besten erhalten, zudem ist die Raumwirkung des eckigen Gebäudes genial!  Das Mosaik des Kaisers Justinian mit Gefolge sowie seiner Gattin  Theodora  und dem Hofstaat – weltberühmt.  Das Museum für antike und frühchristliche Kunst schließt sich an.

Ein kleiner Zentralbau mit beeindruckendem Kuppelmosaik ist das unter Galla Placidia gebaute Baptisterium der Orthodoxen.

Im Erzbischöflichen Museum daneben befindet sich u.a. der wunderschöne Thron des Maximian, aus Elfenbein geschnitzt und einmalig in Europa!

In San Francesco mit den Unterwassermosaiken und magisch beleuchteten Krypten und Santo Spirito mit der Kanzel aus der Zeit des Ostgoten Theoderich (in der Sage „Dietrich von Bern“ 493 – 526) kann auch DANTES Grab und im reichverzierten  Kreuzgang San Francesco  das DANTE-Museum besucht werden.

Sein Grabmal ließ Theoderich bereits zu Lebzeiten am Stadtrand bauen mit einem  Wölbungsstein von12  m Durchmesser, 1 m Stärke. Bis heute ist es nicht klar, wie der Monolith dort angebracht wurde.

In  der Logetta Lombardesca  (16. Jahrhundert) ist das Vogelkundliche Museum untergebracht.

Vor den Toren Ravennas , 5km außerhalb auf dem Weg nach Cervia- ein außerordentlicher  einmaliger Bau, Sant`Apollinare in Classe mit prächtigsten Mosaiken ein Höhepunkt der Spätantike.

 

[Quelle:   Bild Atlas – 195 Italienische Adria   Emilia Romagna und Wikipedia]

 

Gerne fragen Sie hier Ihre naturwissenschaftlichen Fachprogramme z.B. für die Adriaküste an. Bitte nutzen Sie das Anfrage-Formular unter Angabe der Zielgruppe:

  1. Blauen Studienprogramme Meeresbiologie und Ökologie (gymnasiale Oberstufe)
  2. Muschelsucher – Umweltprogramme (6. – 9. Klasse) an der Adriaküste