Kunst (Mosaik) und Kultur in Spanien-Barcelona

Kunst auf Klassenfahrten

Kunst und Künstler Barcelonas

Barcelona, bekannt als lebenslustige Stadt, ein Ziel, welches nicht nur für einen Urlaub zu empfehlen ist, auch ein 2-3 Tagetripp kann unendlich viel bieten. Barcelona ist eine unglaublich abwechlungsreiche Stadt, in der es praktisch an jeder Ecke etwas Spannendes zu sehen gibt. Schon immer haben sich hier Künstler niedergelassen, deren Spuren ihres Wirkens noch heute zu sehen sind. Die Katalonische Hauptstadt ist aufgrund ihrer Geschichte also sehr reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Ob es die Roy-Lichtenstein-Skulptur, der Bauhaus-Pavillon von Mies van der Rohe oder die herrlichen Kathedradalen aus verschiedenen Epochen sind, all das sollte man einma gesehen haben. Zu den berühmtesten Bauwerken zählt natürlich die Kathedrale „Sagrada Familia“ von Antonio Gaudí. Nicht ganz so bekannt aber ebenso schön jst die „Casa Mila“ im Gotischen Viertel. In der Kathedrale „Santa Eulalia“ kann man das „Heiligtum“ in der Goldenen Krypta mit dem Sarkophag aus Alabaster von 1339 bewundern, sehr, sehr schön. Neben dem Picasso-Museum im neuen Szeneviertel „Born“ haben sich viele Galerien einheimischer Künstler angesiedelt; und um das Ganze vielleicht etwas bunter zu gestalten, sind hier auch etliche ausgefallene Boutiquen zu finden.

Erfahren Sie mehr über die Künstler Barcelonas durch Anklicken der Namen:

Für alle, die mehr Spannung bei der Entdeckung der Künstler haben möchten, empfehlen wir Das kleine Spanien Quiz zu Kunst / Barcelona.

Spanien – Barcelona, ein Lieblingsziel der Deutschen, nicht weit von uns entfernt, sonnig und mit lockerer Lebensart!

Kulinarisches: Essen und Trinken in Barcelona

Damit das leibliche Wohl bei so einer Barcelona Tour nicht zu kurz, gibt es in diesem Viertel hervorragende „Tapas-Bars“, zum Beispiel die „Taller de Tapas, in der ganzen Stadt mit Filialen, in denen man lecker schmausen kann. Nicht weit davon entfernt gibt es am Hafen von Barcelona, im Fischerviertel „LA BARCELONETA“, Fischgerichte, frisches Brot, Schinken, Salami, Oliven uns leckeren Rosé (das typische Frühstück der Spanier) zu kaufen. Auch der Strand ist von hier aus schnell zu erreichen, hier erwartet sie dann ein sogenanntes SPITZEN-PICKNICK; ES SOLL Sehr gut sein!

Barcelonas Highlights

Damit auch die Augen und die Füsse sich zwischenzeitlich etwas erholen können, wärw ein Besuch des „Parc de la Ciutadella“ mit seinen Orangenbäumen oder ein Besuch im Zoo sehr zu empfehlen.  Was unbedingt dazu ghehört ist ein Bummel über die RAMBLAS, eine der am meisten besuchten und prominentesten Straßen Barcelonas. Auf  dieser Allee zwischen den Fahrbahnen flanieren die Touristen, treffen wir auf Kleinkünstler, Bands, Blumenverkäufer und leider auch auf Taschendiebe. Die Ramblas bietet zu beiden Seiten viele nette Restaurants und schöne alte Patrizierhäuser mit herrlichen Innengärten.Diese Allee führt direkt zum nahen historischen Hafen, den man natürlich gesehen haben muß. Auch der Sport wird hier, wie wohl jeder weiss, groß geschrieben. Es ist die vermutlich beste Fußballmanschaft der Welt, die hier im „Estado CAMP NOU“ beheimatet ist. Dieses Stadion darf jeder besuchen, ein Ticket für das Vereinsmuseum berechtigt auch dazu, einen Blick in die Katakomben mit den Umkleidekabinen zu werfen. Von der Dachterrasse aus hat man dann einen atemberaubenen Blick über die ganze Stadt Barcelona, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Gaudí vereint in seinen Mosaiken Kunst und Natur

Park Güell
Bank im Park Güell. © Aurelia e.V.

Ein Highlight ist sicher der Besuch im Park Güell, der von Antonio Gaudí in den Jahren von 1900 bis 1914 erbaut wurde. Gaudí verarbeitet in seiner Auftragsarbeit, welche ursprünglich ein Wohngebiet darstellen sollte, einen kunstvollen, aber in die bestehenden Natur eingefügten Park mitten in Barcelona. Mit bestehenden Naturelementen kombiniert er Kunstelementen, die großteils aus Bruchkeramik bestehen. Die Mauer um den Park ebenso wie die schlangenförmige Bank im Park erscheinen durch die Mosaikgestaltung harmonisch eingefügt zwischen den Pavillons, Terrassen, Brücken und Laubengängen, sie  passen sich in die Landschaft ein wie in einen Zaubergarten. Für jeden Beobachter sichtbar wird Gaudís Ehrerbietung gegenüber der Natur, die er zu erhalten bemüht war [Quelle: https://www.mosaik-online.de/park-gueell]. Der Künstler Antonio Gaudí achtete bei der Beschaffung seiner Mosaikbestandteile darauf, dass er entweder Materialien vom Gelände  selbst verwendete oder Abfallprodukte aus der Umgebung liegenden Keramikfabriken benutzte. Die Mosaikkunst ist nicht eine Erfindung Gaudís, die Kieselmosaike der Griechen gab es schon im 5.Jahrhundert vor Christus und im 17.Jahrhundert gewann das Kunsthandwerk des Mosaiks wegen seiner Haltbarkeit in Kirchen und als Bodenkunstwerke wieder an Bedeutung. Als Bewunderer Gaudís kann man Friedensreich Hundertwassers (1928-2000) nennen, auch dieser wollte die Kunst unter anderem durch Mosaikelemente im Einklang mit der Natur schaffen [Quelle: Wikipedia]. Als Künstlerin des 19.Jahrhunderts ist noch Nici de Saint Phalle (1930-2002) hervorzuheben, sie zeigt in ihrem letzten Werk der „Grotte“ eine Phantasiewelt, die nur durch die Farben und Kreativität der Mosaikkunst entstehen kann. Im Park Güell ist heute im einstigen Wohnhaus Gaudís ein Museum, aber als eines der größten Kunstwerke ist der Park als „Naturkunstwerk“  aus Barcelona nicht wegzudenken.

Wir möchten noch erwähnen, dass Barcelona eine sehr fahrradfreundliche Stadt ist, sie hat viele Fahrradwege quer durch die Stadt und man kann fast in jeder Strasse direkt ein Fahrzeug mieten und an einem anderen Stand wieder zurückgeben. Mit dem Fahrrad ist man ja meistens schneller unterwegs als mit dem Auto – und man sieht auch mehr.

Barcelona, eine wundervolle spanische Metropole, reich an Kunst und Kultur, für die es sich lohnt, ein paar Ferientage zu opfern.

Aurelia e.V. Literatur-Tipp

Aurelia e.V. Lese-Tipp: Klassenfahrt Barcelona – eine Reise in die Stadt der Wunder

[Quelle: HÖRZU, Matthias Opdenhövel über Barcelona, Artikel vom 12. April 2012  und Wikipedia]

Geheimtipp – unterschätztes Weltkulturerbe Ravenna!

Was wären Fachprogramme für Klassenfahrten nach Italien ohne einen Einblick in Kunst und Kultur des Reiselandes

 

Als besondere Attraktion bietet sich während naturwissenschaftlicher Studienklassenfahrten eine Kunst-Exkursion nach Ravenna an.

Falls  wir Sie für eine unserer Blauen Studienprogramme Meeresbiologie und Ökologie (gymnasiale Oberstufe) bzw. Muschelsucher – Umweltprogramme (6. – 9. Klasse) an der Adriaküste begeistern können, und Sie hierbei die im Po-Delta vorgelagerten Naturschutzgebiete besuchen,  schlagen wir als willkommene Unterbrechung alternativ vor, –  einen Tag in Ravenna zu verleben.

Fische im Meer. Klassenfahrten-Fachprogramm Meeresbiologie
Klassenfahrten-Fachprogramm Naturwissenschaften – Meeresbiologie

 

Eine besondere Auszeichnung der UNESCO an Kunst-Stadt Ravenna

Ravenna – im 4. Jahrhundert nur eine Notlösung – jetzt eine der prächtigsten kunsthistorischen Städte Italiens. 1996  wurden von den frühchristlichen Bauwerken und Kirchen aus dem 5. und 6.  Jahrhundert n. Chr. acht Gebäude zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.  Höhepunkt der Baukunst in der spätantiken Welt, atemberaubende Mosaiken und Fresken, Kirchen, Mausoleen und Museen sind dort zu entdecken. Byzanz, das alte Ostrom, ist nirgendwo im Abendland näher als hier.

Im Jahr 402 bedrohten Alarichs Westgoten das Römische  Reich und die Teilhauptstadt Mailand. Der noch nicht 18 Jahre alte Kaiser Flavius Honorius verlegte seinen Sitz nach Ravenna, da dort der von Sumpf und Schilf geschützte Hafen als Fluchtpunkt  vor den Kriegern genutzt werden konnte (dies zu der „Notlösung“!). Die  Barbaren jedoch umgingen die Stadt, eroberten Rom im Jahre 410  und richteten dort Brände und Verwüstungen  an.

Ravenna erlebte eine legendäre Blütezeit.  Der junge Kaiser  hatte bereits  mit 15 Jahren die Tochter seines Feldherrn geheiratet, ließ ihn jedoch später als Rivalen des Throns ohne Skrupel beseitigen.  Seine Schwester , Kaiserin Galla Placidia bestimmte die Thronfolge – ihren eigenen Sohn .

Mit einer Vielfalt von Mosaiken, zeigt sich Ravenna von seiner bunten Seite

Damit begann die Moderne der zauberhaften Mosaiken. Im Mausoleum der Kaiserin in der Altstadt befinden sich prächtige Mosaiken mit Alabasterfenster  im dämmrigen mystischen Licht. Daneben entstand in den Jahren 525 – 47   die bekannteste Kirche der Stadt,  San Vitale.  Der Mosaikschmuck der Kirche , fast überbordend, ist im Bereich des Altars  am besten erhalten, zudem ist die Raumwirkung des eckigen Gebäudes genial!  Das Mosaik des Kaisers Justinian mit Gefolge sowie seiner Gattin  Theodora  und dem Hofstaat – weltberühmt.  Das Museum für antike und frühchristliche Kunst schließt sich an.

Ein kleiner Zentralbau mit beeindruckendem Kuppelmosaik ist das unter Galla Placidia gebaute Baptisterium der Orthodoxen.

Im Erzbischöflichen Museum daneben befindet sich u.a. der wunderschöne Thron des Maximian, aus Elfenbein geschnitzt und einmalig in Europa!

In San Francesco mit den Unterwassermosaiken und magisch beleuchteten Krypten und Santo Spirito mit der Kanzel aus der Zeit des Ostgoten Theoderich (in der Sage „Dietrich von Bern“ 493 – 526) kann auch DANTES Grab und im reichverzierten  Kreuzgang San Francesco  das DANTE-Museum besucht werden.

Sein Grabmal ließ Theoderich bereits zu Lebzeiten am Stadtrand bauen mit einem  Wölbungsstein von12  m Durchmesser, 1 m Stärke. Bis heute ist es nicht klar, wie der Monolith dort angebracht wurde.

In  der Logetta Lombardesca  (16. Jahrhundert) ist das Vogelkundliche Museum untergebracht.

Vor den Toren Ravennas , 5km außerhalb auf dem Weg nach Cervia- ein außerordentlicher  einmaliger Bau, Sant`Apollinare in Classe mit prächtigsten Mosaiken ein Höhepunkt der Spätantike.

 

[Quelle:   Bild Atlas – 195 Italienische Adria   Emilia Romagna und Wikipedia]

 

Gerne fragen Sie hier Ihre naturwissenschaftlichen Fachprogramme z.B. für die Adriaküste an. Bitte nutzen Sie das Anfrage-Formular unter Angabe der Zielgruppe:

  1. Blauen Studienprogramme Meeresbiologie und Ökologie (gymnasiale Oberstufe)
  2. Muschelsucher – Umweltprogramme (6. – 9. Klasse) an der Adriaküste