Fachprogramm blueART – Kunst & Natur – Engadin

Beliebte Unterkunft für Schüler auf Klassenfahrt im Engadin / Schweiz

Mensch & Natur“ – die künstlerische Auseinandersetzung mit dieser Thematik steht im Fokus unseres Aurelia e.V.  blueART Fachprogrammes für Kunstkurse und Kunst-Interessierte im ENGADIN (Graubünden/Schweiz).

Die wilde Bergwelt rund um den Schweizerischen Nationalpark zwischen Silvrettamassiv, Piz Buin und Malojapass bildet die beeindruckende Kulisse. Jenseits der Hektik urbaner hotspots bietet sich den Teilnehmern des Programmes die Möglichkeit zu Innenanschau und Betrachtung und lässt nachvollziehen, welche Motive die Werke regionaler Künstler gestern und heute beeinflußte.

KUNST-UND-NATUR Klassenfahrten-Programm in herrlicher Alpen-Kulisse
Blick in die Schweizer Berge.

blueART Fachprogramm

1. Tag: Geführte Wanderung auf dem Engadiner Höhenweg von Ardez nach Guarda mit lecture zu den berühmten Sgraffito-Fassaden.

Guarda gilt als besterhaltenes und ursprünglichstes der Engadiner Bergdörfer. Auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Inn gelegen ist der Ort auch idealer Ausgangspunkt für Bergtouren zum Piz Buin.

In Guarda: Einführung in die Thematik „Sgraffito-Fassaden“

2. Tag: Scuol: FachVisit Offene Ateliers in der „Fundaziun NAIRS“  Zentrum der Gegenwartskunst und anschliessend ART ENGIADINA:

Jährlich findet hier im Winter die Errichtung des berühmten Eislabyrinthes und Ausstellung weiterer Eis-Skulpturen statt. Im Sommer seit vielen Jahren das Symposium für Bildhauerei. Während einer Tour entlang des Skulpturenweges werden Projekt und Bildhauer-Arbeiten vorgestellt und erklärt. Auf Anfrage: Teilnahme an einem „Einsteiger-Workshop“ Holzbildhauerei mit eigenem Werkstück.

3. Tag: Tour nach St Moritz – Besuch des  weltberühmten Segantini-Museums (https://www.segantini-museum.ch/). Einführung in Leben und Werk Giovanni Segantinis (1858 – 1899) der in seiner Zeit nicht nur als revolutionärer Erneuerer der sogenannten „Alpenmalerei“ galt, sondern auch einer der höchstbezahlten Künstler seiner Zeit war. Die Erklärungen und Betrachtung zum „Alpen-Tryptichon“ werden im Zentrum des Programmes stehen. Exkurs zum Thema „Ikonographie„.

Anschliessend Gelegenheit zur Wanderung entlang des Segantini-Hochweges über St. Moritz.

4. Tag: Kunst-Tradition der Region SGRAFFITO. Workshop in Susch von 14.00 h bis ca. 16.30  mit Herstellung eines eigenen Werkstückes ATELIER bei JOSIN NEUHÄUSLER

„Engadiner Sgraffito aus eigener Hand

Bei Sgraffito handelt es sich eine alte italienische Kratztechnik. Dieses aus der Renaissance stammende Kunsthandwerk ist auch heute noch typisch für das Erscheinungsbild vieler Häuser in Graubünden und kann an den Fassaden von alten und auch neuen Häusern bewundert werden. Im Engadiner Dorf Susch gibt es die Möglichkeit von einem Fachmann mehr zu dem Hintergrund dieser Technik zu erfahren und unter seiner Anleitung sogar selber ein kleines Kunstwerk anzufertigen. Der Maler Josin Neuhäusler (51) bietet seit vielen Jahren Kurse für interessierte Laien und Profis in seiner eigenen Werkstatt im Unterengadiner Dorf Susch an.

In einem dreistündigen Intensivkurs informiert der einheimische Fachmann zuerst über die Entstehung und den Hintergrund der Sgraffitotechnik. Dann erklärt er an Beispielen aus seiner täglichen Arbeit, wie ein Sgrafitti tatsächlich auf einer Hausfassade entsteht. Dabei geht er besonders auf die einzelnen Planungs- und Arbeitsschritte ein, die zur Fertigstellung notwendig sind. Im dritten Teil des Kurses haben die Teilnehmer dann die Möglichkeit unter fachkundiger Anleitung selber ein kleines Kunstwerk anzufertigen. Zusammen mit dem Experten werden nun bestehende Objekte studiert und Ideen für ein eigenes Sujet gesammelt. In eine bereits vorbereitet Kratzplatte kann der Teilnehmer nun mit Hilfe von Zirkel, Nägel und Schabern seiner Phantasie freien Lauf lassen. Das entstandene Kunstwerk kann natürlich mit nach Hause genommen werden.“ (script Atelier Josin Neuhäusler)

5. Tag: Scuol: MONOLIT – Kunst am Bau. Vorstellung eines Architektur-Projektes und der Arbeit des Graubündner  Künstlers  Linard Nicolay.  Für jedes Haus der Siedlung MONOLIT schuf der Künstler ein Steinrelief und verwendete hierzu die Bündner Berg-Gesteine Quarzit, Granit und Gneis.

Anschließend Gelegenheit zur Durchführung des Aurelia e.V. Lern-Moduls „dasBLAU – Workshop Farbpigmente“

ANFRAGE – Fragen Sie HIER das blueART – Fachprogramm für Ihre nächste Kunst-Klassenfahrt unverbindlich an.

das BLAU

Das BLAU in unseren Programmreihen BLUEART Kunst & Literatur,
BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM Meeresbiologie Ozeanographie Ökologie,BLUEsocialVISION Verhaltensforschung Soziales Lernen und Engagement

[Foto: Helga Gross / PIXELIO]

Das BLAU – laut Umfragen beliebteste Farbe bei Männern und Frauen, spätestens seit dem Begriff „Blaue Blume der Romantik“ DAS Farbsymbol für Sehnsucht und Gefühlstiefe, in der Farb-Psychologie assoziieren wir mit dem BLAU Zufriedenheit, Unendlichkeit, Ruhe, Meditation und Regeneration.
Der Künstler Yves Klein zur Farbe BLAU:

 „Blau dominiert, regiert, lebt. Es ist das Blau des Königs aller Grenzüberschreiter, das Blau der Fresken von Assisi. Diese volle Leere, dieses Nichts, das alles Mögliche umfasst, diese übernatürliche, ästhetische Stille der Farbe, die schließlich, jenseits von Anekdotik und formalem Vorwand, die unsterbliche Größe eines Giotto ausmacht.“

 Der Künstler Pablo Picasso über BLAU:

„Sie ist das Beste, was es in der Welt gibt. Sie ist die Farbe aller Farben. Die blaueste von allen blauen.“

Warum ist das Wasser BLAU?

In der Weite des Himmels und der Tiefe des Meeres ist das BLAU nicht hinein-gemalt, vielmehr ereignet es sich dort durch Lichtbrechung. Mit zunehmender Länge des Lichteinfalles in Wasser werden rote und  grüne Lichtstrahlen absorbiert, sie verschwinden quasi – übrig bleiben jedoch die blauen, sie werden von Wassermolekülen gestreut und reflektiert und lassen das Meer blau erscheinen.

Das blaue Meer
Das Wasser sieht blau aus bis sich in großer Tiefe die Farbe ganz verliert.

Warum ist BLAU eine teure Farbe?

Das BLAU als Farbpigment herzustellen war schon jeher eine teure Angelegenheit und da es unter anderem dazu echten Lapislazuli-Gesteines bedurfte, welches aus Ländern jenseits eines weiten Meeres importiert werden mußte, nannte man im Mittelalter die entstandene Farbe „Ultramarin“ – von weit überm Meer kommend…In früheren Zeiten knetete man aus Wachs, Pech und Öl einen Teig, rieb Lasursteine zu Pulver und verknetete den blauen Staub mit diesem Teig und legte diesen immer wieder in Wasser, bis sich dieses  BLAU färbte. Dann ließ man diese Partikel sich absetzen und dies war der Grundstoff für UltramarinBLAU. Lasurit ist ein Aluminium-Silicat Na4[Al3Si3O12]S3 und das BLAU geht zurück auf die enthaltenen Schwefel-Ionen.

Geologisch betrachtet enthält Lazurit (daher übrigens auch der Name „azurblau“) immer auch Marmoranteile und Pyrit.

Das viele BLAU: Ultramarinblau, Kobaltblau, Berlinerblau, Preussischblau, Azurit und Indigo.

Was macht das BLAU in unseren Programmreihen?

  • BLUEsocialVISION: Die Psychologie der Farbe BLAU, lecture/Referat
    Fachbereiche: Pädagogik, Sozialpädagogik, Ethik, Psychologie
  • BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM MEERESBIOLOGIE OZEANOGRAPHIE ÖKOLOGIE: workshop und lecture zum Thema Lichtbrechung im Wasser
    Fachbereiche: Physik
  • BLUEART Kunst & Literatur: Die Farbe BLAU in der Kunst (lecture); Farbpigmentherstellung (workshop)
    Fachbereiche: Kunst, (Museums-)Pädagogik, Chemie

 

Redaktion Aurelia e.V. empfiehlt hier weiter zu lesen
Aurelia e.V. Lese- Tipp zu Pablo Picasso.
  1. Klassenfahrten-Themen-Tipp Kunst: Pablo Picasso in Spanien
  2. Ein geologisches Mysterium: Der Blautopf
  3. Die Magie der Farben – Blau
  4. das BLAU (Hier erhalten Sie diesen Beitrag als PDF)
  5. Erlebnispädagogik, Kunst und Umweltpädagogik in der TOSKANA

  6. Kunst (Mosaik) und Kultur in Spanien-Barcelona

  7. Lieratur Tipp zum Thema Blau: „BLAU Die Geschichte einer Farbe“ von Michael Pastoureau

 

Vernissage ArtDays – Afrikanische Gegenwartskunst in Bonn

Das Leuchten Afrikas

ArtDays ist ein Netzwerk junger Künstlerinnen und Künstler aus Kamerun, wurde erst 2010 in Douala, der Hauptstadt Kameruns, gegründet und entwickelte sich in der Kürze der Zeit zu einem impulsgebenden soziokulturellen  Projekt. Auch ohne öffentliche Unterstützung und teilweise einem Klima sozialer Ächtung ausgesetzt, schaffen die Künstlerinnen und Künstler hier Enormes. Es geht nicht nur darum, gegen den Mainstream eine individuelle Entwicklung zu erkämpfen, sondern auch darum, Kreativität und Kunst als soziokulturelle Ausdrucksform  und als gesellschaftliche Errungenschaft zu präsentieren – und dies in einem politischen Umfeld, in dem die Kunstfreiheit keinesfalls gesetzlich verankert und mit Rechtsanspruch versehen ist.

 

Kunst und Kreativität als Chance individueller und sozialer Entwicklung, für Jungen und Mädchen werden Kreativ-workshops angeboten, es werden Ausstellungen und Begegnungen organisiert – in einem Land, in welchem breiten Bevölkerungsschichten die Möglichkeit schulischer Bildung verwehrt ist, liegt in solchen Aktionen die Möglichkeit zur „Bildung durch Kunst“ (Zitat: Einladung zur Vernissage ArtDays)

Afrikanische Gegenwartskunst findet noch zu wenig Beachtung in der internationalen Kunstszene. Den Kunst-Fachleuten fehlt oft schlicht die Gelegenheit, den Reichtum zeitgenössischen afrikanischen Kunstschaffens überhaupt wahrzunehmen. Afrikanische Kunst kann nicht länger herablassend auf spirituell-gefärbtes Kunst-Handwerk reduziert werden um irgendwelchen exotischen Seh- und Dekorationsgewohnheiten zu folgen.

Doch die Entwicklung von Kunst und Kultur ist eine politische  Herausforderung  – Kunst ist ein Stück Kultur und bedarf der Kultivierung, bedarf eines gleichermassen freien und geschützten Raumes – und nicht zuletzt einer ökonomischen Struktur zur Vermarktung.

Alles, was der Kommunikation zwischen den ökonomischen, politischen und kulturellen Akteuren fördert, schafft genau diesen Raum und die Freiheit für eine kultruelle Renaissance Afrikas!

Wieviel Kraft und welches Leuchten im Kampf um Freiheit entstehen kann, wird in dieser Ausstellung farbmächtig und zärtlich, dokumentierend und surreal – in jedem Fall aber vielfältig sichtbar: die Poesie der Existenz „Unter dem Eindruck Afrikas“.

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Vernissage ArtDays – Afrikanische Gegenwartskunst am Freitag, 07.12.2012 ab 18.00 h

MALEREI und PLASTIK – weitere Infos zur Ausstellung  unter: www.artdays-africa.com

Ausstellung von 07.12.2012 bis 21.12.2012 in  der Galerie Desing Hotel, Kölnstrasse 360-364, 53117 Bonn

Ausstellungsleitung: Frau Gisela Dreyer

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Interessante links zum Thema „Afrikanische Gegenwartskunst“

https://www.africancolours.net/

https://www.africavenir.org/de/projekte-kamerun.html

 

 

Die Magie der Farben – Blau

Ob in der Natur oder in der Kunst begeistert uns die unendliche Vielfalt der Farben

 

Bald ist es wieder soweit, die spätsommerliche, zauberhafte Pracht der bunten Laubwälder, der Parks und Gärten erfreuen uns mit einem leuchtenden Farbenrausch. Und über uns der tiefblaue Himmel an einem klaren, sonnigen Herbsttag. Ein Spaziergang durch diese herrliche Natur ist Balsam für die Seele.

rote Blume vor blauem Himmel
Kunst und Kultur – Farbe Blau in der Natur

Eduard Mörike dichtete dazu:

„Septembermorgen
Im Nebel ruhet noch die Welt,
bald siehst du, wenn der Schleier fällt
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmen Golde fliessen.“

Ja – und immer wieder dieses faszinierende Blau, unseres blauen Planeten, der blaue Himmel, die blauen Meere und Berge auf unserer Erde und in der Erde edle blaue Steine.

Blau – ein Symbol der Treue, der Sehnsucht

Die Farbe Blau, begeistert wiedergegeben in Dichtung und Malerei, so steht sie auch für das Geistig-Göttliche.

Der Maler, Marc Chagall, hat in den Kirchenfenstern von St. Stefan in Mainz eine Symphonie in1 Blau erschaffen – nur in Blau in allen Nuancen. Mir schien dieses einmalige Kunstwerk wie Fenster zum Himmel.

Nicht zu vergessen, die Blaue Blume der Romantik! Wie sieht sie aus, diese blaue Blume? Lassen wir unsere Fantasie spielen, malen wir diese vielbeschriebene und besungene Blaue Blume nach unseren eigenen Vorstellungen, eine Kreation – ein Bild in allen Schattierungen von Blau.
Vielleicht mit selbstgefertigten Naturfarben. Lassen wir uns inspirieren vom einmaligen Blau des Lapislazulie.

In Seminaren und Workshops wird uns Hilfestellung gegeben. Und es wird unsere eigene Blaue Blume der Romantik entstehen und vielleicht Anregung sein für ein lebenslanges Hobby – dem Malen.

[notice]Wenn Sie sich für Klassenfahrten-Fachprogramme Kunst interessieren, dann könnten unsere BLUEART-Programme interessant für Sie sein:

BLUEART – Programme für interdisziplinäre Kreativität: PRAG: Workshops zum Werk des Dichters R.M. Rilke/ zum Umgang mit Sprache/ Poetik eines Weltbildes/Religionsfrei Glauben (Literatur, Religion, Philosophie). SCHWEIZ und ITALIEN: workshops “Welt der Farben” (Chemie der Farben, Farbherstellung gestern und heute, Geschichte der Farbenlehre, Malerei), “Welt der Steine” (Alabaster- und MarmorbearbeitungMosaiken, “Welt der Bilder ” (Fotografie, Film) > Anfrage [/notice]

Mehr zum Thema von Aurelia e.V. zur Farbe Blau

  1. Ein geologisches Mysterium: Der Blautopf
  2. das BLAU

Kunst (Mosaik) und Kultur in Spanien-Barcelona

Kunst auf Klassenfahrten

Kunst und Künstler Barcelonas

Barcelona, bekannt als lebenslustige Stadt, ein Ziel, welches nicht nur für einen Urlaub zu empfehlen ist, auch ein 2-3 Tagetripp kann unendlich viel bieten. Barcelona ist eine unglaublich abwechlungsreiche Stadt, in der es praktisch an jeder Ecke etwas Spannendes zu sehen gibt. Schon immer haben sich hier Künstler niedergelassen, deren Spuren ihres Wirkens noch heute zu sehen sind. Die Katalonische Hauptstadt ist aufgrund ihrer Geschichte also sehr reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Ob es die Roy-Lichtenstein-Skulptur, der Bauhaus-Pavillon von Mies van der Rohe oder die herrlichen Kathedradalen aus verschiedenen Epochen sind, all das sollte man einma gesehen haben. Zu den berühmtesten Bauwerken zählt natürlich die Kathedrale „Sagrada Familia“ von Antonio Gaudí. Nicht ganz so bekannt aber ebenso schön jst die „Casa Mila“ im Gotischen Viertel. In der Kathedrale „Santa Eulalia“ kann man das „Heiligtum“ in der Goldenen Krypta mit dem Sarkophag aus Alabaster von 1339 bewundern, sehr, sehr schön. Neben dem Picasso-Museum im neuen Szeneviertel „Born“ haben sich viele Galerien einheimischer Künstler angesiedelt; und um das Ganze vielleicht etwas bunter zu gestalten, sind hier auch etliche ausgefallene Boutiquen zu finden.

Erfahren Sie mehr über die Künstler Barcelonas durch Anklicken der Namen:

Für alle, die mehr Spannung bei der Entdeckung der Künstler haben möchten, empfehlen wir Das kleine Spanien Quiz zu Kunst / Barcelona.

Spanien – Barcelona, ein Lieblingsziel der Deutschen, nicht weit von uns entfernt, sonnig und mit lockerer Lebensart!

Kulinarisches: Essen und Trinken in Barcelona

Damit das leibliche Wohl bei so einer Barcelona Tour nicht zu kurz, gibt es in diesem Viertel hervorragende „Tapas-Bars“, zum Beispiel die „Taller de Tapas, in der ganzen Stadt mit Filialen, in denen man lecker schmausen kann. Nicht weit davon entfernt gibt es am Hafen von Barcelona, im Fischerviertel „LA BARCELONETA“, Fischgerichte, frisches Brot, Schinken, Salami, Oliven uns leckeren Rosé (das typische Frühstück der Spanier) zu kaufen. Auch der Strand ist von hier aus schnell zu erreichen, hier erwartet sie dann ein sogenanntes SPITZEN-PICKNICK; ES SOLL Sehr gut sein!

Barcelonas Highlights

Damit auch die Augen und die Füsse sich zwischenzeitlich etwas erholen können, wärw ein Besuch des „Parc de la Ciutadella“ mit seinen Orangenbäumen oder ein Besuch im Zoo sehr zu empfehlen.  Was unbedingt dazu ghehört ist ein Bummel über die RAMBLAS, eine der am meisten besuchten und prominentesten Straßen Barcelonas. Auf  dieser Allee zwischen den Fahrbahnen flanieren die Touristen, treffen wir auf Kleinkünstler, Bands, Blumenverkäufer und leider auch auf Taschendiebe. Die Ramblas bietet zu beiden Seiten viele nette Restaurants und schöne alte Patrizierhäuser mit herrlichen Innengärten.Diese Allee führt direkt zum nahen historischen Hafen, den man natürlich gesehen haben muß. Auch der Sport wird hier, wie wohl jeder weiss, groß geschrieben. Es ist die vermutlich beste Fußballmanschaft der Welt, die hier im „Estado CAMP NOU“ beheimatet ist. Dieses Stadion darf jeder besuchen, ein Ticket für das Vereinsmuseum berechtigt auch dazu, einen Blick in die Katakomben mit den Umkleidekabinen zu werfen. Von der Dachterrasse aus hat man dann einen atemberaubenen Blick über die ganze Stadt Barcelona, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Gaudí vereint in seinen Mosaiken Kunst und Natur

Park Güell
Bank im Park Güell. © Aurelia e.V.

Ein Highlight ist sicher der Besuch im Park Güell, der von Antonio Gaudí in den Jahren von 1900 bis 1914 erbaut wurde. Gaudí verarbeitet in seiner Auftragsarbeit, welche ursprünglich ein Wohngebiet darstellen sollte, einen kunstvollen, aber in die bestehenden Natur eingefügten Park mitten in Barcelona. Mit bestehenden Naturelementen kombiniert er Kunstelementen, die großteils aus Bruchkeramik bestehen. Die Mauer um den Park ebenso wie die schlangenförmige Bank im Park erscheinen durch die Mosaikgestaltung harmonisch eingefügt zwischen den Pavillons, Terrassen, Brücken und Laubengängen, sie  passen sich in die Landschaft ein wie in einen Zaubergarten. Für jeden Beobachter sichtbar wird Gaudís Ehrerbietung gegenüber der Natur, die er zu erhalten bemüht war [Quelle: https://www.mosaik-online.de/park-gueell]. Der Künstler Antonio Gaudí achtete bei der Beschaffung seiner Mosaikbestandteile darauf, dass er entweder Materialien vom Gelände  selbst verwendete oder Abfallprodukte aus der Umgebung liegenden Keramikfabriken benutzte. Die Mosaikkunst ist nicht eine Erfindung Gaudís, die Kieselmosaike der Griechen gab es schon im 5.Jahrhundert vor Christus und im 17.Jahrhundert gewann das Kunsthandwerk des Mosaiks wegen seiner Haltbarkeit in Kirchen und als Bodenkunstwerke wieder an Bedeutung. Als Bewunderer Gaudís kann man Friedensreich Hundertwassers (1928-2000) nennen, auch dieser wollte die Kunst unter anderem durch Mosaikelemente im Einklang mit der Natur schaffen [Quelle: Wikipedia]. Als Künstlerin des 19.Jahrhunderts ist noch Nici de Saint Phalle (1930-2002) hervorzuheben, sie zeigt in ihrem letzten Werk der „Grotte“ eine Phantasiewelt, die nur durch die Farben und Kreativität der Mosaikkunst entstehen kann. Im Park Güell ist heute im einstigen Wohnhaus Gaudís ein Museum, aber als eines der größten Kunstwerke ist der Park als „Naturkunstwerk“  aus Barcelona nicht wegzudenken.

Wir möchten noch erwähnen, dass Barcelona eine sehr fahrradfreundliche Stadt ist, sie hat viele Fahrradwege quer durch die Stadt und man kann fast in jeder Strasse direkt ein Fahrzeug mieten und an einem anderen Stand wieder zurückgeben. Mit dem Fahrrad ist man ja meistens schneller unterwegs als mit dem Auto – und man sieht auch mehr.

Barcelona, eine wundervolle spanische Metropole, reich an Kunst und Kultur, für die es sich lohnt, ein paar Ferientage zu opfern.

Aurelia e.V. Literatur-Tipp

Aurelia e.V. Lese-Tipp: Klassenfahrt Barcelona – eine Reise in die Stadt der Wunder

[Quelle: HÖRZU, Matthias Opdenhövel über Barcelona, Artikel vom 12. April 2012  und Wikipedia]