blueCITY – BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM

Öko-Fahrrad in Bonn
Fahrrad mit eingebauen Blumenkästen
Bonn: Kleine Biotope im Großstadt-Grau.

Urbane Biodiversität ist mittlerweile ein regional, national und international interdisziplinäres Forschungsfeld. Die „Großstadtreviere“ entwickeln sich zunehmend zu Lebensraum für Wildschwein, Waschbär, Igel, Marder, Biber, Eidechse, Ringelnatter, Biene, Habicht & Co. Stadtbiotop-Kartierungen geben Auskunft über städtische Ökosysteme. Über 80 Prozent aller Menschen weltweit leben in Städten und Mega-Metropolen – urbane Räume transformieren zu „Stadtlandschaften“. Im wesentlichen werden die Tiere durch anthropogene Einflussnahme auf ihre natürlichen Lebensräume in die weitgehend pestizid-, fungizid- und insektizidfreien Städte gelockt. Monokultur und Artenarmut der Flora haben die Nahrungssituation der Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen drastisch verschlechtert und so ziehen sie gerne, von Jagd und Fraßfeinden unverfolgt, in Parks und Grünanlagen, Balkon-, Garten- oder Verkehrsbiotope.

Nachhaltige Stadtplanung bedeutet heute „Synthese aus Artenschutz und Stadtentwicklung“.

 

Klassenfahrten Programm für Städtereisen zu Nachhaltigkeit

Unser BLAUES STUDIENFACHPROGRAMM blueCITY umfasst folgende Themenkreise und richtet sich an alle naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Fachbereiche:

  • Künstliche und natürliche Topographie/urbane Biotop-Kartierung (Geographie)
  • Archäophyten – Neophyten – Invasive Arten (Biologie / Geographie)
  • Projekt bluCITY: Renaturierungsökologie – workshop 
  • Grundlagen der Zoo- und Wildtierkunde (Bio)
  • Monitoring Populationsentwicklung Biologie: Raumnutzung/Habitat-Nutzung, Genetik/genetisch-isolierte Inselpopulationen (Verwandtschaftsanalyse), Nahrungsökologie, Lebenslauf-Strategie (Reproduktionsmuster)
  • Monitoring Populationsentwicklung Mathematik: Matrixberechnung, Reproduktionsmuster, workbench/Datenbankarchitektur/Datenerhebung
  • Angewandte Statistik/Validierungsmethoden (Soziologie)
  • Biokommunikation bei Pflanzen/ Chemische Ökologie (Chemie)
  • Besenderung / monitoring (Physik)
  • Stadtklima: Lux und Smog/Lichtzerlegung durch Photonen/Entstehung von Stickoxyden (Chemie / Physik)
  • Citizen Science – ein internationaler trend (Soziologie)

Organisation über AureliaEuropeanAcademicNetwork: Entsprechend begleitete und kommentierte Stadtführungen, guided visits kooperierender Institute, Zoologischer Gärten und Botanischer Gärten, Biotop-Untersuchungen, Bestimmungsarbeit / Labor, workshops, Referate in kooperierenden Instituten, Forstämtern, Ämtern für Stadtentwicklung, Veterinäraufsichtsämtern, Tier- und Artenschutzorganisationen, Universitäten, -Stadtimkern, Verbänden für Biodiversitätsforschung.

 

Anfrage Klassenfahrten Fachprogramm blueCITY / Kontakt über unser Formular

 

Zum Weiterlesen bei Aurelia e.V., dem Verein für kulturelle, soziale und ökologische Bildung:
Bürger-Engagement für die Wissenschaft

Kunst (Mosaik) und Kultur in Spanien-Barcelona

Kunst auf Klassenfahrten

Kunst und Künstler Barcelonas

Barcelona, bekannt als lebenslustige Stadt, ein Ziel, welches nicht nur für einen Urlaub zu empfehlen ist, auch ein 2-3 Tagetripp kann unendlich viel bieten. Barcelona ist eine unglaublich abwechlungsreiche Stadt, in der es praktisch an jeder Ecke etwas Spannendes zu sehen gibt. Schon immer haben sich hier Künstler niedergelassen, deren Spuren ihres Wirkens noch heute zu sehen sind. Die Katalonische Hauptstadt ist aufgrund ihrer Geschichte also sehr reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Ob es die Roy-Lichtenstein-Skulptur, der Bauhaus-Pavillon von Mies van der Rohe oder die herrlichen Kathedradalen aus verschiedenen Epochen sind, all das sollte man einma gesehen haben. Zu den berühmtesten Bauwerken zählt natürlich die Kathedrale „Sagrada Familia“ von Antonio Gaudí. Nicht ganz so bekannt aber ebenso schön jst die „Casa Mila“ im Gotischen Viertel. In der Kathedrale „Santa Eulalia“ kann man das „Heiligtum“ in der Goldenen Krypta mit dem Sarkophag aus Alabaster von 1339 bewundern, sehr, sehr schön. Neben dem Picasso-Museum im neuen Szeneviertel „Born“ haben sich viele Galerien einheimischer Künstler angesiedelt; und um das Ganze vielleicht etwas bunter zu gestalten, sind hier auch etliche ausgefallene Boutiquen zu finden.

Erfahren Sie mehr über die Künstler Barcelonas durch Anklicken der Namen:

Für alle, die mehr Spannung bei der Entdeckung der Künstler haben möchten, empfehlen wir Das kleine Spanien Quiz zu Kunst / Barcelona.

Spanien – Barcelona, ein Lieblingsziel der Deutschen, nicht weit von uns entfernt, sonnig und mit lockerer Lebensart!

Kulinarisches: Essen und Trinken in Barcelona

Damit das leibliche Wohl bei so einer Barcelona Tour nicht zu kurz, gibt es in diesem Viertel hervorragende „Tapas-Bars“, zum Beispiel die „Taller de Tapas, in der ganzen Stadt mit Filialen, in denen man lecker schmausen kann. Nicht weit davon entfernt gibt es am Hafen von Barcelona, im Fischerviertel „LA BARCELONETA“, Fischgerichte, frisches Brot, Schinken, Salami, Oliven uns leckeren Rosé (das typische Frühstück der Spanier) zu kaufen. Auch der Strand ist von hier aus schnell zu erreichen, hier erwartet sie dann ein sogenanntes SPITZEN-PICKNICK; ES SOLL Sehr gut sein!

Barcelonas Highlights

Damit auch die Augen und die Füsse sich zwischenzeitlich etwas erholen können, wärw ein Besuch des „Parc de la Ciutadella“ mit seinen Orangenbäumen oder ein Besuch im Zoo sehr zu empfehlen.  Was unbedingt dazu ghehört ist ein Bummel über die RAMBLAS, eine der am meisten besuchten und prominentesten Straßen Barcelonas. Auf  dieser Allee zwischen den Fahrbahnen flanieren die Touristen, treffen wir auf Kleinkünstler, Bands, Blumenverkäufer und leider auch auf Taschendiebe. Die Ramblas bietet zu beiden Seiten viele nette Restaurants und schöne alte Patrizierhäuser mit herrlichen Innengärten.Diese Allee führt direkt zum nahen historischen Hafen, den man natürlich gesehen haben muß. Auch der Sport wird hier, wie wohl jeder weiss, groß geschrieben. Es ist die vermutlich beste Fußballmanschaft der Welt, die hier im „Estado CAMP NOU“ beheimatet ist. Dieses Stadion darf jeder besuchen, ein Ticket für das Vereinsmuseum berechtigt auch dazu, einen Blick in die Katakomben mit den Umkleidekabinen zu werfen. Von der Dachterrasse aus hat man dann einen atemberaubenen Blick über die ganze Stadt Barcelona, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Gaudí vereint in seinen Mosaiken Kunst und Natur

Park Güell
Bank im Park Güell. © Aurelia e.V.

Ein Highlight ist sicher der Besuch im Park Güell, der von Antonio Gaudí in den Jahren von 1900 bis 1914 erbaut wurde. Gaudí verarbeitet in seiner Auftragsarbeit, welche ursprünglich ein Wohngebiet darstellen sollte, einen kunstvollen, aber in die bestehenden Natur eingefügten Park mitten in Barcelona. Mit bestehenden Naturelementen kombiniert er Kunstelementen, die großteils aus Bruchkeramik bestehen. Die Mauer um den Park ebenso wie die schlangenförmige Bank im Park erscheinen durch die Mosaikgestaltung harmonisch eingefügt zwischen den Pavillons, Terrassen, Brücken und Laubengängen, sie  passen sich in die Landschaft ein wie in einen Zaubergarten. Für jeden Beobachter sichtbar wird Gaudís Ehrerbietung gegenüber der Natur, die er zu erhalten bemüht war [Quelle: https://www.mosaik-online.de/park-gueell]. Der Künstler Antonio Gaudí achtete bei der Beschaffung seiner Mosaikbestandteile darauf, dass er entweder Materialien vom Gelände  selbst verwendete oder Abfallprodukte aus der Umgebung liegenden Keramikfabriken benutzte. Die Mosaikkunst ist nicht eine Erfindung Gaudís, die Kieselmosaike der Griechen gab es schon im 5.Jahrhundert vor Christus und im 17.Jahrhundert gewann das Kunsthandwerk des Mosaiks wegen seiner Haltbarkeit in Kirchen und als Bodenkunstwerke wieder an Bedeutung. Als Bewunderer Gaudís kann man Friedensreich Hundertwassers (1928-2000) nennen, auch dieser wollte die Kunst unter anderem durch Mosaikelemente im Einklang mit der Natur schaffen [Quelle: Wikipedia]. Als Künstlerin des 19.Jahrhunderts ist noch Nici de Saint Phalle (1930-2002) hervorzuheben, sie zeigt in ihrem letzten Werk der „Grotte“ eine Phantasiewelt, die nur durch die Farben und Kreativität der Mosaikkunst entstehen kann. Im Park Güell ist heute im einstigen Wohnhaus Gaudís ein Museum, aber als eines der größten Kunstwerke ist der Park als „Naturkunstwerk“  aus Barcelona nicht wegzudenken.

Wir möchten noch erwähnen, dass Barcelona eine sehr fahrradfreundliche Stadt ist, sie hat viele Fahrradwege quer durch die Stadt und man kann fast in jeder Strasse direkt ein Fahrzeug mieten und an einem anderen Stand wieder zurückgeben. Mit dem Fahrrad ist man ja meistens schneller unterwegs als mit dem Auto – und man sieht auch mehr.

Barcelona, eine wundervolle spanische Metropole, reich an Kunst und Kultur, für die es sich lohnt, ein paar Ferientage zu opfern.

Aurelia e.V. Literatur-Tipp

Aurelia e.V. Lese-Tipp: Klassenfahrt Barcelona – eine Reise in die Stadt der Wunder

[Quelle: HÖRZU, Matthias Opdenhövel über Barcelona, Artikel vom 12. April 2012  und Wikipedia]