Warum haben Lehrer so lange Sommerurlaub?

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Die Urlaubszeit der Lehrerinnen und Lehrer ist nicht länger als die anderer Arbeitnehmer

„Immer wieder dieser Rechtfertigungsdruck, wenn ich in die Sommerferien gehe. Dass ich als Lehrer mit letzter Kraft die sechswöchigen Sommerferien vor mir als Licht im Tunnel herbei sehne, können sich viele vorstellen, dass ich aber auch eine ganze Menge Arbeit mit in diese vermeintliche Auszeit nehme, wissen die wenigsten.“ [Leherin für Englisch und Pädagogik]

Die Sommerferien der Schüler sind frei von schulischen Aufgaben. Das ist auch gut so. Lehrerinnen und Lehrer hingegen nutzten diese Zeit nur zu einem kleinen Teil als Urlaub. Die längste Zeit verbringen sie mit der Unterrichtsvorbereitung des bevorstehenden Halbjahres, mit der Erstellung von Arbeitsblättern, Einarbeitung in den aktuellen Lehrstoff und die Erstellung eines didaktischen Plans.

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Desweiteren müssen Sie sich heute mit Computer, Smartphone und Web 2.0 auskennen und auf dem neuesten Stand bleiben. Das ist sehr zeitaufwendig.

In den Ferien bringen viele Lehrer sich außerdem auf den neuesten Stand der Wissenschaft ihres Fachgebietes um den aktuellen Fragestellungen gewachsen zu sein.

Für viele Lehrer /innen sind die Sommerferien auch die Phase in der sie sich Zeit nehmen können die nächste Klassenfahrt zu planen. Hier haben wir ein paar Hilfen in unserem Service-Bereich bereit gestellt. Desweiteren können Sie bei Aurelia e.V. ein kostenfreies Angebot für ein fachspezifisches Klassenfahrten-Programm anfordern – kostenfrei, umfangreich, unverbindlich schnell. Aurelia e.V. hat auch die zu Ihrem Programm passenden Unterkunftspartner europaweit. Sprechen Sie uns gerne darauf an; wir freuen uns auf Sie! Telefon 0228-92983733 – 10-15 Uhr.

 

Kunst (Mosaik) und Kultur in Spanien-Barcelona

Kunst auf Klassenfahrten

Kunst und Künstler Barcelonas

Barcelona, bekannt als lebenslustige Stadt, ein Ziel, welches nicht nur für einen Urlaub zu empfehlen ist, auch ein 2-3 Tagetripp kann unendlich viel bieten. Barcelona ist eine unglaublich abwechlungsreiche Stadt, in der es praktisch an jeder Ecke etwas Spannendes zu sehen gibt. Schon immer haben sich hier Künstler niedergelassen, deren Spuren ihres Wirkens noch heute zu sehen sind. Die Katalonische Hauptstadt ist aufgrund ihrer Geschichte also sehr reich an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Ob es die Roy-Lichtenstein-Skulptur, der Bauhaus-Pavillon von Mies van der Rohe oder die herrlichen Kathedradalen aus verschiedenen Epochen sind, all das sollte man einma gesehen haben. Zu den berühmtesten Bauwerken zählt natürlich die Kathedrale „Sagrada Familia“ von Antonio Gaudí. Nicht ganz so bekannt aber ebenso schön jst die „Casa Mila“ im Gotischen Viertel. In der Kathedrale „Santa Eulalia“ kann man das „Heiligtum“ in der Goldenen Krypta mit dem Sarkophag aus Alabaster von 1339 bewundern, sehr, sehr schön. Neben dem Picasso-Museum im neuen Szeneviertel „Born“ haben sich viele Galerien einheimischer Künstler angesiedelt; und um das Ganze vielleicht etwas bunter zu gestalten, sind hier auch etliche ausgefallene Boutiquen zu finden.

Erfahren Sie mehr über die Künstler Barcelonas durch Anklicken der Namen:

Für alle, die mehr Spannung bei der Entdeckung der Künstler haben möchten, empfehlen wir Das kleine Spanien Quiz zu Kunst / Barcelona.

Spanien – Barcelona, ein Lieblingsziel der Deutschen, nicht weit von uns entfernt, sonnig und mit lockerer Lebensart!

Kulinarisches: Essen und Trinken in Barcelona

Damit das leibliche Wohl bei so einer Barcelona Tour nicht zu kurz, gibt es in diesem Viertel hervorragende „Tapas-Bars“, zum Beispiel die „Taller de Tapas, in der ganzen Stadt mit Filialen, in denen man lecker schmausen kann. Nicht weit davon entfernt gibt es am Hafen von Barcelona, im Fischerviertel „LA BARCELONETA“, Fischgerichte, frisches Brot, Schinken, Salami, Oliven uns leckeren Rosé (das typische Frühstück der Spanier) zu kaufen. Auch der Strand ist von hier aus schnell zu erreichen, hier erwartet sie dann ein sogenanntes SPITZEN-PICKNICK; ES SOLL Sehr gut sein!

Barcelonas Highlights

Damit auch die Augen und die Füsse sich zwischenzeitlich etwas erholen können, wärw ein Besuch des „Parc de la Ciutadella“ mit seinen Orangenbäumen oder ein Besuch im Zoo sehr zu empfehlen.  Was unbedingt dazu ghehört ist ein Bummel über die RAMBLAS, eine der am meisten besuchten und prominentesten Straßen Barcelonas. Auf  dieser Allee zwischen den Fahrbahnen flanieren die Touristen, treffen wir auf Kleinkünstler, Bands, Blumenverkäufer und leider auch auf Taschendiebe. Die Ramblas bietet zu beiden Seiten viele nette Restaurants und schöne alte Patrizierhäuser mit herrlichen Innengärten.Diese Allee führt direkt zum nahen historischen Hafen, den man natürlich gesehen haben muß. Auch der Sport wird hier, wie wohl jeder weiss, groß geschrieben. Es ist die vermutlich beste Fußballmanschaft der Welt, die hier im „Estado CAMP NOU“ beheimatet ist. Dieses Stadion darf jeder besuchen, ein Ticket für das Vereinsmuseum berechtigt auch dazu, einen Blick in die Katakomben mit den Umkleidekabinen zu werfen. Von der Dachterrasse aus hat man dann einen atemberaubenen Blick über die ganze Stadt Barcelona, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Gaudí vereint in seinen Mosaiken Kunst und Natur

Park Güell
Bank im Park Güell. © Aurelia e.V.

Ein Highlight ist sicher der Besuch im Park Güell, der von Antonio Gaudí in den Jahren von 1900 bis 1914 erbaut wurde. Gaudí verarbeitet in seiner Auftragsarbeit, welche ursprünglich ein Wohngebiet darstellen sollte, einen kunstvollen, aber in die bestehenden Natur eingefügten Park mitten in Barcelona. Mit bestehenden Naturelementen kombiniert er Kunstelementen, die großteils aus Bruchkeramik bestehen. Die Mauer um den Park ebenso wie die schlangenförmige Bank im Park erscheinen durch die Mosaikgestaltung harmonisch eingefügt zwischen den Pavillons, Terrassen, Brücken und Laubengängen, sie  passen sich in die Landschaft ein wie in einen Zaubergarten. Für jeden Beobachter sichtbar wird Gaudís Ehrerbietung gegenüber der Natur, die er zu erhalten bemüht war [Quelle: https://www.mosaik-online.de/park-gueell]. Der Künstler Antonio Gaudí achtete bei der Beschaffung seiner Mosaikbestandteile darauf, dass er entweder Materialien vom Gelände  selbst verwendete oder Abfallprodukte aus der Umgebung liegenden Keramikfabriken benutzte. Die Mosaikkunst ist nicht eine Erfindung Gaudís, die Kieselmosaike der Griechen gab es schon im 5.Jahrhundert vor Christus und im 17.Jahrhundert gewann das Kunsthandwerk des Mosaiks wegen seiner Haltbarkeit in Kirchen und als Bodenkunstwerke wieder an Bedeutung. Als Bewunderer Gaudís kann man Friedensreich Hundertwassers (1928-2000) nennen, auch dieser wollte die Kunst unter anderem durch Mosaikelemente im Einklang mit der Natur schaffen [Quelle: Wikipedia]. Als Künstlerin des 19.Jahrhunderts ist noch Nici de Saint Phalle (1930-2002) hervorzuheben, sie zeigt in ihrem letzten Werk der „Grotte“ eine Phantasiewelt, die nur durch die Farben und Kreativität der Mosaikkunst entstehen kann. Im Park Güell ist heute im einstigen Wohnhaus Gaudís ein Museum, aber als eines der größten Kunstwerke ist der Park als „Naturkunstwerk“  aus Barcelona nicht wegzudenken.

Wir möchten noch erwähnen, dass Barcelona eine sehr fahrradfreundliche Stadt ist, sie hat viele Fahrradwege quer durch die Stadt und man kann fast in jeder Strasse direkt ein Fahrzeug mieten und an einem anderen Stand wieder zurückgeben. Mit dem Fahrrad ist man ja meistens schneller unterwegs als mit dem Auto – und man sieht auch mehr.

Barcelona, eine wundervolle spanische Metropole, reich an Kunst und Kultur, für die es sich lohnt, ein paar Ferientage zu opfern.

Aurelia e.V. Literatur-Tipp

Aurelia e.V. Lese-Tipp: Klassenfahrt Barcelona – eine Reise in die Stadt der Wunder

[Quelle: HÖRZU, Matthias Opdenhövel über Barcelona, Artikel vom 12. April 2012  und Wikipedia]