Mischwälder – die besten Klimaschützer

Baumknospe -Waldidylle

„Oh Täler Weit, oh Höhen, oh schöner grüner Wald…“ [Joseph Freiherr von Eichendorff]

Vor Jahrzehnten von vielen Chören mit Inbrunst gesungen, frage ich mich heute, ob man Jahrzehnte nach uns, auch noch vom wunderschönen Wald singen kann.

Baumknospe -Waldidylle
Baumknospe. Für Glücksmomente muß man beim Reisen und während Waldspaziergängen die Augen offen haben.

Ein Waldspaziergang, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, ist Balsam für die Seele und der Wald eine Oase der Ruhe für gestresste Menschen.
Nur im naturbelassenen Mischwald zeigt uns der „Kreislauf der Natur„, seine faszinierende Schönheit. Ehrfurcht erfasst einen, wenn man die uralten Eichen, Buchen, Ulmen und viele andere mehr, mit ihren mächtigen Stämmen und riesengrossen Baumkronen sieht. Und in den wildbewachsenden, sonnigen Lichtungen sieht man z.Zt. die grossen Stauden des lilaleuchtenden Fingerhuts; im Spätsommer erfreuen uns die köstlichen Waldbeeren und Pilze.

Der Verlust alten Baumbestandes kann durch die Aufforstung mit schnellwachsenden Bäumen nicht ausgeglichen werden

Schon seit Jahren hört und liest man immer mehr vom Pflanzen schnellwachsender Bäume, wie Fichten und Kiefern – das heisst schnelles Geld – der Profit hat Einzug gehalten in unserem schönen Wald – und der Holzhandel blüht. Mischwälder mit altem Baumbestand – die besten Klimaschützer – werden in öde Einheitsforste umbearbeitet.
Das „creative Chaos der Natur“, der „wilde Wald“ muss dem langweiligen, aufgeräumten Wald weichen.
Was hat das wohl für Auswirkugen auf die Vogelwelt?

Kann es sein, dass Bäume nicht mehr alt werden dürfen? Uralte Laubwälder machen nur noch 3% der Waldflächen Deutschlands aus!

Das muss doch gestoppt werden! Aus diesem und einigen anderen Gründen bin ich Mitglied bei Greenpeace geworden.
Greenpeace kämpft für den „Urwald von morgen“.

[Quelle: Greenpeace e.V.Hamburg – 01/2012]

Hoffnung auf nachhaltige Sensibilisierung Jugendlicher für die Natur

…und Aurelia e.V. kämpft für altersgerechte Umwelterziehung und entwickelt in der Hoffnung auf nachaltige Sensibilisierung der Jugend Bildungsprogramme für Ökologie, Umwelt-, Natur- Meeres- und Artenschutz.

Mit dem Atem des Waldes – Aurelia e.V. Klassenfahrten-Programmentwicklung

In entspannter Klassenfahrten-Atmospäre kann wissenschaftlich angeleitet geforscht und gelernt werden. Wir entwickeln Fachprogramme für ökologische Bildung, die Waldspaziergänge mit Förstern beinhalten, Jugendliche können in Laboren und Insituten mikroskopieren und analysieren und in praktischer Arbeit in BLUEWORK volunteering Einsätzen aktiv am Biotop-Pflege-Maßnahmen teilnehmen. Damit haben die SchülerInnen die Möglichkeit sich für eine begrenzte Zeit aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Für Fragen zu unseren Blauen Studienprogrammen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Zum Weiterlesen andere Aurelia e.V.V Artikel zum Thema Wald, Natur– und Artenschutz:

Waldpädagogik für nachhaltigen Umwelt- und Artenschutz

Forschen auf See

Fische in der spannenden Unterwasserwelt

Meereswettbewerb für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Fische in der spannenden Unterwasserwelt
Fische in spannender Unterwasserwelt

Schon vor ca. 20 Jahren hat der Diplom-Biologe Frank Schweiker t eine 13,5 m lange Segeljacht zu einem Forschungslabor umgebaut und mit modernster Medientechnik ausgestattet.

Sein Ziel ist es, das Ökosystem Meer zu erforschen und die sich daraus ergebenden Klimaveränderungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Von den Ergebnissen seiner Forschungsarbeiten zum Klima- und Umweltschutz des Meeres an Bord des Forschungs-und Medienschiffes „Aldebaran“ wird regelmäßig in Funk und Fernsehen berichtet.

Folgende Auszeichnungen sprechen für sich:

„2008 wurde der Meereswettbewerb Dekade-Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Noch im selben Jahr wurde „Forschen auf See“ von „Deutschland – Land der Ideen“, einer Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, ausgezeichnet.

2011 nahm das Projekt an „Ideen – Initiative -Zukunft“ teil.

Die Jury aus Experten von dm und der Deutschen UNESCO-Kommission bewertete es als vorbildlich im Sinne der Nachhaltigkeit.

„Wir brauchen neue Ideen“ so Frank Schweikert, und will für die Meeresbiologie, den Klima- und Umweltschutz die an diesen Themen sehr  interessierte Jugend in seine Forschung einbeziehen.

Seit 2005 können Schüler ab Klasse 9 am Meereswettbewerb teilnehmen.

Für die Gewinner des Wettbewerbs „Forschen auf See“ heißt es dann: „Segel setzen für die Forschung„, an Bord von Aldebaran können die jungen, zukünftigen Naturforscher dem bereits schwer schwergeschädigten Meer einer umweltfreundlicheren Zukunft verhelfen.

Wissenschaftlich betreut dürfen 4 Gewinnerteams je eine Woche lang auf See forschen

Es ist eine Arbeit, die sich nach den Gezeiten richtet –  die Natur gibt den Takt vor – das bedeutet also auch mal um 4 Uhr früh aufstehen.
Eine begeisterte Schülerin meint: “ Man sollte sich schon für Meeresbiologie interessieren, wenn man mitmacht. „

Die   Ergebnisse ihrer 8-tägigen Arbeit auf See   werden – wieder an Land – von   Biologe Frank Schweikert   und seinem Team ausgewertet und öffentlich vorgestellt. Zur Zeit werden die Sieger von 2012 ausgewertet. Diese Schüler hatten bereits zuvor in der Elbmündung den Klimaeinfluß auf die Ausbreitung einer asiatischen Muschelart untersucht. Mit Eifer wird auch das Algenwachstum von den jungen Forschern untersucht.

Hier geht’s zur Nachhaltigkeitsinitiative „Ideen Initiative Zukunft“ der Deutschen UNESCO-Kommission und dm: www. dm .de/iiz

Infos: meereswettbewerb.de

[Quelle: dm-drogeriemarkt GmbH & Co. KG, alverde April 2012]

 

🙂 Wenn Sie wissen wer dieses tolle Projekt unterstützen würde, dann tweeten Sie doch gerne unseren Bolg weiter.

Weitere Beiträge der Redaktion Aurelia e.V. rund um die Meeresbiologie finden Sie in der Rubrik Naturwissenschaften/Meeresbiologie