Nationalpark für Baden-Württemberg für Nachhaltigkeit

Schneebedeckte Bäume

„Willkommen im Nationalpark Schwarzwald“

Schneebedeckte Bäume
Schneebedeckte Bäume.

Als zweitletztes Bundesland soll BAWÜ endlich einen Nationalpark bekommen.

Der Naturschutzbund  (NABU) hat nach langer Prüfung aller Regionen unseres Bundeslandes eine wissenschftliche Studie erstellt, in der nur der Nordschwarzwald alle Kriterien für einen Nationalpark erfüllt. Vorgesehen sind die Gebiete der Landkreise zwischen Freudenstadt und Rastatt, sowie zwischen Calw und dem
Ortenaukreis.

Nachhaltiger Naturschutz für den Schwarzwald

Schon seit 2011 hat Greenpeace Karlsruhe eine regionale Kampagne für den Nationalpark Nordschwarzwald
gestartet.  Luis Scheuermann, Koordinator der Aktion,  hat mit vielen Aktivisten und Ehrenamtlichen der Kampagne „Nationalpark Schwarzwald“ einen Fussmarsch von Stuttgart nach Baiersbronn unternommen. Über Stock und Stein zogen sie das Willkommen-Nationalpark-Schwarzwald-Holzschild. Mit 100 Kilo war das eine Plckerei zugunsten des nachhaltigen Schutzes eines besonders erhaltenswerten Natur-Areals in Deutschland.

Nur freundliche Schwarzwälder, angeregte Gespräche und positive Zeitungsmeldungen begleiteten sie auf ihrer
tagelangen, mühevollen Wanderung durch den Nordschwarzwald. Nun steht das Schild in Baiersbronn und grüsst heute schon Touristen aus nah und fern, die im schönen Schwarzwald Ruhe und Erholung finden.

Nachhaltigkeit: Rettung für Pflazen- und Tierarten

Ein Nationalpark im Schwarzwald steht dafür, dass die urwüchsige Natur, ja zum Teil Wildnis, der Urzustand der „schwarzen Wälder“ erhalten bleibt. Er ist eine Rettung vieler Tier- und Pflanzenarten – ein Rückzugsraum für bedrohte Tierarten wie z.B. den sehr selten gewordenen Auerhahn, den Habichtskauz oder das Haselhuhn.

Aber auch die neu aus dem Elsass zugezogenen Luchse und Wildkatzen – die lange ausgerottet waren – müssen besonders gehegt und gepflegt werden, d.h. in einem Nationalpark gibt es vorgegebene Wege und Ruhezonen für Besucher, um die ungestörte Natur für dieTier- und Pflanzenwelt zu erhalten.

65% der Schwarzwälder sind für einen Nationalpark!

[Quelle: Greenpeace Nachrichten Nr. 01/2013-Seite 15/D]

Wildkatzen im Kottenforst

„Auf leisen Pfoten durch den Wald“

Mit großer Freude habe ich diesen Artikel mit Fotos von den Wildkatzen im Bonner General-Anzeiger gelesen.

Diese scheuen, schönen und schlauen Tiere waren bei uns seit Ende des 18. Jahrhunderts ausgerottet – und nun sind sie bei uns wieder heimisch.
Wie Forstdirektor Uwe Schlömerich, Leiter des Regionalforstamtes, durch intensive Forschung – er ahnte es schon einige zeitlang – feststelle, leben bereits 11 Wildkatzen im Kottenforst. Der Bund für Umwelt und Naturschutz  Deutschland (BUND), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), sowie das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft arbeiten  intensiv an der bundesweiten Forschungsstudie „Wildkatzensprung“ zusammen.

Die Wildkatzen lieben Mischwälder

„Die Wildkatze ist ein Sympathieträger für den deutschen Naturschutz“, sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Diese  Waldmiezen lieben Mischwälder, wo sie sich im urwüchsigen Dickicht verstecken können, wie auch andere scheue Waldbewohner, z.B. Luchse, Baummarder und Haselmaus. Menschliche Nähe meidet die Waldkatze, sie ist ein Einzelgänger mit einem, dem Hund überlegenen Geruchssinn. Leider können wir ihr höchst selten begegnen, denn tagsüber schläft sie und wenns dunkel wird, geht sie auf die Jagd; am besten schmecken ihr Mäuse aller Art.

Aber unsere neue, scheue Waldbewohnerin hat auch Feinde – die intensive Land- und Forstwirtschaft.

Der BUND und das BfN stellte Millionen zur Verfügung, um bundesweit 50 m breite Passagen für Waldkorridore
aus Bäumen und Büschen anzupflanzen. 20.000 Km sollen isolierte Waldgebiete miteinander verbinden.

„Horst Becker, Staatssekretär im NRW Umweltministerium, kündigte an, dass künftig die Waldbewirtschaftung
und auch die Jagdinteressen an die Erfordernisse des Wildkatzenschutzes angepasst werden“.
„In NRW kommen 40.000 Pflanzen- und Tierarten vor. Die Hälfte davon stehen auf der Roten Liste und sind vom
Aussterben bedroht. Wenn wir jetzt nicht einschreiten, löschen wir die Festplatte der Natur“.

 

Schneebedeckte Bäume
Schneebedeckte Bäume.

Wenn in diesem Winter der nächste Schnee fällt – diese weiße Decke – der frisch gefallene Schnee – den man auch den Verräter nennt, weil man alle Spuren sieht – würde ich mich freuen, wenn mich bei meinen ausgedehnten Waldspaziergängen eine Spur zum Versteck einer Waldmieze führen würde.

[Quelle: GENERAL-ANZEIGER Bonn Nr. 18 – 20..11.2012/D]

Info zur Wildkatze

Schon länger nicht mehr ist der Wildkatzenbestand durch die Jägerei bedroht. Das war lange Zeit so, weil die Wildkatzen mit verwilderten Hauskatzen verwechselt und abgeschossen wurden. Die Hauskatze stammt allerdings nicht von der Europäischen Wildkatze ab. Die Wildkatze ist eine eigene Art in der Familie der Katzen.

[Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Wildkatze]

Zum Weiterlesen über Wildkatzen: Der Luchs ist wieder da!

Die Redaktion Aurelia e.V. schreibt über „Die größte Wildkatze Europas in unseren Wäldern„.

Kostenfreie Anfrage Studienfachprogramm WALDÖKOLOGIE (Abi-Thema 2018)

Anfrage

Massentierhaltung und Biosprit-Irrsinn

„Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch!“

Mit diesem patentierten Markenzeichen rühmt sich die deutsche Ernährungsindustrie für höchste Qualität ihrer Agrarprodukte aus deutschen Regionen; – was für ein Hohn – !

Geflügel Massentierhaltung
Massentierhaltung von Geflügel kann noch viel schlimmer aussehen… Am Welternährungstag will Aurelia e.V. zum Umdenken anregen. © Uschi Dreiucker / pixelio.de

Deutsche Landwirte mästen in ihren industriellen Massentierhaltungen und Viehaufzuchtbetrieben Schweine, Rinder und Hühner nur noch zu 20% mit Futter, das auf Äckern der EU erwirtschaftet wurde; 80% der Futtermittel werden importiert. Der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie Deutschlands gab bekannt, dass in 2011 35 Millionen Tonnen Sojaprodukte aus südamerikanischen Staaten eingeführt wurden.

Allein in Paraguay werden von Grossfarmern über 70% der Agrarflächen für den Export bebaut – und den Einwohnern fehlt Land, um Nahrung für sich selbst anbauen zu können.

[notice]Wie Misereor, das weltweite Hilfswerk der kath. Kirche berichtet, werden für Futterpflanzen die brasilianische Waldsavanne, argentinische Nebelwälder und der atlantische Regenwald gerodet.[/notice]

Weltweit tätige Agrarkonzerne kaufen in Asien, Afrika, Südamerika wertvolles Ackerland und bepflanzen es Palmöl-Bäumen und erstellen riesige Zuckerrohr-Plantagen. Hiervon soll Biosprit E10 erzeugt werden – ohne jegliche Rücksicht auf Mensch und Klima!

„Wer Energiepflanzen sät, erntet Hunger. Stoppen wir E10!“ [Greenpeace]

E10 ist der moderne Bio-Sprit seit 2011
E10 ist der umstrittene Bio-Sprit zur PKW Betankung. © Gerd Altmann / pixelio.de

Wie Greenpeace berichtet, wird weniger als die Hälfte des angebauten Getreides von Menschen verzehrt, der Grossteil wandert als Futtermittel in die Massentierhaltung.

Auch der WWF warnt vor dem ständig wachsenden Fleischverbrauch, geht er doch zu Lasten vieler Menschen und unserer Umwelt – die ökologischen Folgen sind verheerend.

Der für das Hilfswerk Misereor zuständige Bischof, Werner Thissen, fordert von der Politik, Regeln und Anreize zu schaffen,“die zur Abkehr der industriellen Massentierhaltung führen“.

[notice]Heute, am 16. Oktober, ist Welternährungstag und ein willkommener Anlass, über unser Konsumverhalten nachzudenken.[/notice]

Quellen:

  • Kölner Stadt-Anzeiger vom 10.10.2012
  • Bonner GENERAL-ANZEIGER vom 16.10.2011
  • GREENPEACE-Leserbrief vom 11.10.2012/D
  • Link zum Welternährungstag: https://www.fao.org/getinvolved/worldfoodday/en/
  • Bild im Kopf der Seite; Regenwald: © Cornerstone  / pixelio.de

Lesen Sie hierzu auch Artikel weitere der Redaktion Aurelia e.V aus den Kategorien ArtenschutzMeeresbiologieNachhaltigkeitNaturschutzNaturwissenschaftenUmweltpädagogik:

Tier- und Umweltschutz im Sinne der Nachhaltigkeit

Um Nachhaltigkeit zum Schutze der Tiere und der Umwelt zu erzielen, erstellt Aurelia e.V. neben den Redaktionsbeiträgen zum Thema auch Klassenfahrten-Fachprogramme für ökologische Bildung / Umweltbildung. Wenn Sie eine umweltpädagogische Klassenfahrt planen oder ein biologisches Fachprogramm für die Kursfahrt mit Ihrem Biologie-Leistungskurs planen, sprechen Sie uns gerne an. >> Kontakt-Formular

 

Australien und seine Koala-Bären

Die Rodung der Wälder bringt die niedlichen Beuteltiere in Gefahr!

Seit ewigen Zeiten, schon als Australien nur von den Aborigines, seinen Ureinwohnern, besiedelt war, gibt es dort die Koala-Bären. Viele, viele Jahre  haben diese possierlichen Tierchen dort ein friedliches Leben führen können. Eukalyptusbäume, ihre einzige Nahrung, waren dort im Überfluß vorhanden. Leider hat sich dieses paradiesische Leben extrem verändert. Australien hat seither immer mehr Menschen aufnehmen müssen. Es wurde immer mehr Land verbaut, wozu die Eukalyptusbäume gnadenlos gefällt wurden. Wieder eine Spezies die betroffen ist, wenn es um die Abholzung ganzer Wälder geht!

Ist die Umsiedlung der Koalas mit dem Artenschutz vereinbar?

Speziell in die klimatisch begünstigten nördlichen und östlichen Küstenregionen des Landes zog es die Menschen – sehr zum Leid der friedlichen Beuteltiere, die dort ihre Heimat hatten und sich sehr schwer tun mit einer eventuellen Umsiedlung. Koalas sind so sehr mit ihrem Eukalyptus-Heimatbaum verbunden, daß sie im Falle einer Aussiedlung bis zu 30 – 40 Km wandern, um dorthin zurückzukommen!

Normalerweie bewegen sich Koala-Bären wenig. Sie schlafen 16-20 Stunden am Tag auf dem Baum; Das sind bis auf wenige Ausnahmen Eukalyptusbäume. Beim Rennen setzen die nachtaktiven Säugetirer beide Vorder- und beide Hinterbeine gleichzeitig auf und sind damit sicher bessere Kletterer als Läufer.

[Quelle und weitere Infos zu den Koala-Bären: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Koala]

Hilfe im Koala-Hospital

Viele Koalas irren heimat- und orientierungslos umher, fallen oft in Swimmungspools oder werden von Autos überfahren. Eine schlimme Entwicklung, die auch mit vielen Krankheiten der Bärchen einhergeht.

Seit einiger Zeit existiert jedoch auch ein „Koala-Hospital“, in dem einige Tiere, wenn sie Glück haben, dann landen. Freiwillige Helfer sammeln verletzte Tiere rund um die Küstenstadt per Ambulanzwagen auf und fahren sie direkt in diese Klinik. Ein sehr guter Anfang, um den Leiden der Koalas beizukommen! Dafür braucht das Hospital natürlich eine Menge Geld, daS erstmal beschafft werden muß!

Pro Jahr sterben etwa 4000 Stadtkoalas, was allerdings 4000 zu viele sind, will man, daß diese sympatischenTierchen irgendwann nicht wirklich aussterben!

Warum sprechen und die Koala-Bären so sehr an und rühren unser Herz? – Lesen Sie dazu den Beitrag der Redaktion Aurelia e.V. „Kindchenschema im Tierreich “ auf BLUE-social-VISION – Verhaltensforschung, Soziales Lernen, Engagement .

Die Aborigines, die erwähnten Ureinwohner Australiens, glauben fest daran, daß die Koalas in der uralten „Traumzeit“ ihrer Ahnen entstanden und daß sie wichtige Tiere der Schöpfung sind.

Für ganz Australien sind diese beliebten und niedlichen Tiere eine Art Wahrzeichen; sie gelten neben den Kängurus als einzigartiger Reichtum des Kontinents.

Wir alle sind aufgerufen, diesen wundervollen, friedlichen und putzigen Gesellen beim Überleben zu helfen, wir sind es ihnen schuldig!
Unsere Erde hat so viel verschiedenes Leben hervorgebracht, und jedes Wesen hat ein Recht auf ein Dasein, das von uns Menschen – da wir ja die Macht auf der Erde übernommen haben – geschützt werden muß!

[Quelle: HÖRZU vom 15.06.2012 „Koalas in Gefahr“ von Silke Pfersdorf]

Erziehung zur Nachhaltigkeit durch Blaue Klassenfahrten-Fachprogramme für Ökologie

Zu den Themen Natur- und Tierschutz sowie ökologischer Bildung entwickelt Aurelia e.V. entsprechende Fachprogramme für Studienklassenfahrten für das Alter ab 12-16 Jahren, die sogenannten MUSCHELSUCHER-Programme. Eine Möglichkeit Jugendliche für den Schutz unseres Blauen Planeten zu begeistern, sind die BLUEWORK-volunteering Freiwilligen-Einsätze, die wir für Projekttage -wochen und Klassenreisen / Klassenfahrten organisieren und in ein umweltpädagogisches Gesamt-Programm integrieren.

Erfahren Sie mehr darüber in unserem neuen Blog:

BLUEWORK-volunteering – Aktion für Erlebnispädagogik und Nachhaltigkeit

 

Mehr Beiträge der Redaktion Aurelia e.V. zu den Themen

Aurelia e.V. für ökologische Bildung - der Blaue Planet
Der Blaue Planet braucht unseren Schutz. Tel.: 0049 (0)228-929 837 33

Mischwälder – die besten Klimaschützer

Baumknospe -Waldidylle

„Oh Täler Weit, oh Höhen, oh schöner grüner Wald…“ [Joseph Freiherr von Eichendorff]

Vor Jahrzehnten von vielen Chören mit Inbrunst gesungen, frage ich mich heute, ob man Jahrzehnte nach uns, auch noch vom wunderschönen Wald singen kann.

Baumknospe -Waldidylle
Baumknospe. Für Glücksmomente muß man beim Reisen und während Waldspaziergängen die Augen offen haben.

Ein Waldspaziergang, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit, ist Balsam für die Seele und der Wald eine Oase der Ruhe für gestresste Menschen.
Nur im naturbelassenen Mischwald zeigt uns der „Kreislauf der Natur„, seine faszinierende Schönheit. Ehrfurcht erfasst einen, wenn man die uralten Eichen, Buchen, Ulmen und viele andere mehr, mit ihren mächtigen Stämmen und riesengrossen Baumkronen sieht. Und in den wildbewachsenden, sonnigen Lichtungen sieht man z.Zt. die grossen Stauden des lilaleuchtenden Fingerhuts; im Spätsommer erfreuen uns die köstlichen Waldbeeren und Pilze.

Der Verlust alten Baumbestandes kann durch die Aufforstung mit schnellwachsenden Bäumen nicht ausgeglichen werden

Schon seit Jahren hört und liest man immer mehr vom Pflanzen schnellwachsender Bäume, wie Fichten und Kiefern – das heisst schnelles Geld – der Profit hat Einzug gehalten in unserem schönen Wald – und der Holzhandel blüht. Mischwälder mit altem Baumbestand – die besten Klimaschützer – werden in öde Einheitsforste umbearbeitet.
Das „creative Chaos der Natur“, der „wilde Wald“ muss dem langweiligen, aufgeräumten Wald weichen.
Was hat das wohl für Auswirkugen auf die Vogelwelt?

Kann es sein, dass Bäume nicht mehr alt werden dürfen? Uralte Laubwälder machen nur noch 3% der Waldflächen Deutschlands aus!

Das muss doch gestoppt werden! Aus diesem und einigen anderen Gründen bin ich Mitglied bei Greenpeace geworden.
Greenpeace kämpft für den „Urwald von morgen“.

[Quelle: Greenpeace e.V.Hamburg – 01/2012]

Hoffnung auf nachhaltige Sensibilisierung Jugendlicher für die Natur

…und Aurelia e.V. kämpft für altersgerechte Umwelterziehung und entwickelt in der Hoffnung auf nachaltige Sensibilisierung der Jugend Bildungsprogramme für Ökologie, Umwelt-, Natur- Meeres- und Artenschutz.

Mit dem Atem des Waldes – Aurelia e.V. Klassenfahrten-Programmentwicklung

In entspannter Klassenfahrten-Atmospäre kann wissenschaftlich angeleitet geforscht und gelernt werden. Wir entwickeln Fachprogramme für ökologische Bildung, die Waldspaziergänge mit Förstern beinhalten, Jugendliche können in Laboren und Insituten mikroskopieren und analysieren und in praktischer Arbeit in BLUEWORK volunteering Einsätzen aktiv am Biotop-Pflege-Maßnahmen teilnehmen. Damit haben die SchülerInnen die Möglichkeit sich für eine begrenzte Zeit aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Für Fragen zu unseren Blauen Studienprogrammen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Zum Weiterlesen andere Aurelia e.V.V Artikel zum Thema Wald, Natur– und Artenschutz:

Waldpädagogik für nachhaltigen Umwelt- und Artenschutz

Wo bleiben denn die Milane?

Der Ornithologe Jens Bruns sorgt sich um den Magier der Lüfte

Der Ornithologe Jens Bruns – eigentlich von Beruf Geologe – fragt sich, wi denn die Milane bleiben,
denn seine ganze Freizeit gehört den Greifvögeln. Mit Begeisterung leitet er die Greifvogel-Arbeitsgemeinschaft der Ornithologengesellschaft. Sein besonderes Interesse gilt den Greifvögeln. Schon als zehnjähriger Junge, aus Kamen in NRW, kam er zum Vogelschutz, dabei gehörte seine ganze Liebe dem wunderschönen Rotmilan, auch Gabelweihe genannt, mit seinem rotbraun schimmerden Federkleid.

Wenn dieser große, faszinierende Greifvogel mit 1,50 m Spannweite, den langen, außeinander gespreitzten Flügelspitzen und dem großen, gegabelten Schwanz in den Himmel steigt und elegant seine Kreise zieht, nennt man ihn auch den Magier der Lüfte.

Der Vogelkundler Jens Bruns, stapft mehrmals jährlich in seiner Freizeit bis zu 130 Quadratkilometer durch die Wälder seiner Heimat.
Er kennt dort jeden Baum und jedes große Vogelnest. Wieder auf der Suche nach bekannten Brutplätzen und ihren Bewohnern meint er traurig: kein einziger Milan ist in den Nestern der hohen Baumkronen zu sehen; dabei müßte es ihm doch gut gehen – wir haben ein Mäusejahr- daher Futter in Massen.

Tatsache ist, daß seit Jahren der Bestand des Rotmilans – dem Segler der Lüfte – ständig zurück geht

Deshalb wurde dieses Jahr erstmalig zur bundesweiten Bestandsaufnahme des Rotmilans aufgerufen. Die Brutplätze sollen kartiert werden. Jens Bruns unterstützt und beteiligt sich an dieser aufwendigen Arbeit.

Raubvogel Milan zu Besuch

Wie der junge Jens Bruns aus NRW habe auch ich in diesem Alter den Milan beobachtet, aber aus einem anderen Grund – ich mußte ihn verscheuchen…
Während des Krieges habe ich auf einem großen Gehöft im schwäbischen Oberland, nur umgeben von Wald und Wiesen, im Frühling die neugeschlüpften, gelbleuchtenden Küken in einem großen umzäunten Streuobstgarten gehütet. Doch dieser Idylle drohte immer Gefahr, und zwar von oben. Die Greifvögel aus dem nahen Wald – Habichte, Bussarde und auch der schöne Milan kreisten hungrig über meinen Schützlingen. Ich mußte die Raubvögel vertreiben, zunächst mit Händeklatschen, doch bald hatte ich mehr Angst vor den großen, schlauen Vögeln, als sie vor mir.Also bekam ich eine Kuhglocke zum Leuten, zum Schuß einen Stock und einen alten Eimer zum Draufhauen – nur der Habicht war manchmal sehr hartnäckig. Auch im Herbst beim Kühe hüten beobachtete ich einen Milan wie er im Sturzflug eine Maus schnappte und verspeiste.

Heute haben diese großen, schönen Greifvögel andere Feinde: die Windräder und die intensive Landwirtswchaft machen ihnen das (Über)-Leben schwer.

Kartierung von Greifvögeln

„Greifvögel-Interessierte können bei der Kartierung helfen: jens_bruns@gmx.de“, sagt Andreas Fasel in der WELT AM SONNTAG.

 

[Quelle der Fakten über die Milane: WELT AM SONNTAG NR:17, Andreas Fasel, „Ein rätselhafter Jäger“]

Lesetipp der Redaktion Aurelia e.V. zu Vogelkunde

Deutschland – wild- und artenreich

Lesen Sie Spannendes über die Kraniche!

5 Tage Fachprogramm Portugal Klassenfahrten

Fachprogramme für Geschichte, Nautik, Biologie und Geographie an der Algarve in Portugal.
Biologie in Naturschutzgebieten der Algarve / Atlantik / Portugal. Hier kann man auch Kraniche beobachten.

Alle Vögel sind schon da….

Infos und Fachprogramm Ornithologie (Vogelkunde).

Umweltpädagogische Exkursion ins UNESCO Biosphärenreservat

Nachhaltigkeitsprojekt Kranichschutz am Schaalsee

Studienklassenfahrten Fachprogramm Ornithologie

Aurelia e.V. hat diverse Fachprogramme für Ornithologie (Vogelkunde) erstellt. Sprechen Sie uns an, auch wenn Sie an einer Exkursion in ein Vogelschutzgebiet oder einem Vortrag der Beringungszentrale interessiert sind. Gerne informieren wir Sie über schülergerechte  vogelkundliche Exkursionen im In- und Ausland für jede Alterstufe bis hin zu wissenschaftlichem Niveau.

Aurelia-Logo mit Vogel

Bei Interesse an ornithologischen Exkursionen  während Deutschland-Klassenreisen, Projekttagen oder Klassenfahrten ins Ausland zu Natur-, Tier- und Umweltschutz sprechen Sie uns gerne an: Aurelia e.V. Anfrageformular (bitte Thema Ornithologie angeben) oder Telefon: Kontakt

Alle Vögel sind schon da….

Frühlingskonzert im Wald

Wie verläßlich ist die Vogeluhr?

Die Nachtigall ist`s, die in aller Frühe, um 04:15 Uhr, als erste Sängerin ihr klangvolles Lied erschallen läßt. Wenn man lange genug am Wald gewohnt hat, kann man um diese Jahreszeit – der Balzzeit  der Vögel– sich wirklich nach der „Vogeluhr“ richten. Pünktlich um 04:30 Uhr jubiliert die Lerche und immer mehr Sänger – Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar – begrüßen den neuen Tag. Während der Morgenröte, bis gegen 6 Uhr, wenn die Sonne voll da ist, hört man ein Vogelkonzert von einmaliger Schönheit.

Deutschlands Super-Star des Waldes

Aber nicht nur mit Gezwitscher und Gesang erfreuen uns die gefiederten Freunde. Oft wunderte ich mich bei Waldspaziergängen, daß plötzlich und heftig, wie nach einem Hund gepfiffen wurde, obwohl weder Mensch noch Tier zu sehen waren. Ein Vogelkundler (Ornithologe) klärte mich auf: Es ist der Star, der die Pfiffe nachahmt – er soll ein begnadeter Imitator sein – auch Handygeklingel oder die Säge der Waldarbeiter gehören zu seinen enorm großen Reportuar. Der Star ist eben deutschlands Super-Star des Waldes.

Mutiges Rotkehlchen

Auch ein Rotkehlchen hat mich schon köstlich amüsiert. Plötzlich flog es durch die offene Balkontür ins Zimmer, zupfte Wolle aus meinem selbstgeknüpften Teppich, setzte sich mit vollem Schnabel auf die Stuhllehne und zeigte sein korallenrotes Brüstchen, guckte neugierig umher, bevor es mit seiner Beute wieder rausflog.

Die erste Sängerin des Tages ist die Nachtigall

Nochmal zur kleinen, unscheinbaren Nachtigall. Ihr klangvolles Lied, von vielen Dichtern schon beschrieben, ist nicht nur die erste Sängerin, wenn der Tag erwacht, auch in der lauen Sommernacht freuen wir uns, wenn die Nachtigall schlägt.

Tier-, Arten-, Naturschutz / Vogelschutz

Zum wiederholten Male ruft der Naturschutzbund (www.nabu.de) auf zum Mitmachen. Am 11. bis 13. Mai 2012 sind die Teilnehmer der Aktion „Stunde der Gartenvögel“ gebeten alle Vögel in ihrem Garten zu zählen und zu melden. Ob wohl auch in diesem Jahr Amsel, Kohlmeise und Spatz die häuftgsten Gartenbesucher sind?

[Quelle: HÖRZUR, April/Mai 2012, D. Weychardt]

Klassenfahrten Fachprogramm Ornithologie

Aurelia e.V. hat diverse Fachprogramme für Ornithologie (Vogelkunde) erstellt. Sprechen Sie uns an. Gerne informieren wir Sie über schülergerechte  vogelkundliche Exkursionen im In- und Ausland für jede Alterstufe bis hin zu wissenschaftlichem Niveau.

Aurelia-Logo mit Vogel
Klassenfahrten Fachprogramm Vogelkunde (Ornithologie)

Bei Interesse an ornithologischen Exkursionen  während Deutschland-Klassenreisen, Projekttagen oder Klassenfahrten ins Ausland zu Natur-, Tier- und Umweltschutz sprechen Sie uns gerne an: Aurelia e.V. Anfrageformular oder Telefon: Kontakt

Deutschland – wild- und artenreich

Deutschland und wilde Tiere – stimmt das eigentlich?

Andreas Kieling– ein bekannter Naturfilmer, machte nicht nur Entdeckungstouren in Amerika und Afrika; seine Touren durch Deutschland haben ihn total begeistert. Er schwärmt sehr von seiner Heimat und stellte fest, dass den meisten Menschen in unserem Land wahrscheinlich gar nicht bewusst ist, dass wir in einem der artenreichsten Länder der Erde leben. Von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Elbtalauen bis zur Eifel, hat der Filmer ca. 58000 Km mit dem Auto zurückgelegt. Sein Fazit lautete: Deutschlands Natur ist unendlich reich und wilder als wir denken.

Kraniche

Der Experte für Wildtiere erlebte auf der Ostseehalbinsel Fischland-Darß-Zingst die unvergesslichen Schauspiele der Kraniche, die entweder auf ihrem Flug gen Norden oder auf ihrem Rückflug gen Süden hier Station machen. Er sagte, wenn plötzlich 15000 dieser majestätischen Großvögel gleichzeitig aufsteigen, um auf einem nahen Feld Futter zu finden, erzeugt das schon ein Gänsehautgfühl und ist ein seltenes Erlebnis. Nicht zu vergessen ist der wunderbare Balztanz, den die Kraniche vorführen, der wie ein eingeübtes Ballettstück daherkommt. Kraniche sind zwar nicht bei uns beheimatet, aber sie lieben unsere Ruheplätze.

Wölfe

Andere Tiere bleiben hier für immer. Es gibt jetzt auch wieder den Wolf, der nach langem den Weg nach Deutschland zurückgefunden hat. In der Lausitz hat man kürzlich wieder 11 Rudel und ein Wolfspaar gezählt. Wir Menschen sollten eigentlich keine Angst vor dem Wolf haben, denn er ist – wie man weiss – ein scheues Wildtier.Die Geschichten vom „bösen Wolf“ gehören der Vergangenheit an und sind mehr oder weniger Märchen. Wölfe sind sehr anpassungsfähig. Für sie ist die Hauptsache das Nahrungsangebot und dass ihm nicht nachgestellt wird, was leider in Polen noch der Fall ist.

Hirschkäfer

Der Naturfilmer erzählte auch von einem Zusammentreffen mit Hirschkäfern, die ihn sogar angegriffen haben und verletzten. Das ist aber nur der Fall, wenn sie sich bedroht fühlen. Also besser nicht zu nahe rankommen. Die Käfer können nur in alten Eichenwäldern überleben, sie brauchen umgestürtzte Eichen, zermürbte Wurzeln, Stämme und Sümpfe. Seltsamerweise reagieren sie sehr stark auf Gerüche, speziell auf Alkohol. Oft sind sie davon regelrecht berauscht und dann auch schnell bereit, mit dem nächsten Hirschkäfer einen Kampf auszufechten.

Alpentiere (Steinadler, Luchse, Murmeltiere, Biber)

In den Bayrischen Alpen brüten zur Zeit etwa 45 Steinadlerpaare, was sehr erfreulich ist.In unseren Hochgebirgen leben wieder Luchse, die als unsere größten Raubkatzen gelten. Des weiteren haben wir hier Steinböcke, Murmeltiere, Biber und viele Arten mehr. Unsere Wälder sind reich an Wildtieren und sie tragen enorm zu unserem guten, gemäßigten Klima bei.

Welse

Und was wissen wir über unser Wasser? In manchen Gewässern trifft man hier sogar auf Fische, die über 2 Meter lang werden und sogar ein Gewicht von über 60 Kilo erreichen können. Das betrifft einen Wels, den ein Angler aus Brandenburg vor 2 Jahren fing.Historische Quellen berichten sogar von Exemplaren von 5 Metern Länge. Der Wels liebt die Wärme und wächst solange er lebt. Der Klimawandel und das warme Wasser in der Nähe von Kraftwerken haben das bewirkt, denn hier findet der Wels natürlich genügend Futterfische. Um so einem Wels auf die Spur zu kommen, tauchte Andreas Kieling in der wilden Spree. Diese Gegend kann man als eine der schönsten und naturbelassensten Regionen Deutschlands bezeichnen. Wenn man Bilder des Spreewaldes sieht, könnte man auch an den Amazonas oder den Orinoko denken. Es ist ein noch ganz natürliches Stückchen Land, das noch immer von den Sorben bewohnt wird. Die Sorben sind ursprünglich aus der Rumänischen Region hier eingewandert. Sie tragen an Feiertagen noch heute ihre sorbischen Trachten, und ihr Leben spielt sich noch heute so ab wie in früheren Zeiten; sie haben sich ihre Tradition bewahrt. Im Spreewald haben die Sorben die Natur direkt vor der Tür und sie fühlen sich mit ihr total verbunden.

 

Unser schönes, wildes Deutschland sollten wir alle noch viel besser kennenlernen, es hält so viel für uns bereit, was wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen können.

 

[Quelle: HÖRZU, Nr 14, 30.03.2012 Seite 10 „Schönes wildes Deutchland, Andreas Kieling]

Fachprogramme für Artenschutz / Tierschutz

Fachprogramme für umweltpädagogische Klassenfahrten und Projektwochen zum Artenschutz sensibilisieren Schüler für unsere Umwelt, Tiere, Pflanzen, Gebirge und Gewässer. Aurelia e.V. hat Sie unter dem Sammelbegriff MUSCHELSUCHER Programme gesammelt. Gerne erstellen wir ein auf Ihre Gruppe passendes MUSCHELSUCHER Programm, egal wohin die umweltpädagogische Klassenfahrt unter Tierschutz-/Artenschutz-Aspekten gehen soll. Wenn Sie die aktive Mitarbeit Ihrer Schülerinnen und Schüler an Naturschutz-Projekten wünschen, fragen Sie außerdem nach BLUEWORK-volunteering. Besonders beliebt sind bei den Schülerinnen und Schülern Tier- Auswilderungsprojekte.

Kontakt: Aurelia e.V.

Waldpädagogik für nachhaltigen Umwelt- und Artenschutz

Wald als erfahrbarer Ort, Wild als beobachtbares Objekt, Jäger als kompetente Vermittler

Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bringt durch erlebnisorientierte Waldführungen Kindern- und Jugendlichen die Natur zum Anfassen und Begreifen nahe. Diese ehrenamtlichen Waldexkursionen mit Gruppen, geleitet von ca. 4000 ehrenamtlichen, bundesweit tätigen Jägern und Jägerinnen, sind für  jeder Altersstruktur, von der Vorschule bis zur weiterführende Schulen, ein Abenteuer, bei dem alle Schüler und Schülerinnen ihre lokale Fauna und Flora, vom Schwarzwald über den Bayerischen Wald bishin zum Thüringer Wald, kennenlernen können.

Erlebnispädagigik – Lernen durch Er“Leben“

Hautnah erleben die Kinder und Jugendlichen die Umwelt, sie erfahren, dass beim Rotwild das Weibchen Hirschkuh heisst, dass die Bezeichnung für Fell „Decke“ ist, dass es eine Sommer- und Winterdecke gibt, dass die Augen als „Lichter“ und die Ohren als „Lauscher“ bezeichnet werden.

Nicht durch Lesen von Büchern, sondern mit Spass und Neugierde können Kinder und Jugendliche aktiv durch gemeinschaftliches „Spurenlesenlernen“ in der Gruppe auch später ihr Erlerntes und Erlebtes in der Familie oder an Freunde weitergeben. Sie beobachten vonm Hochsstand  Wildschweine, die ins Unterholz verschwinden, wenn die Gruppe zu laut ist, hören den Brunftschrei eines Hirsches oder das Klopfen eines Spechtes.Unterschiede zwischen Nadelwald und Laubwald werden visuell aufgenommen und durch die geschulten Jäger und Jägerinnen noch anschaulicher vermittelt, indem Buchecker probiert, Eicheln gesammelt oder Kiefernadeln mit Fichtennadel verglichen werden. Alle menschlichen Sinne werden gefördert und angesprochen.

Umweltpädagogik – Bildhaftes Be“Greifen“

In Zeiten, in denen der Medienkonsum unaufhörlich wächst und die Erlebenswelt  Natur reduziert ist, sind diese Umwelt-Wahrnehmungen von gravierender Bedeutung.

Das Einwirken der Umweltverschmutzung wird begreifbar gemacht, wenn die beschädigten Baumkronen oder die kahlen Baumstämme gezeigt werden, dann wir aus dem Schlagwort „Baumsterben“ eine sichtbar gemachte Bedrohung. Die Notwendigkeit des Artenschutzes und des Umweltschutzes wird anschaulich demonstriert, sie wird fühlbar gemacht.

Der DJV bezeichnet sein ehrenamtliches Engagement als „Initiative Lernort Natur„, er wurde schon zweimal als „Offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-20014“ ausgezeichnet

[Quelle: Bildungsaspekte in didacta 01, Das Magazin für lebenslanges Lernen, S.33].

 

Weltweit gibt es Möglichkeiten, etwas zum Schutz des Blauen Planeten und seiner Vielfalt zu tun – BLUEWORK-volunteering organisiert dies regional, deutschlandweit, europaweit, inernational. BLUEWORK-volunteering ist ein Projekt, dass auch hervorragend als Themenschwerpunkt einer Klassenfahrt durchführbar ist.

Kontakt über Aurelia e.V.:

0228 – 929 837 33 mo-fr 10-15

aus dem Ausland: +49 (0)228-92983733
oder Kontakt über unser Formular 

Zum weiter lesen ein weiterer Artikel der Redaktion Aurelia eV:
Unsere Wälder – seit Jahren nachhaltig in Gefahr

Unsere Wälder – seit Jahren nachhaltig in Gefahr

Wenn Wasser und Wälder nicht im ökologischen Gleichgewicht sind, gefährden wir Menschen unser größtes Gut

Gibt es Möglichkeiten, weitere Schäden zu verhindern?

Naturwissenschaftler warnen: Die Natur braucht unseren Schutz
Nachhaltiger Naturschutz für ein ökologisches Gleichgewicht. ©Aurelia eV

 

Die Wälder unserer Erde – nach dem Wasser unser höchstes Gut! Sie sorgen für unser Klima, sie halten unsere Waldtiere am Leben und sie sind für uns Menschen absolute Ruhezonen. In früheren Zeiten, als es noch überall  den  sogenannten Mischwald gab, waren die natürlichen Wälder praktisch „unaufgeräumt“. Alte Bäume starben irgendwann ab, sie fielen um, die Borke brach  ab, und all dieses war dann  für alle Waldtiere ein gefundenes Fressen oder auch ein neues Zuhause. Durch die Zersetzung des Stammes wurde das Totholz dann mit Hilfe unzähliger Mikroorganismen in seine molekularen Bestandteile zerlegt und es konnte ein neuer Baum nachwachsen – ein normales Generationen-Leben.

Junge Fichten und Kiefern können alte Bäume nicht ersetzen

Morgensonne im Wald
So kennen wir den Wald. © Aurelia eV.

Heute fällen wir viel mehr Bäume als nachwachsen können, ein schlimmer Fehler. Schnellwachsende Fichten und Kiefern werden gesetzt, weil sie vor allem mehr Profit versprechen. Der Wald verliert sein ursprüngliches Gesicht, es gibt dann nur noch oede Einheitsforste, die sich jedoch als anfällig für Krankheiten und Klimaveränderungen erwiesen haben.

Wir können die Zeit nicht zurückdrehen, aber für die Erhaltung unserer Wälder stehen wir genauso in der Pflicht wie beispielsweise Südamerika für die tropischen Urwälder.

Ökologische Bildung zur Nachhaltigkeit

Buchen. Ökologische Bildung - Naturwissenschaften
Ökologische Bildung – Naturwissenschaften für Jugendliche. © Aurelia eV

Klimawandel hat nicht nur mit CO²-Ausstoß zu tun, es ist ein  komplexes Thema, was wir nicht vergessen dürfen.

Ein sehr guter und einfacher Beitrag  könnte z.B. geleistet werden, wenn wir unsere Kinder schon früh in das Wissen um unsere Wälder  einbeziehen würden. Schon während der Kindergartenzeit wäre es sicher empfehlenswert, vielleicht einmal pro Woche einen Waldspaziergang zu organisieren und den Kindern dabei alles ganz einfach zu erklären. Wir wissen, dass es schon sogenannte  Waldkindergärten gibt – ein sehr guter Anfang im Bemühen um Nachhaltigkeit -!

Auch für Schüler der oberen Klassen, die schon viele Zusammenhänge kennen, ist dieses Thema bestimmt sehr gefragt. Viele Schüler kennen sich vielleicht mit Greenpeace aus oder sind schon Anhänger dieser Bewegung. Selbst für die Lehrkräfte wäre dieses dann evtl. eine nicht zu unterschätzende Hilfe.  Auch Expeditionen in tropische Wälder oder an den Amazonas können viel an Wissen vermitteln und mehr Verständnis für die Entwicklung unserer Erde erbringen. Neue Ideen könnten hierbei sogar entwickelt werden, denn je mehr man nachdenkt, desto wahrscheinlicher ist es, eine neue Lösung zu finden. Nicht vergessen wollen wir, dass diese Maßnahmen als „umweltpädagogisch wertvoll“ einzuordnen sind! Ökologische Bildung ist kein Hexenwerk und macht Freude.

Es gilt weltweit,  vieles über Klimaschutz, Wälder und Nachhaltigkeit zu erfahren, denn  unsere Kinder werden sehr schnell zu Erwachsenen, die unsere Erde weiter erhalten können.

[Informations-Quell: Greenpeace Nachrichten 01/2012, Wunder des Waldes]

 

Weitere Beiträge zu Ökologie, Klima, Wäldern und Umweltpädagogik von Aurelia eV

Kuhl! Klassenfahrten-Fachprogramme für Natur-, Umwelt und Artenschutz
Kuhl! Klassenfahrten-Fachprogramme für ökologische Bildung

1.) Buchenwälder werden zu UNESCO Weltnaturerbe

2.) Blaue Studienexkursionsprogramme Ökologie, Klimaschutz und EU-Energiepolitik – Freiburg – Straßburg – Schwarzwald (Hier direkt bei Aurelia eV kostenfrei anfragen!)

3.) Umweltpädagogik am Deutschen Wattenmeer der Nordsee  (Hier direkt bei Aurelia eV kostenfrei anfragen!)

4.) Bildungsprogramme Klassenreisen Bayern für erlebnispädagogische und umweltpädagogische Klassenfahrten Bayerischer Wald  (Hier direkt bei Aurelia eV kostenfrei anfragen!)

[Quelle: Alle Links führen zumAurelia eV Blog Bildungsprogramme für Ökologie, Erlebnispädagogik und Kultur]