Blaues Studienfachprogramm Meeresbiologie Ozeanographie Ökologie in Europa

Klassenfahrten ans Meer sind mit den Programm Modulen von Aurelia e.V. leerreich und spannend.
Nur wer das Meer kennt, kann es lieben und wird es hoffetlich auch schützten.
Klassenfahrten-Fachprogramme für Nachhaltigkeit zum Schutz unseres Blauen Planeten.

Was…

Die TeilnehmerInnen lernen das Ökosystem von Meer & Küste kennen und die dort vorkommenden Lebensräume (Habitat) und Lebensformen. Die „Stars“ unserer Programme sind Delphine, Wale, Robben, Haie und Meeresschildkröten, spannende Greife und Seevögel die entweder bei Fachführungen (FachVisit) in Aquarien, Meeresbiologischen Instituten und Schutzstationen (Rescue Centers) oder in freier Wildbahn bei Seawatching-Schiffstouren, Küstenexkursionen, Schnorchel-/Tauchgängen und Eco-Kajaktouren beobachtet werden können. Die Bedeutung von Muscheln und Medusen als Zeigerorganismen und von Seegraswiesen (Posidonia Oceanis) als weltweit geschützte marine Fauna wird den TeilnehmerInnen von Meeresbiologen, Wildtierbiologen, Umweltpädagogen und Rangern erläutert und aufgezeigt. Ergänzend organisieren wir Begegnungen mit Mitarbeitern weltweit vernetzter Organisationen wie z.B. WWF, SlowFish, CestMed, SharkProject, JellyWatch u.a. (lectures).

Wo…

An jeder Küste Europas sowie auf den Balearen, auf Sardinien, Capri und Sizilien und den Kornaten. Wählt einfach passend zum Klassenstudienfahrtenziel das Blaue Studienfachprogramm Meeresbiologie Ozeanographie Ökologie.

Kosten..

Teilnehmergebühr beträgt 35,- pro Person – Lehrkräfte frei. zzgl. eventueller Eintritte vor Ort, Ausleihgebühren für Ausrüstung oder Labormiete, Tarif für Übersetzer/Referenten, Schiffscharter oder ähnliches.

Alle Aurelia Programm Module sind echte Teamspiele und bringen jede Menge Spaß!

Aurelia Programm Module
Leistungen in Teilnehmergebühr 35,- p.P. enthalten
Lehrer frei
BLUECITY – Aurelia Yours Stadtrallye
das Planspiel (deutschsprachig)  für Bildungs-Klassenfahrten in 30 europ. Städte (ca. 2-3 Stunden)
BLUEQUEST – mensch+zahlen=statistik
das Planspiel Statistik begeistert Schüler/innen für Mathe und Sozialwissenschaften (ca. 2-3 Stunden)
BLUEFLOWER – Vegetationsaufnahme
kann auf jeder Klassenfahrt durchgeführt werden (ca. 2-3 Stunden)
BLUEFIELD – KüstenWerkstatt
für alle naturwissenschaftlichen Fachbereiche (ca. 4 Stunden)
BUESHELL – Unterwasser Bestandsaufnahme
Bestimmungsarbeit mariner Fauna (ca. 1,5 Stunden)
BLUEFIT – Schnitzeljagd mal anders
das Selbstversorger Wochenspiel für Ernährung, Konsumkompetenz und Fitness (Dauer bis zu 5 Tage)

Dauer..

Den zeitlichen Umfang bestimmen die Gruppen selbst durch die von Ihnen festzulegende Wahl der Module. Die Gruppen bestimmen selbst die Anzahl der anzumeldenden Module.

Modulaufbau / Ablaufplan des Klassenfahrten-Programms

Vorbereitung: Fach-Referat / Nachhaltigkeits-Referat an Ihrer Schule, gerne können Gasthörer nach Anmeldung hinzukommen! Das Referat ist als Einstimmung zur einer Studienfahrt mit unserem Blauen Studienfachprogramm Meeresbiologie gedacht und wird von Referenten unserer Netzwerk-Partner durchgeführt. Die Themen zum Beispiel „Nachhaltige Fischereiwirtschaft“ oder „Haie – vom Topjäger zum Gejagten“ u.a. (in Teilnehmergebühr bereits enthalten)

Klassenfahrten ans Meer sind mit den Programm Modulen von Aurelia e.V. leerreich und spannend.
Das Meer bietet eine mitunter farbenreiche Artenvielfalt, die zu einem großen Teil noch unerschlossen ist.
Eine Ahnung davon erhalten die SchülerInnen bei der Durchführung der BLAUEN STUDIENFACHPROGRAMME MEERESBIOLOGIE OZEANOGRAPHIE ÖKOLOGIE bei ihren Klassenfahrten an europas Küsten.

1. Tag: FachVisit eines meeresbiologischen Institutes oder Aquariums mit lecture zur Biodiversität der jeweiligen Meeresregion (zwischen 11,- und 19,- p.P Zusatzkosten.), und anschl. Labor-workshop, Dauer ca. 3,5

anschliessend: BLUEFIELD – KüstenWerkstatt
(in Teilnehmergebühr bereits enthalten) – die KüstenWerkstatt, das Experimental-Modul Geländepraktikum für Naturwissenschaften, Dauer ca. 3,5 Stunden

2. Tag: Küstenexkursion in maritim-terrestrischen Schutzgebiet als Biotoppflege-Einsatz (Entfernung invasiver Arten oder von Plastikmüll) (in Teilnehmergebühr bereits enthalten).

anschliessend: BLUEFLOWER – Modul Vegetationsaufnahme (in Teilnehmergebühr bereits enthalten), Dauer ca.  2-3 St.

Alternativ wählbar: Guide/Begleitung und lecture zur Botanik oder Fauna der Küste (teilweise gegen Referenten-donut von rd. 6,- pro Person Zusatzkosten). Dauer in Absprache.

Alternativ wählbar: Eco-Kajaktour mit lecture zur Biodiversität des Schutzgebietes, z.B. zu Flora und Fauna in Salz-Süsswasser-Übergängen (17,- incl. Guide Zusatzkosten), Dauer ca. 3 Stunden oder als monitoring-Tour zur Avifauna der Region (donut 5,- Zusatzkosten)

3. Tag: Schiffsausfahrt in maritimes Schutzgebiet (marine protected areas/area marina protetta), dort geführter meeresbiologischer Schnorchelgang mit lecture zur Biodiversität des Schutzgebietes (Kosten ab 17,- Zusatzkosten) in Verbindung mit BUESHELL – Unterwasser BestandsaufnahmeL (tool zur Bestimmung mariner Fauna, Achtung: Nur im Mittelmeerraum!), (in Teilnehmergebühr bereits enthalten), Dauer ca. 1,5 Stunden

alternativ für diesen Tag: BLUECITY Aurelia Yours Stadtrallye – das Planspiel!, spannende Team-Rallye, Oberstufen-Niveau, mit vielen interessanten Informationen zu Historie / Geograhie / Stadtgenese.

4. Tag: Whalewatching-/Seawatching-Schiffstour ca. 10.00 h bis 16.30 h (ab 24,50 p.P. Zusatzkosten) oder FachVisit Marine Turtles Rescue Center (ggfls. gegen donut/(in Teilnehmergebühr bereits enthalten). Hin und wieder besteht sogar die Möglichkeit, bei der Wiederauswilderung einer Meeresschildkröte dabei zu sein!

5. Tag: Projekttag zu „Invertebraten“ oder „Zeigerorganismen“ oder „Posidonia Oceanis“ – Probensammlung an der Küste oder beim offshore-Schnorcheln, Bestimmungsarbeit im Labor, Dauer in Absprache Dauer ab 2,5 Stunden / (Kosten ab 16,- Zusatzkosten)

nachmittags: lecture/Begegnung z.B. mit Referenten SlowFish oder verglbar, Impuls-Referat zu nachhaltiger Fischereiwirtschaft / Nachhaltigem Fischfang, Aquakultur etc. (in Teilnehmergebühr bereits enthalten), Dauer ca. 1 Stunde

Anmeldungen zur Teilnahme Ihrer Kurse an einem der Blauen Studienfachprogramme an über 30 Zielregionen

Teilnehmeranmeldung unter: +49-(0)228-929 837 33 Mo-Fr.10.00 h bis 15.00 h – oder nutzten Sie unser Anfrageformular:

Fragen kostet nichts!
kostenfreie Anfrage

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und verbleiben

mit freundlichen Grüssen

TEAM Aurelia eV
-Programmentwicklung-

Zukunftsplanung und Nachhaltigkeit auf Klassenfahrten

Sehr geehrte SchulleiterInnen und Lehrkräfte,

seit dieser Woche sind alle Termine für das Schuljahr 2014/2015 für Teilnehmeranmeldungen zu den BLUEsocialVISION Programmen für 9. und 10. Klassen der Real- und Werkrealschulen und Gesamtschulen offen. Wir bieten zwei Organisations-Varianten an:

1. Sie suchen sich eines unserer Klassenfahrten-Programme zur Reservierung aus und lassen sich von unseren Netzwerk-Partnern dazu passend Transfer und Unterkunft anbieten.

2. Sie haben bereits bei einem touristischen Klassenfahrtenveranstalter ein Pauschal-Paket für Transfers und Unterkunft/Verpflegung gebucht und reservieren bei uns das zum Reiseziel und Fachbereich passende Programm.

Die BLUEsocialVISION Programme für 9. /10. Klasse begeistern mit NACHHALTIGKEIT SOZIALES LERNEN und ENGAGEMENT

NATUR braucht NAHCHHALTIGKEIT

– Schnorchelgang in unberührte Unterwasserwelten in Begleitung und unter Anleitung von zertifizierten Guides und Sportpädagogen Italien
– Schiffsexkursionen zur Beobachtung von Walen, Delphinen, Basking-Sharks, Meeresschildkröten, Robben etc. im Mittelmeer,
– Begegnung mit grossen Meeresschildkröten, Robben, Gänsegeiern in Schutz- und Rettungsstationen
– Organisation eines WORLD OCEAN DAY-Projektes an der Küste – alle engagieren sich für weniger Plastikmüll in den Meeren der Welt mit einem eigenen Projekt. Die Gruppe darf ihr Projekt auf unserem blog BLUEWORK präsentieren.

ZUKUNFT braucht Ideen

– Besuch von italienischen Betrieben z.B. aus nachhaltiger Lebensmittelproduktion, Handwerk/Kunsthandwerk sowie Forstwirtschaft und Gartenbau
– wir sind ökologischen Trends auf der Spur: URBAN FARMING und Manufakturen für SEEDBALLS – DER grüne Trend für unsere Städte!

Budget-Beispiel 5-Tages-Italien-Programm Golf von Venedig und Lagune von Grado: 86,- p.P. (Lehrkräfte frei)

Leistungen: 1. Tag: geführter Schnorchelgang vor der italienischen Küste, 2. Tag: Projekt BLUEWORK, 3. Tag: AURELIA YOURS STADTRALLYE VENEDIG und Betriebsbesichtigung, 4. Tag: Whalewatching-Schiffstour im Delphin- und Meeresschildkröten-Schutzgebiet im Golf von Venedig

Über 20 weitere Zielregionen europaweit!

Aktuell letzte Anmeldungen möglich für 2014  – Anmeldungen für 2015 nehmen wir bereits an:
+49-(0)228-929 837 33 Mo-Fr.10.00 h bis 15.00 h – oder lassen Sie uns per mail eine Nachricht zukommen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag und verbleiben
mit freundlichen Grüssen

TEAM Aurelia e.V.
-Programmentwicklung Klassenfahrten und Studienreisen Fachprogramme-

Hier kostenfrei anfragen: https://klassenfahrten-fachprogramme.de/fachprogramme/anfrage/
https://klassenfahrten-fachprogramme.de/fachprogramme/anfrage/

 

 

England Cornwall Fachprogramm Biologie und Englisch

Cornwall – Die schönste Landschaft Englands

Cornwall, wer kennt diesen wunderschönen Landstrich nicht, an dem viele Rosamunde Pilcher – Filme gedreht wurden. Cornwall mit seinem Mittelmeerklima, bedingt durch die Nähe des Golfstromes, hat sich zu einem tropischen Paradies gemausert. Der Golfstrom hat die Flora und Fauna dieser Region so wesentlich beeinflußt, dass hier wirklich Hummer, die größten aller wirbellosen Meerestiere, und Delphine und sogar Wale vorkommen. Es werden oft Ausflüge zu den Scilly-Inseln gebucht, die den Naturliebhaber voll auf seine Kosten kommen lassen. Hier kann man auch Kurse buchen, die jeden die Natur erleben lassen und das Verständnis für Flora und Fauna festigen.

Die Landschaft am Atlantik mit Granithügeln und Felsenküsten, kleinen Häfen, verschwiegenen Buchten und Sandsstränden, ziehen auch immer mehr Surfer an, denn Wind und Wellen sind für diesen Sport ideal. In früheren Zeiten hat es hier leider aber auch viele Schiffsunglücke gegeben, von denen noch immer etliche Wracks Grausames erzählen.

Der Sage nach wurde hier einst König Artus geboren, dessen Ruf noch heute überall gegenwärtig ist. Die Burgruinen auf den Klippen, hoch über der tosenden Brandung, stammen aus dem 13.Jh., jedoch fanden Archäologen noch ältere Spuren. Im 5. und 6.Jh. lebten hier die Kelten, die sich gegen germanische Eindringlinge mächtig zur Wehr setzten.

BLUEWORK vonlunteering in Cornwall

Für Geologen und Biologen ein ganz interessantes Ziel dürfte das „Eden-Projekt“ bei St. Austell sein. Hier stehen unter anderem riesige GlASKUPPELN, die verschiedene Klimazonen darstellen, in denen den Zonen entsprechende Pflanzen gezeigt werden. Es sind dies z.B. Palmen, Teakbäume und sogar ein Mangrovensumpf. Des weiteren wird hier die Vegetation von Kalifornien, Südafrika und dem Mittelmeerraum dargeboten. Dieses Projekt ist seit dem Jahre 2001 ein großer Publikumrenner. Ein Ziel, das man sich nicht entgehen lassen sollte. In der Nähe St. Austell´s existiert ein „Dschungel„, der „Lost Gardens of Heligan“, den man in Südamerika nicht natürlicher finden könnte.

Zur Renaturierung der Küstenlandschaften hat sich die „BLUEWORK vonlunteering“ mit dem „Wildlife-Trust“ zusammengetan, was sicher zu einem positiven Ergebnis führen wird.

BLUEWORK vonlunteering-Einsätze sind eine prima Ergänzung zur umweltpädagogischen Klassenfahrt England-Cornwall.
So mancher BLUEWORK vonlunteering Einsatz findet auch während einer Projektoche in Schulnähe statt.

Cornwall Anfrage BLUEWORK vonlunteering 0228 – 929 837 33 mo-fr 10-15

aus dem Ausland: +49 (0)228-92983733
oder Kontakt über unser Formular

Kunst/Theater in Cornwall

Cornwall bietet natürlich auch kulturelle Highlights, wie das“Minack Theatre“ von Porthcurno. Dieses Theater liegt auf einem Felsen direkt am Meer, sehr romantisch und mit anspruchsvollem Programm. In Falmouth, mit seinem großen Naturhafen, oder am Strand des Künstlerortes St. Ives, kann man die Lebensart der Cornischen Menschen wunderbar erleben.

West-England

Die Klippen von „Land`s End“, dem westlichsten Punkt Englands, sind nicht nur sehenswert, sie machen jedem bewußt, dass dieses geschichtsträchtige Stück Land eine wunderbare Natur vorweist und mit seiner Flora und Fauna ein Kleinod darstellt, das in Europa seinesgleichen sucht.

Samstag 29.09.2012: Start um 21.00 h (damit die Fährverbindung zur Orga Besuch Stonehenge passt)

England Cornwall Fachprogramm Biologie und Englisch & Sport

Folgendes Fachprogramm wird von einer Gruppe aus 2 Leistungskursen, Biologie und Englisch durchgeführt:

  • Küstenwanderung in Newquay oder erster surf-Einsteigerkurs
  • Fahrt nach St Austell  – dort Eden Project – workshop „Biodiversity and Conservation“ oder „Plant Adaption“
  • Danach Weiterfahrt nach Penzances
  • Besichtigung Minack Theatre
  • alternativ: Exkurs Nation Lobster Hatchery
  • abends in Newquay: wer Lust hat Theater-Besuch, Titel „Wanted one Body“
  • Dolphinwatching-Tour ab Penzances
  • Fahrt nach Penzance
  • Biologie: meeresbiologischer workshop (Labor/Bestimmungsarbeit/Schnorcheln lit./sublit. Bereich)
  • Englisch: Besuch einer Schule in Penzances
  • Surfen

 

[Quelle: HB Führer Cornwall und Infos zu Fachprogrammen & BLUEWORK von der Redaktion Aurelia e.V.]

 

Weitere spannende Programmvorschlage für Großbritannien (England und Schottland finden Sie auf der Seite Programm-Module.

Italien, Sehnsucht aller Nordeuropäer

Ligurien und Cinqueterre – wenig bekannt, aber wunderschön

Italien - Golf von Genua - Ligurien
Italien – Golf von Genua – Ligurien © Manfred Walker

Die ligurische Küste besteht schon seit der Römerzeit – damals baute man die heute malerisch anmutenden Terrassen in den schwer zugänglichen Buchten, um sich vor den Überfällen der Sarazenen zu schützen. Ausserdem waren die Buchten Nachschub-Basen für die Kämpfe gegen die Ligurer.

Es entwickelten sich nach und nach kanonenbestückte Trutzburgen, denn Piratenüberfälle waren damals an der Tagesordnung.

Weinbau in Ligurien

Erst sehr viel später wurde in Ligurien mit dem Weinanbau begonnen, was natürlich gerade im Felsenmeer der Cinqueterre überaus schwierig war.

Als vor dreissig Jahren eine junge Belgierin Ligurien besuchte, und mit einem Weinbauern ins Gespräch kam, erfuhr Sie von den Schwierigkeiten des Weinanbaues in diesen Bergen und dass es an Geld fehlte, um Seilbahnen oder Zahnradbahnen zu errichten. Wahrscheinlich hatte sie sich auch in diese Landschaft verliebt, denn einige Zeit später erhielten der Weinbauer und seine Kollegen die unerwartete Nachricht aus Brüssel, dass der Bau von Bergbahnen zu den Weinäckern der Cinqueterre von der Europäischen Union finanziell unterstützt werden würde.

Die junge Belgierin hatte dieses erreicht! Die Winzer waren natürlich mehr als erfreut, zumal die Summen so üppig ausfielen, dass noch einiges zur Errichtung einer neuen Wasserleitung übrig blieb. Der Fortschritt hatte somit die Cinqueterre erreicht und der Grundstein für den Aufschwung war damit gelegt.

Die Cinqueterre-Perlen Monterosso, Corniglia, Manarolo und Vernaccia

Die fünf Städte an der Felsküste entwickelten sich sehr schnellt, weil auch seit den siebziger Jahren eine schmale, kurvenreiche Strasse die Orte verbindet.

Jede dieser kleinen Städte stellt sich anders dar: Es gibt das fast mondäne Monterosso mit etlichen Sterne-Hotels und guten Restaurants – Corniglia hingegen liegt auf einem von der Brandung umspülten Felssporn und ist ein eher ruhigerer Ort.  Manarolo wiederum liegt ganz nah am Wasser, es gibt ein kleines Hafenbecken mit Booten und einem Fischereihafen, sodass natürlich Tag für Tag frischer Fisch angeboten wird.

Kulinarischer Tipp
Kulinarischer Tipp

[notice]Eine typische Spezialität ist ein früheres „Arme-Leute-Gericht“, nämlich „Spaghetti all`Acciugata“ mit Kapern und Oregano gewürzt. Alle Trattorie bieten dieses Gericht an.[/notice]

Jedes Städtchen hat eine Badebucht und wunderschöne Wanderwege in die Weinberge. Vernaccia, die für etliche Menschen glänzendste unter den fünf Cinqueterre-Perlen, wurde im Herbst letzten Jahres durch eine grosse Überschwemmung schwer in Mitleidenschaft gezogen; es gingen sogar Schlammlawinen nieder. Inzwischen sind aber die meisten Schäden behoben und Vernaccia hat wieder seinen alten Glanz.

Die Wanderungen können wie bisher durchgeführt werden – wie zum Beispiel der Weg von Riomaggiore zum Marienheiligtum hinauf.

Die Cinqueterre sind von Genua und von der Toskana aus ganz leicht und schnell zu erreichen. Eine Tagesfahrt von dort aus ist sehr zu empfehlen.

Man findet hier etliche maritime Naturschutzgebiete und es kommt oft vor, dass man Delphine beobachten kann: Die ligurische Küste ist wirklich, was die Natur betrifft, einmalig.

Ihr grosser Vorteil besteht jedoch darin, dass sie noch nicht vom Massentourismus überlaufen ist und dass sie trotz aller Modernität ihre Ursprünglichkeit behalten hat.

Um nicht alles über diese wunderschöne italienische Küste berichten zu müssen, würden wir sagen: Besuchen Sie Italien, es lohnt sich!

[Quelle: Welt am Sonntag, Nr. 14, 1 April 2012, Reise S. 65, Helmut Luther]

 

Aurelia e.V. +49 (0)228-929 837 33
Kontakt +49 (0)228-929 837 33

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Wale brauchen internationales Fang-Verbot

Internationale Tierschutzorganisation WSPA spricht sich gegen „Walfangoptionen“ aus

Massvolle Ernährung mit Fisch und Fleisch

Wie immer wenn es um den Schutz bedrohter Tierarten geht, werden marktwirtschaftlich relevante Aspekte ins Feld geführt und es wird auf das Schicksal zum Beispiel von Fischern verwiesen, die bei Geltendmachung von Fangverboten in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien. Es wird das Bild „vum Fischer un siner Fru“ gegaukelt der ohne fangfrischen Hering nach Hause kommt und seine Familie nicht mehr ernähren kann. Als ginge es heute noch darum! Hätten wir regionale Märkte, wo für den lokalen Bedarf produziert und gefangen würde, so hätten wir kaum über das Problem der Überfischung der Weltmeere zu sprechen. Es geht um das rechte Maß: Nicht zuletzt sollte in diese Debatte miteinfliessen, dass wir bei einer massvollen Bejagung und bei massvoller Ernährung mit Fleisch und Fisch uns vielleicht noch als natürlicher Teil der Nahrungskette betrachten könnten, dass dies jedoch bei der immer noch massenhaften Tötung, Vernichtung und Bejagung von Tieren zum Zweck der „Lebensmittelproduktion“ nicht nur jedes Maß verloren hat, sondern auch jede Art selbst marginalsten Mitgefühles vermissen lässt.

Walfleisch und Lebertran

Soviel emotionale Kälte und Distanz ist bei dem üblichen politischen Sprachgebrauch kein Wunder – wir reden von „Ressourcen“, „Rohstoffen“, „Produktion“ und „Nutztieren“. Die WSPA bringt es aus aktuellem Anlass einmal wieder auf den Punkt „Wale sind fühlende Wesen und keine Handelsgüter„. Die WSPA wagt es, in all den wirtschaftspolitischen Erwägungen auszusprechen, dass ein auf hoher See harpunierter Wal einen stundenlangen, qualvollen Tod stirbt und dass dies nicht gleichgültig zu sein hat. Es bedurfte dreier Wissenschaftler, um sich auszudenken, dass man sogenannte „Walfangoptionen“ vergeben könnte um so den Streit um das diskutierte internationale Walfangverbot zu befrieden! Welcher kulturhistorische Mief muss hier eigentlich in manchen Köpfen hängengeblieben sein: Wir brauchen weder Walfleisch noch Lebertran in unserer Welt des 21. Jhdts.

Unnötig! – Es leidet der Wal und nicht der Mensch

Anstatt einen über 8 Stunden dauernden Todeskampf eines lebenden, empfindenden, denkenden Tieres mit Mitleid zu sehen, bedauern wir lieber unsereins – wie immer – und fragen erschüttert, von was denn bloss die Walfänger zukünftig leben sollen wenn sie keine Wale mehr jagen dürfen. Laut WSPA verdient ein Walfänger rd. 9.800,- Euro an einem Zwergwal – für whalewatching-touren werden im touristischen Bereich bis zu 70,- Euro pro Person für eine halbtägige Tour eingenommen, auf die Schiffe passen oft 50 Personen – mit drei whalewatching-Touren wären 10.500,- verdient!

Wenn man die Präambel „Awareness and Whalewatching “ liest, welches das französische Umweltministerium zur Beachtung und zum Maßstab einer Zertifizierung für  whalewatching-tour-operators machte, kann man kaum glauben, dass in einer Zeit, in der solche ein Text – zum Glück! – entstand überhaupt noch jemand daran denkt, diese bewundernswerten und friedlichen Giganten zu jagen:

Präambel: Schutz der Wale bei Whalewatching-Touren

(Übersetzung)
“Wale und Delfine sind durch gesetzlich geschützt: Es ist verboten sie zu jagen, gefangen zu halten und zu verfolgen. (Dekret vom Juli 1995). Es ist unsere Aufgabe, sie  und ihren Lebensraum zu schützen, gegen
Alle Ursachen von Störungen: Umweltverschmutzung, Lärm, running “offshore” Beifang,
Tourismus …. Wale sind auch durch internationale Abkommen geschützt:
Übereinkommen von Barcelona, Bern, Bonn, ACCOBAMS Conservation im Schwarzen Meer, Mittelmeer und angrenzenden Atlantik.(…)

Whalewatching-Touren sind mit einem Informationsreferat zu begleiten  durch qualifizierte und ausgebildete Guides welche in der Lage sind, die Species zu bestimmen und ihre Aktivitätsphasen zu erkennen. .
– The Whale-Watching ist nicht in den Küstenstreifen unter 5000 m zu organisieren denn  sind dort Wale, so ist bereits eine Störung durch menschliche Einflussnahme vorhanden.
3 / Standard Rules auf der Beobachtung,
Die Whale Watching kann, wenn es schlecht ausgeführt wird, eine Quelle für Störungen der Tiere sein, wenn ihre Ruhe nicht respektiert wird. Ob Sie ein Bootsfahrer, Angler oder Organisator für
Whale-Watching sind, gelten die folgenden Regeln:
1 / (…)
– Der Ansatz auf Gruppen von Walen ist verboten, bei Vorhandensein von Neugeborenen.
– Es muss sofort bei der Störung der Tiere gestoppt werden.
Zum Beispiel kann ein Fluchtverhalten (Beschleunigung, Richtungswechsel, suche Entfernung
des Betrachters) als Störung von den Tieren empfunden werden.
2 / Beobachtungsraum (siehe Diagramm)
– Die 300-Meter definiert die äußere Grenze der Zone der Beobachtung,
in dem alles menschliche Handeln streng geregelt ist.
– Das Boot sollte nicht in den Bereich vor den Tieren sein und nicht im Rücken der Tiere wie ein Verfolger.
– Der Abstand von 50 m definiert die Zone, in der kein einziger Ansatz zu fahren ist. Dieser Abstand ist auf 100 m im Fall der Sichtung eines Pottwal erhöht.
Dies gilt nicht im Fall von spontanen Sichtungen, wenn die Tiere sich dem Boot nähern.

3 / Änderungen in der Beobachtungszone (300m)
– Von der Identifikation von Walen und unabhängig von der Entfernung, ist eine besondere Wachsamkeit und eine
angemessene Geschwindigkeit erforderlich.
– Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 5 Knoten.
– Das Schiff sollte um das Tier angeordnet werden und vermeiden Sie jegliche plötzliche Veränderung
der Geschwindigkeit und Richtung.
– Wenn das Boot den Grenzwert der Sperrzone (50m)erreicht, muss seine Geschwindigkeit relativ gegen Null reduziert werden, eventuell auch Motor ausschaltet, die Spur der Tiere wird nie geschnitten, so bleiben
sie manövrierfähig.
– Die Geschwindigkeit des Bootes wird der Geschwindigkeit des langsamsten Tier angepasst.
– Zur Vermeidung von akustischen Störungen in den Beobachtungsraum, müssen Sirenen und Sonare
ausgeschaltet sein.
-(…)
– Nur ein Boot zu einer Zeit, ist die Beobachtung gestattet.
– Seine Anwesenheit wird auf 15 Minuten beschränkt werden, wenn andere Schiffe warten.
5 / Wale und Delfine in der Nähe eines Bootes
– Wenn Wale/Delfine sich freiwillig dem Schiff nähern, sollten die Fahrgäste nicht
versuchen, die Tiere zu berühren, entweder direkt oder durch ein Instrument, mit ihnen zu schwimmen oder sie zu füttern.”
***
[Zitatende, Quelle:  “Awareness und Whale Watching”
Nationalpark Port-Cros, die Französisch Ministerium für Umwelt]

 Das Auge des Wales

Vielleicht sollten wir all den Tieren, die wir so gerne und in Massen entseelt und in Blöckchen gefroren für feierliche Anlässe in der Kühltruhe lagern einmal in die Augen schauen – oder ab und zu tauchend-schnorchelnd Gast sein in dieser Blauen Welt um schützen zu können, was wir täglich weit weg von unserem Herd von anderen töten und schlachten lassen….vielleicht können wir nur schützen, was wir sehen gelernt haben und vielleicht sogar nur, was uns einmal angeschaut hat.

Informationen zu möglichen Whalewatching-Touren während eines Fachprogramms Blaue Studienklassenfahrt erhalten Sie bei Aurelia eV. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage über unser Feedback-Formular oder telefonisch unter 0228-929 83733 mo-fr 10-15 Uhr.