Warum Fachprogramme für SozioKultur so wichtig sind

Ausbilder auf der Suche nach sozialkompetenten Berufsanfängern

Toll, inzwischen gibt es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für alle Schulabgänger, nicht aber für die Betriebe. Hochgerechnet spricht man von über 60.000 nicht besetzten Lehrstellen in Deutschland.

Auf der Suche nach Auszubildenden sind die Betriebe auch wählerisch und schauen zunehmend auf soziales Verhalten ihrer Bewerber. Wenn es nach der Wirtschaft ginge, würde die Kopfnote wieder eingeführt werden.

Die Kopfnote erhielt ihren Namen dadurch, dass Sie in der Reihenfolge den Fachnoten vornean gestellt wurde. Diese Noten waren im Kopf des Zeugnisses zu finden. Sie beschrieben soziale Kompetenten wie Fleiß, Ordnung, Mitarbeit und Betragen und wurden vom Klassenlehrer vergeben und auf Konferenzen besprochen.

Fachprogramme SozioKultur mit Erlebnispädagogik, Kommunikation und Gewaltprävention, Sportpädagogik und BLUEWORK volunteering werden immer wichtiger zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt.

Die soziale Kompetenz ist heute wieder entscheidender bei der Vergabe von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, wie eine aktuelle Umfrage in der Deutschen Wirtschaft ergab.

[Quellen: SPIEGEL ONLINE 08.05.2012, Was die Wirtschaft will. Seid korrekt und nett, Azubis von Frauke Lüpke-Narberhaus: https://www.spiegel.de/schulspiegel/dihk-umfrage-firmen-senken-ansprueche-an-auszubildende-a-832091.html#ref=rss und Wikipedia zur Kopfnote: https://de.wikipedia.org/wiki/Kopfnote]

Klassenfahrten-Fachprogramme für SozioKultur zur Stärkung sozialer Kompetenzen

Unter anderem aus diesem Grund sind die Klassenfahrten-Fachprogramme für SozioKultur relantevanter denn je. Sie schulen sie soziale Kompetenz und erhöhen mittelfristig die Bewerbungschancen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem Arbeitsmarkt. Zudem ist es ein probates Mittel zur Gewaltprävention und in diesem Sinne seit Jahren bewährt.

Finden Sie hier ein paar Anregungen für die Stärkung sozialer Kompetenzen während Klassenreisen:

Gesicht zeigen … für eine erfolgreiche Bewerbung!

Wie ist es nur möglich, das „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“ von 2006 als „Gnadenerlass“ zu bezeichnen? Jeder soll eine faire Chance haben – so die Meinung der Gesetzesgeber! Was für eine Theorie und Zumutung für Unternehmen und Personalsuchende, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat.

Eine gesichtslose Bewerbung, ohne Foto, Alter und Nationalität kann doch nur ein Eigentor sein, denn wer seine Persönlichkeit versteckt, hat schon verloren.

Mit einem Foto, das Offenheit und ein gepflegtes Äusseres zeigt, kann man nur gewinnen, das Alter ist ohnehin aus dem Lebenslauf ersichtlich.

Und die Nationalität ist heute kein Thema mehr. Gut ausgebildete, qualifizierte Menschen, aus welchem Land auch immer, werden von der Wirtschaft hierzulande dringend gesucht. Dasselbe gilt für Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen und gewillt sind unsere Sprache zu lernen, haben gute Chancen für eine geeignete Ausbildung.  Also, wer mit offenem Visier für seine berufliche Zukunft kämpft, kann nur gewinnen.

Wie sagte schon der ehemalige amerikanische Präsident John F. Kennedy: „Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten.“

[Quelle: DIE ZEIT – 8. März 2012 – Martin Wehrle]

 

Und was gibt es noch Interessantes für die berufliche Zukunft?

Tag der Berufsorientierung -Girls`and Boys`Day am 26. April 2012

Unternehmen und Verbände können unter folgenden Anschriften ihre Angebote im Internet präsentieren:

www.girls-day.de  und  www.boys-day.de

Schülerinnen und Schüler können sich jeweils in weiblich oder männlich dominanten Berufen orientieren.

Masterstudienganag in Sozialwirtschaft

Wer in Führungsaufgaben der Sozialwirtschaft tätig ist, oder sich dafür interessiert, dem bietet die Hochschule Esslingen in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Bundesverband erstmals einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in „Sozialwirtschaft“  an. Bewerbungsschluss ist der 31. März.  www.hs-esslingen.de.

Ausbildung zum Mediator

mit Schwerpunkt Wirtschaft bieten die Humboldt-Uni zu Berlin und die Schweizer C3 Academy eine interdisziplinäre Mediationsausbildung an. Interessenten aus dem Management, Juristen und  Psychologen können sich informieren unter: www.cc-www.cc-consulting.biz. Beginn: 30. März

 

[Quelle: DIE ZEIT – 8. März 2012]