Deutsches duales Ausbildungssystem – ein Exportschlager

„Ausbildung made in Germany“

… so titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung vor einigen Tagen in einem Artikel über den Ruf der „Marke deutsche Ausbildung“.

Wissen - Theorie und Praxis
Das duale Ausbildungssystem umfasst Lehre und Studium zugleich. © Gerd Altmann/Carlsberg1988 / pixelio.de

Die Nachfrage nach dem Ausbildungssystem Lehre und Studium ist so gross, dass das Bundesbildungsministerium gerade dabei ist, für das steigende Interesse aus dem Ausland eine zentrale Anlaufstelle einzurichten. Sie wird dem Bundesinstitut für Berufsbildung, BIBB, eingeordnet sein.
Den Jubelarien auf das deutsche duale System mischen sich auch warnende Töne ein. „Das duale System in Deutschland habe Jahrzehnte gebraucht, um sich zu seiner jetzigen Form zu entwickeln“, sagte Koos Richelle, Direktor der Generaldirektion für Arbeit und Soziales der EU-Kommission.
Eine immense Zusammenarbeit von Schulen, Arbeitsverwaltungen, Unternehmen und Gewerkschaften ist nötig für einen Erfolg.

Ausbildungssystem von Lehre und Studium ./. Jugendarbeitslosigkeit

Das vor Jahren von EU-Nachbarn kritisierte und teils belächelte Ausbildungssystem von Lehre und Studium der Deutschen hat heute die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit von 8% gegenüber dem europäischen Ausland von z.T. über 50%.

„Unser erfolgreiches System der beruflichen Bildung kann für viele Länder ein wichtiger  Schlüssel zur Bekämpfung der hohen Jugenarbeitslosigkeit sein“, sagte die ehemalige Bildungsministerin Annette Schavan.
Die Bildungssoziologin Margret Bülow-Schramm vom Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung der Uni Hamburg ist der Überzeugung, dass die Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium „Berufspraktische oder überhaupt lebenspraktische Erfahrung“ ist.

Obama begeistert von deutschem Ausbildungssystem

Und nun –  und nicht zuletzt – Barak Obama – mächtigster Mann der Welt, sagte vor wenigen Tagen in seiner „Rede zur Lage der Nation“ – „….diese deutschen Kids sind bereit für den Job, wenn sie die Schule abschliessen. Deutsche Jugendliche verliess die Schulen mit einem handwerklichen Abschuss, der den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts auch entspreche“.

Der amerikanische Präsident als Werbeträger für unser duales Ausbildungssystem, und dies als Vorbild für`s eigene Land Amerika!

[important][Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung – 23./24.02.2013 – Nr. 46/D, Beilage: FAZ JOB.net – Sven Astheimer und Jan Grossarth][/important]

Schlußwort der Redaktion Aurelia e.V. mit Lesetipp

Mehr denn je ist das duale Ausbildungssytem im Gespräch und erfreut sich zunehmender Beliebtheit besonders im Ausland. Ach die Schweiz und Österreich haben es schon eingeführt, Frankreich und Spanien ziehen nach. Die Redaktion Aurelia e.V. berechte bereits im Novermber 2012 über  „Das duale Ausbildungssystem Lehre und Studium – Praxis und Theorie!“ (unser Lesetipp).

Dirigent und Orchester – eine verschworene Gemeinschaft

Musik erfordert Arbeit und gibt Freude zurück

Wir hören das Konzert eines Philharmonischen Orchesters  und denken: wie wunderbar, wie toll, wie harmonisch das alles klingt, – wie lange haben die Musiker wohl dafür geprobt? Mit Sicherheit ist dieses Können nicht in Kürze entstanden.

Der Dirigent (das Wort leitet sich ab von dem lateinischen „dirigiere“, es bedeutet ausrichten oder leiten), die Streicher, Bläser, die Schlagwerker, die Harfenisten, die Sänger, alle müssen – wie man so sagt – am gleichen Strang ziehen, um etwas Großes zu erreichen. Der Dirigent gilt sozusagen als der Vater des Ganzen; er erarbeitet das Musikstück, er gibt die verschiedenen Tempi an und gestaltet den gesamten musikalischen Ausdruck. Eine immense Arbeit, die natürlich nur gelingen kann, wenn dahinter eine große Freude am Wirken und ein starker Wille steht.

Um ein  großer Dirigent zu werden muss alles stimmen, aber die größte Herausforderung ist der Kontakt zu den Musikern,  auch  der  persönliche, der eigentlich zur Grundvoraussetzung für das Gelingen des Ganzen zählt. Wenn man sich gut kennt, miteinander  Spaß hat und sich gegenseitig auch voll akzeptiert, ist schon der Grundstein für ein gutes Orchester gelegt. Diese Vertrautheit entsteht nicht von Heute auf Morgen, sie muss langsam wachsen, um konstant zu bleiben.

Der große und allseits beliebte Dirigent der Berliner Philharmoniker Sir Simon Rattle – er ist ein Musikgenie – leitet seit dem Jahr 2002 das Berliner Orchester. Er hat bewiesen, dass man mit viel Liebe, Freude an der Musik und ganz viel Leidenschaft ein „Superdirigent“  werden kann. Ein Spruch von ihm lautet: „Musik ist wie ein Dieb, der unser Herz stiehlt.“

Ihre Kinder schon früh an die Musik heranzuführen, wird allen Eltern empfohlen. Jeder Mensch, der schon im jungen Alter die Freude an der Musik „lernt“, wird später irgendwie damit zu tun haben wollen. Die Stilrichtung oder das Instrument spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Es sei noch hinzugefügt, dass auch Studentinnen an Universitäten und Musikhochschulen ein vierjähriges Bachelor-Studium für Musik absolvieren können. Wer noch weiter studieren möchte, kann noch ein einjähriges Masterstudium dranhängen. Der Weg als Dirigentin wäre damit geebnet.

Musik erfreut die Seele und sie bereichert unser ganzes Leben.

 

[Quelle: HÖRZU vom 31.12.2011 – 06.01.2012, Seite 28 ff.]

[Weitere Informationen für dieesn Artikel fanden wir hier https://de.wikipedia.org/wiki/Dirigenten und hier www.jumpforward.de/beruf/58586/Ausbildung-Dirigent-in.html und telefonisch bei MUSIKHAUS TONGER in Bonn, www.musik-tonger.de]

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