Ungarn-Budapest und das Land der Magyaren

Ungarn, der Vielvölkerstaat

Einst – in alter Zeit – kamen die Stämme der Magyaren aus dem Ural und besiedelten das Land an der Donau.
Auch Mongolen, Kelten, Römer, Türken und noch viele mehr fielen ein und zogen auch wieder weg, aber so mancher blieb da mit seiner Kultur, Sprache und Charakteristik und es entstand ein einmaliger
Vielvölkerstaat. Der Staatsgründer Ungarns,“Stephan der Heilige“ sagte schon im 10. Jahrhundert: „Ehre die Fremden und hole sie ins Land“. Wieviele Stämme sich inzwischen fröhlich-melancholisch oder skurril als „echte Magyaren“ im Ungarnland vereinigt haben, wer weiß es?

Budapest – das „Paris des Ostens“

1867 begann die 50-jährige K. u. K.-Monarchie. Sie hat vor allem der „Grande Dame Mitteleuropas“, Budapest – der Haupstadt Ungarns – den letzten Schliff gegeben. Die quirlige, lebenslustige Hauptstadt wird auch „Paris des Ostens“ genannt.Budapest ist einfach zauberhaft. Die Donau schlängelt sich in 28 km Länge durch die Metropole, acht Brücken verbinden die beiden Stadtteile Buda und Pest.

Budapest – die Millionenstadt mit dem besonden Flair

Die elegante City der Millionenstadt, mit ihren Prachtstraßen, Plätzen und Alleen, der prunkvolle Opernpalast und die im romanischen Baustil erbaute Synagoge mit byzantinisch-maurischen Zügen, um nur einige zu nennen, machen Budapest zur eleganten Weltstadt. Vor allem auch die Kaffeehäuser, das allseits bekannt-berühmte New York-Hungaria – auf ewig schön strahlt es in seiner ganzen Pracht. Ein Refugium für Genießer und mit besonderem Flair ist das Cafè Gerbeaud, es ist auch heute noch Zentrum des künstlerischen Lebens – Denker, Dichter,Schriftteller und Müßiggänger aller Art genießen – früher wie heute – mit einem buntgemischten Publikum die Athmosphäre und die Köstlichkeiten dieses Hauses.

Die elegante Badetempel Budapests werden von 25-78 Grad heißen Quellen gespeist

Und nicht zu vergessen – die Bäder – mehr als 120 heiße Quellen versorgen die 12 Thermalbäder Budapests, seit türkischer Zeit, allen voran das luxuriöse, im Jugendstil erbaute Gellert-Bad. Schon Kaiser Barbarossa soll sich im Jahre 1189 auf seinem Kreuzzug nach Jerusalem in einem „dampfenden Tempel“ erholt haben – er soll erster deutscher Badegast gewesen sein!

Buda und Pest

Auf der linken Seite der Donau, in Buda auf dem Burgberg, liegt die Fischerbastei, ein fantastischer Aussichtspunkt auf die glitzernde Donau, den großen, ausladenden Stadtteil Pest und weit hinein in die Pusta, dem Land der Ungarn.

Einen Tagesausflug zum Balaton, dem „Meer der Magyaren“, mitten in der Steppe, ist bestimmt eine Reise wert. Mit dem Schiff übern See, zur Halbinsel Tihany, einem Landschaftsschutzgebiet mit einer Benediktinerabtei aus dem Jahre 1055 könnte eine schöne und interessante Ungarnreise abschließen.

[Quelle: Merian, Budapest und Ungarn, 6.XLV/C4701E ]

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Nordsee – Naturpark Wattenmeer

Wandern auf  Borkum …

… über Dünen und Heide, über die schier endlosen Wattflächen aus Schlick und Sand. Es ist Ebbe und ganz weit draußen am Horizont sieht man einen blau-silbernen Streifen – das Meer – das sich nach dem ewigen Lauf der Gezeiten zurückgezogen hat. Im Tidekalender, den jeder Gast bei Wattwanderungen dringend braucht, kann man minutengenau sehen, wann das große Wasser wieder kommt. Das riesige Watt – das durchwatbare Meer – ist bereits seit Jahrzehnten als Nationalpark Wattenmeer und UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer geschützt; es ist einmalig und faszinierend.

Mit dem Schiff zur Seehundbank

Eine besondere  Attraktion für Groß und Klein ist die Seehundbank am Borkumer Riff. Über 100 Seehunde und Kegelrobben feuen sich über neugierige Besucher. Wenn man die lustigen Gesellen näher beobachten  will, ist eine Fahrt mit dem Schiff  besonders zu empfehlen.

Die Insel hat über 120 km gut ausgebaute Rad- und Wanderwege. Stundenlang kann man über die Strandpromenade wandern. Sie führt am Wasser entlang, über meterhohe Dünen mit weitem Blick über Land und Meer. Und wenn man mal ein bißchen auf Abwege geraten ist und sich mühsam aus einer tiefen Sanddüne befreien muß, wird man doch tatsächlich noch ausgelacht – von den Lachmöven – Nomen est omen!

Ein Muß auf Borkum ist das Inselmuseum. Die Insulaner aus alter und neuer Zeit haben das Heimatmuseum liebevoll mit allerlei schönen und interessanten Kostbarkeiten, z.T. aus aller Welt, was auf ihre lange Zeit als Seefahrer- und Walfängerzeit hinweist, zusammengestellt.

Borkum lebte einst vom Walfang

Das interessanteste Stück ist ein 15 m langes Skelett eines Pottwals. Das riesige Tier wurde 1998 auf der Eiderinsel tot an Land geschwemmt. Die Borkumer haben den Pottwal präpariert und nun steht das Gerippe in seiner ganzen Größe im Museum und wird tagtäglich gebührend bestaunt.

pottwal
Der Pottwal ist das größte Raubtier der Welt. Pottwale tauchen 2-3 tausend Meter tief, sind 11-20 Meter groß und 20-60 Tonnen schwer.

Beim Spaziergang durchs alte Borkum, beim alten Leuchtturm und dem uralten Friedhof drumherum sieht man verwitterte, vermooste, wie abgebrochene Bretter aussehende Umzäunungen. Meine Neugier, was das wohl sei,  führte mich an ein altes,ehemaliges Fischerhäuschen inmitten eines Gartens, das ganze umzäunt mit den verwitterten Kinnladen von Walen. Im 18. Jahrhundert, als Borkum noch vom Walfang lebte, hat ein alter Seebär seinen Garten mit diesen bis 150 cm langen Knochen umzäunt, die nach über 300 Jahren noch ihre Dienst tun.

Sonderbare Gäste auf Borkum

Bei einer Radtour über Wiesen und Felder durchs Hinterland der Nordseeinsel Borkum entdeckte ich hunderte von Nonnengänsen,die Rast machten von ihrer großen Reise vom Süden in den nun sommerlichen Norden. Der Bauer war wenig begeistert von diesen jährlichen Gästen, die dieses Jahr ungewöhnlich lange die Weidekoppeln belegten, weil er seine Pferde nicht auf die Frühlingswiese treiben kann.

Schön und interessant war’s auf der Hochseeinsel Borkum mit ihrer salz- und aerosolhaltein Luft – eine wahre Erholung. Das wußten schon die alten Römer, die vor der Zeitenwende den Sandhügel in der Nordsee entdeckt hatten!

Wenn Sie etwas über Klassenfahrten-Fachprogramme an der  Nordsee wissen möchten (Borkum, Sylt u.sw.), nutzen Sie einfach unser Feedback-Formular oder rufen Sie uns an: Aurelia e.V. 0228-92983733 (10-15 Uhr).

🙂  Mehr zur Nordsee von der Redaktion Aurelia e.V.

Attraktion am Wattenmeer – Kegelrobben – die Stars von Helgoland!

BLUEWORK-volunteering – als Aktivität der Erlebnispadagogik und zur Entwicklung sozialer Kompetenzen

Gratulation für Nachhaltige Schulen & MUSCHELSUCHER Umweltpädagogik

Naturkatastophen-Meldungen stoßen auf Widerstand

Klassenfahrt als Impuls für ökologisch-soziales Engagement

Wale brauchen internationales Fang-Verbot

Warum Umweltpädagogische Klassenfahrten an die Nordsee? – Programmtipps für umweltpädagogische Klassenfahrten ans Meer. Deutsche Nordseeküste und Nordsee-Inseln Amrum, Helgoland und Sylt –

Aurelia e.V. +49 (0)228-929 837 33
Kontakt +49 (0)228-929 837 33