Woher kommt das gute Wetter auf Klassenfahrten?

Warum Meteorologie – Klassenfahrten-Fachprogramme so spannend sind

Unser Wetter – ein Buch mit sieben Siegeln?

Das Thema Wetter, im Augenblick sicher bei allen Menschen neben dem „Rettungsschirm“ das meist diskutierte Thema. Was erwartet uns noch in diesem Sommer, werden wir anstatt der vielen Unwetter noch eine schöne, warme Zeit erleben?

Wetterprognose

Die Wetterdienste sind inzwischen in der Lage, eine fast perfekte Prognose für ca. 5 Tage zu erstellen, was schon ein großer Fortschritt ist. Da, wie man weiß, immer mehr Stürme zu erwarten sind, gibt es seit einiger Zeit sogar freiwillige „Unwettermelder“, die für den Verein „Skywarn“ unterwegs sind, um mit Kameras und Windmessgeräten Tornados aufzuspüren, die dann bei der „Skywarn-Zentrale“ gemeldet werden. Wie gefährlich solche Stürme werden können, beweisen schlimme Verwüstungen der letzten Jahre.

Verändertes Erd-Klima

Um diese extreme Klimaveränderung verstehen zu können, müßten wir Meteorologen sein. Selbst diese Fachleute können noch keine Vorhersage für einen längeren Zeitraum errechnen. Physik, Mathematik und Computer-Technik sind die dafür zuständigen Wissenschaften. Man sollte versuchen, sie möglichst schnell weiter zu entwickeln, denn eines ist klar, das Klima unserer Erde wird sich weiter verändern.

„Immer mehr Frauen interessieren sich für die Meteorologie und um so wichtiger ist es die MINT-Fächer für Mädchen (LINK) spannend zu gestalten. Unter anderem zu diesem Zwecke hat Aurelia e.V. die naturwissenschaftlichen Klassenfahrten-Fachprogramme entwickelt.“ [Redaktion Aurelia e.V.]

Wetterdramen und Naturkatastrophen

Allein im vorigen Jahr ereigneten sich auf der Erde 44 sogenannte „Wetterdramen„, und die Zahl der Naturkatastrophen hat sich seit 1970 hierzulande vervierfacht! Wir müssen also in den Sommermonaten mit immer mehr Gewittern und gigantischen Stürmen rechnen, die dann ganz plötzlich große Schäden anrichten können.

Der Wetterdienst bedient sich bisher folgender Quellen

Der Wetterdienst bedient sich dem Luftdruck, den Temperaturen am Boden und in der Luft, der Windrichtung und –geschwindigkeit, dem Gehalt von Feuchtigkeit (Wasserdampf) sowie den Beobachtungen von Wasser- und Eiswolken. Die wichtigsten Daten hierzu liefert ein globales Beobachtungsnetz mit 11.000 Landstationen, Verkehrsflugzeugen und Wettersatelliten. Zudem sind immer ca. 2.800 Handelsschiffe unterwegs, die an Bord ebenfalls Wetterstationen haben.

Meteorologen erfolgreich: gute Wettervorhersage deutscher Regionen nun möglich

Leider gibt es noch Lücken zu erwähnen; die sogenannten „Wetterwüsten“ Afrikas sind noch nicht mit diesen Stationen ausgerüstet, weshalb sie einer vollständigen Vorhersage bisher im Weg stehen.

Die Hoffnung der Meteorologen liegt nun auf Supercomputern, mit denen sie in der Lage wären, sämtliche Daten der Erde zu bündeln, was zu einer nahezu exakten Vorhersage des Wettertrends führen würde.

Bisher besteht in Deutschland das hochauflösende Computerprogramm COSMO-DE. Es überzieht ein Modell der Bundesrepublik mit einem dreidimensionalen mathematischen Gitter, dessen Rasterpunkte nicht mehr als 2,8 Km voneinander entfernt sind. Das regionale Wetter kann damit schon ziemlich genau erfasst werden.

Das Ganze ist ein mehr als spannendes Thema, das sich nicht nur als interessant erweist, sondern zudem überaus wichtig für die Sicherheit der Menschen auf unserer Erde ist.

[Quelle: HÖRZU vom 16.06.2012 „Geheimakte Wetter“ von Mike Powelz]

METEOROLOGIE – Klassenfahrten-Fachprogramme für Physik, Mathematik, wissenschaftliche und geografische Bildung

Aurelia e.V. befasst sich im Rahmen der oben genannten wissenschaftlichen und geographischen Bildung mit diesem Thema und erarbeitet dazu Fachprogramme für Studenten und Schüler ab 16 Jahren.

Die Beschäftigung mit Wetter und Klima in wissenschaftlicher Begleitung sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler sowie Studierende für unser empfindliches Ökosystem. Nachhaktigkeit in der Umweltbildung fängt an bei umweltpädagogischen Programmen für Klassenfahrten und kann in Studienfahrten-Fachprogrammen zum Thema Meteorologie vertieft werden.

Klassenfahrten-Fachprogramme von Aurelia e.V. zum Schutz des Blauen Planeten

Aurelia e.V. für ökologische Bildung - der Blaue Planet
Der Blaue Planet braucht unseren Schutz. Tel.: 0049 (0)228-929 837 33

Weitere Klassenfahrten Bildungsprogramme für nahezu alle Fachbereiche finden Sie in unserer Übersicht.

Umweltskandal! – Fischfang – Plünderung in der Tiefsee

Greenpeace-Schiffe im Nordatlantik

Seit Oktober 2011 befindet sich das Greenpeace-Schiff „Arctic Sunrise“ auf See im Nordatlantic und protestiert gegen den zerstörerischen Fischfang in der Tiefsee.

60 Meilen vor der irischen Küste wurde ein Trawler aus Frankreich an dem brutalen Fischfang in der Tiefe des Meeres gehindert. „Schluß mit den Subventionen“ so hieß die Botschaft der Aktivisten, die sie im spanischen Hafen Vigo an der Bordwand der vor Anker liegenden Schiffe hinterließen.

142 Millionen Euro Steuergelder für Tiefsee-Plünderer?

Die Tiefseefischerei ist ein besonders schwerer Umweltskandal“ sagt Greenpace Meeresexperte Sebastian Buschmann. „Die Trawler schleifen Netze, deren Öffnungen groß wie ein Fußballfeld sein können, über den Meeresgrund und zerstören dort alles.“

Von den ca. 100 Tonnen Lebewesen, die jeder dieser Trawler täglich erfassen kann, können jedoch nur 60% verkauft werden. Der Rest, Beifang genannt, wird tot wieder ins Meer zurückgeworfen.

Die von der EU gewährten Subventionen erweisen sich als Beschleuniger der Probleme. Sebastian Buschmann: „Sie schaffen künstliche Anreize, die unverantwortliche und eigentlich unwirtschaftliche Fischerei fortzusetzen“. Seit 1996 haben die Tiefseefischer aus Spanien 142 Millionen Euro Steuergelder erhalten und mit den Portugiesen und Franzosen sind sie die größten Plünderer der Tiefsee.

Tiefsee im Nordostatlantik schon überfischt?

Unabhängige Wissenschaftler nehmen an, daß in der Zwischenzeit die Bestände in der Tiefsee im Nordostatlantik überfischt sind.  „Selbst bei einem sofortigen kompletten Fangverbot würde es viele Jahre dauern, bis sie sich erholen. Aufgrund der in vielen hundert Metern Tiefe herrschenden Lebensbedingungen pflanzen  sich Fische dort sehr langsam fort und produzieren nur wenige Nachkommen“ erläutert Sebastian Buschmann.

„Stoppt die Überfischung“

Da der Schutz der empfindsamen Tiefseefische durch die Politik seit Jahren nicht gewährleistet ist, wollten Yve Tiede  (Studentin der Biologie aus Marburg) und ihre Greenpeace-Mitstreiter etwas tun.  Mit dem Greenpeace Schlauchboot nahmen sie an einem Novemberabend  Kurs auf einen spanischen Fischtrawler, dessen Besatzung sich zur Einschüchterung mit Hämmern bewaffnete.  Als sie den Trawler erreichten, forderten sie von der Crew mit leuchtenden Bannern: „Stoppt die Überfischung„.  Später wollten sie ein Schlauchboot  an einem Zugkabel  des Tiefseenetzes befestigen – geschwind holte die spanische Trawlerbesatzung das nahezu leere Netz ein und – – schwirrte von dannen.

[Quelle: Greenpeace Nachrichten 01/2012]