Fischfang in den Weltmeeren

Fisch - Sardinen

Sind unsere Fische durch Raubbau in Gefahr?

Überfischte Meere, oft gebrauchte Worte, was stellt man sich eigentlich darunter vor? Sie bedeuten lediglich, dass wir mehr aus dem Meer herausholen, als nachwachsen kann. Natürlich ist Fisch für unsere Gesundheit sehr nützlich, aber wir sollten uns auch einmal mit den verschiedenen Fischfangmethoden, und ebenso mit den unterschiedlichen Fischarten befassen. Als erstes wäre da der Fang mit Netzen, bei dem leider ein großer Teil des Fanges als „Beifang“, den man nicht braucht wieder über Bord geht, was er meistens nicht überlebt. Als Beispiel folgendes: Um ein Kilo Fisch auf den Markt zu bringen, fallen etwa sechs Kilo Beifang an. Bei den Shrimps, den sogenannten Edelfischen, wären es dann bis zu 20 Kilo die ins Meer zurück kämen, ohne vielleicht weiter leben zu können!

Schwere Schäden mit erheblichen Zerstörungen auf dem Meeresboden entstehen, wenn zum Beispiel Grundschleppnetze zum Einsatz kommen. Das Fischen mit Reusen gilt allerdings als unbedenklich.
Fischfangmethoden

Es ist zwar von Brüssel aus geregelt, welches Land wieviel Fisch fangen darf, aber sind Politiker dafür überhaupt kompetent genug? Die Empfehlungen der Experten werden allerdings meistens deutlich überschritten.

Es stellt sich hier die Frage, sind Fischfarmen eine Alternative? Aus Aquakulturen stammt inzwischen fast jeder zweite Fisch. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass nämlich 15 % der aus dem Meer geholten Fische als Futter in den Farmen landen.

Voll im Trend: Fischstäbchen, Fischburger und jetzt auch Sushi

Dass Thunfisch mageres Fleisch hat und gut schmeckt weiß man, aber wahrscheinlich nicht, dass man, will man einen Thunfisch um ein Kilo schwerer werden lassen, mindestens bis zu 22 Kilo Heringe, Sardinen oder Anchovis benötigt. Da der rote Thunfisch für Sushi total beliebt ist, ist er in Teilen des Mittelmeeres bereits vom Aussterben bedroht. Auch um den Aal steht es nicht besser. Diese Fische gehören also erst mal nicht auf den Tisch. Hering aus dem Nordostatlantik ist jedoch noch reichlich vorhanden, er gilt zum Verzehr als unbedenklich, ebenfalls gesund und schmackhaft und außerdem auf vielfältige Art zu genießen.

Wenn man bedenkt, dass weltweit ca. 154 Millionen Tonnen Fisch aus dem Meer geholt werden und dadurch 30 % der Bestände als überfischt gelten, sollten wir wirklich überlegen, welchen Fisch  wie essen und wie oft wir ihn verspeisen. Fisch ist sehr gesund, aber wir sind gut beraten, ihn ganz bewusst zu genießen, also nicht als alltägliche Delikatesse!

Wenn unsere Meere nicht mehr im Gleichgewicht sind, hat das – wie wir alle wissen – für uns Menschen entscheidende Bedeutung. Vergessen wir nicht, auch wir sind einst aus dem Meer gekommen und wir haben die Pflicht, unsere Ozeane gesund zu erhalten.

Im Rahmen unserer „Blauen FachprogrammeMeeresbiologie finden Sie viele Möglichkeiten, den Schülern dieses Thema näher zu bringen und sie dafür zu sensibilisieren, denn was man in der Jugend lernt und begreift, wird man meist im späteren Leben auch nicht vergessen. Auch das ist Nachhaltigkeit!

[Quelle: HÖRZU vom 21.09.2012, Fischgefahr, Kai Riedemann, Seite 22]

Wieviel Fisch braucht der Mensch eigentlich?

Fisch enthält Omega 3-Fettsäuren, Jod, Selen und Phosphor sowie Vitamin D, das wir Menschen zur Bildung starker Knochen benötigen, aus diesem Grund empfehlen Ärzte und Ernährungswissenschaftler, zweimal wöchentlich Fisch zu essen. Doch brauchen wir wirklich so viel Fisch?

Aus unseren Meeren werden pro Jahr 92 Mio. Tonnen Fisch gefangen,  33 Mio. Tonnen Fische werden als Futter für Zuchtfische verwendet. Nach Angaben von fairfisch.ch haben wir einen jährlichen Verbrauch von 17 kg Fisch pro Mensch. Nach Informationen von fairfish.ch, ebenso nach Aussagen von www.tier-im-focus.ch, genügt der einmalige Verzehr von Fisch im Monat. Infos zu den Gütesiegeln und Ökolabel für nachhaltigen Fischfang finden hier: https://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2012/1002/010_fisch_2.jsp

Beachten Sie bitte auch unseren Beitrag

Fische nur noch aus Fischzuchtbetrieben? – Nachhaltigkeit geht anders… “Leere Meere – volle Teller……”

aus den Kategorien ArtenschutzMeeresbiologieNachhaltigkeitNaturschutzNaturwissenschaftenUmweltpädagogik.

[Redaktion Aurelia e.V. ]

 

Meeresbiologie / Bionik: Wer ist der Schnellste im Meer?

Sonne und Meer / Hochsee

Die „Herrscher der Hochsee“ erstmals erforscht

Sonnenuntergang am Meer
Die Erforschung der Meere hält noch zahllose Überraschungen für uns bereit.

Zu den „Athleten“ der Ozeane zählen der Fächerfisch, der Malin und der Speerfisch, alles Meeresfische von gigantischem Format, die bislang den Menschen noch nicht so bekannt waren, weil sie extrem schnell die Ozeane durchqueren und deshalb kaum gefilmt werden konnten.

Der BBC-Kameramann Rick Rosenthal hat eine Expedition vor den Küsten Costa Ricas, Mexikos und Floridas gewagt und während seiner Tauchgänge spektakuläre Aufnahmen machen können.

Der große Fächerfisch, der circa 100 Kilo wiegen kann, ist der wahrscheinlich schnellste Räuber der Meere. Er ist aber nicht nur extrem schnell- bis zu 109 Km pro Stunde – er hat auch eine gefährliche Waffe, seinen Speer. Dieser Speer ist eigentlich der stark verlängerte Oberkiefer, mit dem er seine Beute erlegen kann.

Warum kann er so schnell die Meere durchpflügen?

Er besitzt etliche Flossen, die sich zum Teil eng an den Körper anlegen können. Seine Rückenflosse hat sich zudem zum Segel ausgebildet und zieht sich fast über die gesamte Körperlänge hin. Selbst die Schuppen sind in der Haut versenkt, weshalb sie dem Wasser wenig Widerstand bieten. Hier hält die Bionik sicher noch Nützliches für den Menschen bereit.

GESCHWINDIGKEITEN VON SCHIFFEN ALS VERGLEICH

Die Geschwindigkeit von Schiffen bemißt sich in Knoten. 1 Knoten (kn) entspricht rund 1,9 Stundenkilometer (km/h)

„Normale und handelsübliche Motorboote (also noch bezahlbare) für Binnenreviere werden mit sogenannten Aussenbordmotoren bestückt und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 Km/h

Im sogeannten „Offshore“, also Boote welche auf dem offenen Meer fahren, sind Geschwindigkeiten von über 200 Km/h möglich – die haben dann Motoren mit mehreren tausend PS“
[Quelle: www.wer-weiss-was.de/theme103/article2377028.html]

„Im Schnitt fahren Kreuzfahrtschiffe so um die 20 Knoten (knapp 40 km/h).“
[Quelle: www.werfragt.de/frage/1519]

 

 

Man weiß noch nicht genau, welchen Nutzen die einzelnen Flossen haben, das Rückensegel läßt den Fisch doppelt so groß erscheinen, was die Beute natürlich ängstigt und verwirrt – eben sich selbst größer machen.

Einen ähnlichen Körperbau findet man auch bei den Speerfischen und den Marlins, ein Grund, warum diese Meeresgiganten alle so un heimlich schnell durch die Meere schwimmen können und auch immer auf große Fischschwärme treffen, sie einkreisen und auch schnell zu Beute kommen. Diese Kämpfe können auch schon einmal zu Mi, wenn der Speer z.B. mit voller Wucht ein Boot anstatt eines Fisches trifft.

Der Blaue Marlin

Der Blaue Marlin, der – wie man jetzt weiss – bis zu 5 Meter lang wird und bis zu 1000 Kilo schwer werden kann, ist schon recht furchteinflössend. Er ist also, was die Größe anbelangt, dem Wal gleichzusetzen, obwohl dieser kein Raubfisch ist. Diese supergroßen Marlins sind übrigens verblüffenderweise allesamt Weibchen.

Der Bau des Körpers, wie diese „Meeresungeheuer“ zu früheren Zeiten von Seefahrern genannt wurden – könnte evtl. dem Forschungsgebiet der Bionik zugutekommen. Warum können sich diese Riesen so schnell und sicher im Wasser fortbewegen, warum sind sie fast so schnell wie unsere Autos auf den Straßen? Welche Entwicklung kann das leisten?

Noch ein paar Worte zur Kinderstube der Meeresherrscher. Das BBC-Filmteam hat einige Entdechungen vor Costa Ricas Küste gemacht. Bei Nacht kaman die Babyfische an die Oberfläche, um zu fressen. Das nicht für möglich gehaltene gelang: Im Licht der Scheinwerfer schwamm ein Winzling – komplett mit kleinem Fächer- vorbei. Allerdings weiss noch niemand mehr über den Geburtsort und das Fortpflanzungsverhalten dieser Giganten. Nur soviel: Große Weibchen können mehrere Millionen Eier auf einmal ablaichen. Die Eier sind sofort sich selbst überlassen und werden dann von der Merresströmung davongetragen. Ihr Leben beginnt also direkt mit einer Odyssee durch die Weltmeere.

Sämtliche gigantischen Fische, die wir hier benannten, haben viel, viel Kraftpotenzial und sind auch dann noch aktiv, wenn andere Fische längst kapituliert haben.
Ein Leben im Meer, das eine Entwicklung durchlaufen hat, die ihresgleichen sucht – wenn man den Menschen mal ausnimmt. Spannende Meereskunde / Meeresbioilogie, für die wir uns alle interessieren sollten!

[Quelle: HÖRZU, 20.04.2012, S.18-21, Kai Riedemann, „Auf der Überholspur“]

Blaues Studienprogramm Meeresbiologie und Bionik für Klassenfahrten ans Meer

Fragen Sie HIER Ihr Physik- oder Biologie-Fachprogramm unter Angabe Ihrer Zielvorgabe/Ortsvorgabe an und erhalten Sie kostenfrei und unverbindlich einen ausgearbeiteten Programmvorschlag für Ihre Biologie-Studienklassenfahrt/Kursfahrt zum Beispiel zum Thema Meeresbiologie oder für die Physik-Kurse zum Thema Bionik. Kursfahrten-/Klassenfahrten-Fachprogramme für alle Fachbereiche finden Sie HIER.

Fachvortrag über Haie an Ihrer Schule

Haie in Not
Der Hai braucht unsere Hilfe
Der Hai braucht unsere Hilfe

Haie schützen heißt das Meer schützen

Nur wer das Meer kennt, kann es lieben und wird es hoffentlich schützen, denn das empfindliche Ökosystem Meer braucht uns, da wir es stören.

Wir haben schon oft über die Gefahren für das Meer berichtet und werden es weiter tun, denn nicht nur die Überfischung ist ein Problem für das Ökosystem Meer sondern auch der zunehmende Unterwasserlärm u.v.m.

Wer liebt schon Haie?

Da der Hai im Allgemeinen kein Sympathieträger ist, so wie beispielsweise der Delfin, hat er nicht viele Fürsprecher.

Haie leiden unter grausamen Verstümmelungen von Menschenhand, an denen sie auf dem Meeresgrund kläglich verendet. Wir sprechen hier von Shark Finning, dem Abtrennen der Rückenflosse des Hais und dem anschließenden „Entsorgen“ des Tieres im Meer. Da der blutende Hai ohne Rückenflosse nicht überlebensfähig ist, stirbt er langsam am Meeresgrund in der Folge.

Wir bringen das Meer an die Schule

Hai
Hai Freunde!

Wofür wir die Rückenflossen der Haie verwenden, wie Hai-Fleisch im Fachgeschäft heißt und wofür die Haie nützlich sind, erfahren die Schülerinnen und Schüler beim Fachvortrag in der Schule, wenn SIE das wünschen.

Der Hai-Vortrag ist ist besonders sinnvoll im Vorfeld oder Nachgang zu einem Blauen Studienprogramm Meeresbiologie. Es ist deutschlandweit möglich und der Vortragende der Hai-Schutzorganisation wird sein Referat auf die Altersklasse abstimmen.

Bitte sprechen Sie uns bei Interesse gerne an.

Aurelia e.V. für ökologische Bildung - der Blaue Planet
Aurelia e.V.: Der Blaue Planet braucht unseren Schutz. Tel.: 0049 (0)228-929 837 33

 

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Blaues Studienfachprogramm Meeresbiologie

Das Korallendreieck in Südostasien

Ein wunderbares, wenig bekanntes Paradies

 

Dieses Korallendreieck, das sich auf über 1.000 Km quer durch den Pazifischen Ozean hinzieht, wurde vor 70 Jahren von dem österreichischen Biologen Hans Hass während eines Tauchganges entdeckt. Seine Euphorie hat – nachdem was er dort sah – seitdem viele Meeresforscher angesteckt. Hans Hass sagte einst „ein Märchenwald mit Elfen“.

Man weiß inzwischen vieles über die dort im circa 30 Grad warmen Wasser lebenden ungefähr 3.000 verschiedenen Fischarten, die hier einen herrlichen Lebensraum gefunden haben.  Auch waren die Wissenschaftler etlicher Expeditionen regelrecht begeistert von dem, was ihren Augen dort geboten wurde. In dieser sogenannten „Südostasiatischen Schatzkiste“ sind etwa 80 % aller Riffkorallenarten beheimatet.

 

Korallenriff
Intakte Unterwasserwelt: Korallenriff mit Fischen. © Aurelia eV

Diese Riffe entstehen durch Kalkablagerungen, die durch Milliarden kleiner Nesseltiere in Symbiose mit Algen  gebildet werden und zu immer neuen und fantastischen Formen heranwachsen.

Das Wasser ist hier sehr fruchtbar und es wird vermutet, dass dieses wahrscheinlich mit den Eiszeiten zu tun hat, in denen der Wasserspiegel der Erde um bis zu 120 m absank und viele Meeresregionen voneinander isoliert wurden. Es ist ein wahres Wunder, was die Natur hier geleistet hat.

Natürlich kann man nicht einfach mal so hier hinfahren um Tauchgänge in diesem wunderbaren Gewässer zu genießen.  Es würde dann sicher  auch bald kein Paradies mehr sein. [important]Es ist absolut nötig, auch für unser Klima, diese Welt der Fische und der Korallen zu schützen.[/important] Es ist genau so wichtig wie der Erhalt des Amazonaswaldes.

[Quelle: HÖRZU, Walter Karpf, 02.03.2012, S. 24-27]

Frühzeitige Sensibilisierung für nachhaltigen Erfolg

Wir Erwachsene sind gefordert, unsere Jugend frühzeitig für diese Probleme zu sensibilisieren. Dazu hat Aurelia e.V. verschiedene Meeresbiologische Fachprogramme erstellt, die jede Klassenfahrt/Kursfahrt zu einer echten Studienreise werden lassen. Um das Erlebnis zu genießen, gibt es natürlich auch in unserer Nähe viele schöne Gewässer, die sich dafür anbieten. Da wäre unter anderem die wunderschöne Adriatische Küste in Slowenien und in Kroatien mit den Kvarner Inseln, Istrien und den unter Naturschutz stehenden Kornati-Inseln,- überall kann man hier im ganz klaren, sauberen Meer die Unterwasserwelt erleben. Bei geführten Schorchelgängen lernen Schüler eine für Sie zumeist ganz neue Welt kennen. Das Schnorcheln ist übrigens viel leichter, sicherer und natürlich auch billiger als das Tauchen.

Solange die politische Lage in den Nordafrikanischen Ländern so prekär ist, kommt diese Region zum Tauchen und Schnorcheln für Schülerinnen und Schüler natürlich nicht in Betracht; auch muss es ja nicht unbedingt so weit entfernt sein. 😉

Wir wollen hoffen, dass das so lebendige Korallendreieck voll erhalten und für alle ein Wunder der Natur bleibt.

Aurelia eV
Redaktion Aurelia e.V.

 

Gratulation für Nachhaltige Schulen & MUSCHELSUCHER Umweltpädagogik

Große Muschel aus dem Meer

Schulen der Zukunft

Nachhaltige Schulen in Nordrhein-Westfalen, ein Thema, welches im ganzen Land zur Nachahmung anregen sollte. Wir alle wissen, dass der Fokus auf Nachhaltigkeit auch in fernerer Zukunft wichtig bleiben muss. Wenn bisher viele Schulen damit begonnen haben, ist das als sehr, sehr gut zu bewerten; denn Kinder und Jugendliche sind sicher auch schnell dafür zu begeistern.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Düsseldorf hat kürzlich eine Ehrung für seine Initiative auf diesem Gebiet erhalten, es wurde als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet.  Die Schule engagiert sich unter anderem für Baumpatenschaften, denn sie dienen auch dem Schutz der Artenvielfalt.

🙂 Es werden vor allem Pflanzen, Gemüse und Bäume gezüchtet, die eigentlich längst in Vergessenheit geraten sind.

Viele andere Schulen haben sich inzwischen – wie früher – für einen Schulgarten entschieden. Auch hier werden Pflanzen und Gemüse gezogen, die nicht mehr allgemein bekannt sind. Die Schüler selbst haben nachweislich Spaß und Freude daran, denn sie dürfen natürlich auch selbst ernten. Wie viele Kinder wissen schon, dass man im Garten alles selbst bearbeiten und auch verspeisen kann?

Auch für leicht behinderte Kinder ist Gartenarbeit wahrscheinlich als Therapie geeignet.  Mit eigener Hand etwas Neues zu schaffen, kann als ein wichtiges Detail  bei der Therapie gelten.

Das alles begann bereits im Jahr 1993 durch „Eine-Welt-Projekte“, die bis heute viele Nachfolger gefunden haben.  Es existieren zahlreiche gemeinsame Vorhaben, die sich mit Bildung und Erziehung zur Nachhaltigkeit befassen.

In diesem Jahr sollen noch über 400 Schulen und Kindertagesstätten in NRW für ihr Engagement auf dem Gebiet der ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte ausgezeichnet werden.

Die landesweite Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ wird bisher -wie gewünscht- bestens angenommen. Sie wird außerdem auch vom NRW-Umweltministerium unterstützt.

Nachhaltigkeit sollte  in Zukunft uns allen ein Begriff sein und bleiben. Unsere Natur und  unsere Kinder werden es uns danken.  🙂

[Quelle: RP ONLINE, „Nachhaltige Schule geehrt“ von Simona Meier, https://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/nachhaltige-schulen-geehrt-1.2743048]

 

MUSCHELSUCHER Umweltpädagogik als Erlebnispädagogik im Sinne der Nachhaltigkeit

Auswilderungsprojekt Bayerischer Wald

Ein spannendes Nachhaltigkeits-Projekt ist beispielsweise eine umweltpädagogische Exkursion zu einem Auswilderungsprojekt, das in Kooperation mit dem entsprechenden Fachbereich der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald / Grafenau durchgeführt wird. (Kleine Zusatzinfo: Man darf auch Bayrischer Wald schreiben.) Hier geht man der Fragestellung nach wie ein solches Vorhaben organisiert wird und worauf hier zu achten ist. [Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie weiter im anderen Aurelia – Blog: https://klassenfahrten.aureliaev.de/2011/11/24/dere-luchs-ist-wieder-da-umweltpaedagogische-exkursionen-klassenreisen-biologie-kurse-kursfahrten/ .]  Diese zoologisch/umweltpädagogischen Programme eignen sich für ausserschulische Exkursionen der Biologie-Kurse oder aber auch für 6.-9. Klassen. Die Ausführungen der Fachbereichsleiter werden dem Alter und Wissensstand der SchülerInnen angepasst.

Niederländisches und Deutsches Wattenmeer/Texel

MUSCHELSUCHER Umweltpädagogik Klassenfahrten Programm
MUSCHELSUCHER Umweltpädagogik Programm für 6.-9. Klassen

 

Beide Wattenmeere sind als Weltnaturerbe von der UNESCO anerkannt und bieten deshalb wegen ihres einzigartigen Ökosystems etliche wissenswerte und höchst interessante Programme für Schüler und auch für Erwachsen an. Es gilt, Sinn und Zweck des Wattenmeeres zu erklären und eigene Erfahrungen zu machen.

Bei den biologischen Programmen und Exkursionen geht es allerdings nicht nur um das Wattenmeer, sondern auch um die circa 12 Mio. Zugvögel, die Jedes Frühjahr hier Rast machen, und um die circa 10.000 Tier- und Pflanzenarten, die nur hier vorkommen.

Wattwanderungen, Dünen und Salzwiesen – alles kann erlebt werden, Mitarbeit ist erlaubt. Die Erklärungen hierzu sind spannend und lehrreich zugleich.

Es wird weiterhin erklärt, wie Fischfang im Meer funktioniert. Außerdem steht  das interessante „Ecomare-Museum“ auf der Insel Texel zum Besuch an. Es gibt also hier viel zu tun, viel zu sehen –  und vor allem gibt es hier allerhand Spaß für jeden!

Tipp für Nachhaltigkeits-Klassenfahrten ab 14 Jahre: Texel, die niederländische Insel lädt ein zu umweltpädagogischen / erlebnispädagogischen Klassenreisen

Erfahren Sie hier mehr zu Umweltpädagogik – Naturwunder Wattenmeer

Anfrage / Beratung – für diese und weitere 100 Aurelia e.V. Nachhaltigkeits-Programme im In- und Ausland bei

Aurelia eV